Grafschafter Schulgeschichte

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Die Ära des Rektors Fritz Niemeyer an der GHS Gildehaus von 1998 bis 2012

Der Bericht enthält eine Auflistung aller Ereignisse, die während der Amtszeit des Rektors Fritz Niemeyer in der "Grafschafter Schulgeschichte" über die Grund- und Hauptschule Gildehaus dargestellt wurden.

1997 bis 1998: Wechsel in der Schulleitung
Nach 21 Jahren wird Rektor Hans-Wilhelm Goebel zum Schuljahresende 1996/97 in den Ruhestand verabschiedet (GN, 19.7.1997). Konrektor Fritz Niemeyer übernimmt die kommissarische Schulleitung bis zu seiner Einsetzung als Rektor der Schule im September 1998.

Am 4. September 1998 wird Fritz Niemeyer während einer Feierstunde in der "alten Turnhalle" durch Regierungsschuldirektor Clemens Kirsch nach der Überreichung der Ernennungsurkunde der Bezirksregierung Osnabrück in sein Amt als Rektor der Grund- und Hauptschule Gildehaus eingeführt.

Nach dem fröhlichen Gesang des Schulchores unter der Leitung von Willy Veen und der Musik der Schulband, geleitet von Siegbert Gnoth, begrüßte Heiner Veldmann im Namen der Grund- und Hauptschule viele Ehrengäste. In seiner Ansprache wies Veldmann darauf hin, dass Fritz Niemeyer vor rund zwei Jahren als Konrektor nach Gildehaus kam. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase merkte Niemeyer nach den Worten Veldmanns, dass er in ein positives Umfeld geraten war. Er habe ein kompetentes, kreatives Kollegium vorgefunden, das jederzeit zu einer kooperativen Mitarbeit bereit sei, eine Elternschaft, die das Schulleben positiv kritisch begleitete und zur Mitarbeit bereit war, und eine Schülerschaft, mit der sich gut arbeiten lasse. Niemeyer habe es geschafft, verkrustete Strukturen aufzubrechen sowie Schule und Schulleben in Bewegung zu bringen und zu halten.

Regierungsschuldirektor Kirsch skizzierte den beruflichen Werdegang des neuen Schulleiters, der von 1967 bis 1972 als Finanzbeamter in Bad Bentheim tätig war. Nach dem Erwerb der Hochschulreife studierte Niemeyer von 1973 bis 1975 in Osnabrück das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Studienfächer waren neben den Erziehungswissenschaften Deutsch, Erdkunde und Biologie, ein weiterer Schwerpunkt war der Sport. 1978 legte Niemeyer die zweite Staatsprüfung ab. Die erste Planstelle erhielt er an der Hauptschule Schüttorf, wo er bis 1995 tätig war.

Niemeyer trug, wie Kirsch weiter ausführte, die innere Schulentwicklung in dieser Zeit mit allen jeweils aktuellen, gesellschaftlichen, sozialen und innerschulischen Aufgaben sehr aktiv mit.

Die aktuelle Aufgabenstellung für einen Schulleiter ist Kirsch zufolge eine sozial-kooperative  Schulbetriebsführung (Schulmanagement). Auch mit dieser Aufgabe hat sich Niemeyer in jüngster Zeit in Qualifizierungskursen befasst. Ausdruck des Weges zu einer neuen inneren Schulführung ist nach Aussage von Kirsch auch die 1997 an der Grund- und Hauptschule eingeführte "Kollegiale Schulleitung", bei der neben dem Rektor und dem Konrektor ein Team die Schule in ihrer pädagogischen Arbeit "leitet".

Grußworte sprachen auch vom Kollegium Marion Wever, von der Stadt Bad Bentheim Bürgermeister Günter Alsmeier und von der reformierten Kirchengemeinde Pastor Lütger Voget hervor. Weitere Grüße überbrachten im Namen der Schulleiter der Bad Bentheimer Schulen der Leiter des Gymnasiums Bardel, Ulrich Oettel, sowie Schulelternratsvorsitzender Günter Kochendorf. (GN, 5.9.1998)

Reichspogromnacht
Rund 100 Schüler der Grund- und Hauptschule Gildehaus nahmen zur Erinnerung an den 60. Jahrestag der Pogromnacht an einem Jugendgottesdienst teil. Nach Vorbereitungen der Lehrerinnen Eva Böhm und Marianne Hillen, der Pastorin des Eylarduswerkes, Dorothea Gollner, und des Pastors Lütger Voget erfolgte zunächst in der Kirche eine kurze Besinnung mit dem Lied "Kristalnaach" der Kölner Rockgruppe "BAP". Nach der eindrucksvollen Veranstaltung in der Gildehauser Kirche zogen die Schüler durchs Dorf zum jüdischen Friedhof. Auf ihrem Weg nahmen die Schüler Lichter und Steine mit, wobei sich der Stein während der Prozession in der Hand erwärmen sollte. Am jüdischen Friedhof wurden die Namen der jüdischen Mitbürger aus Gildehaus und weiterer Juden, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umgekommen waren, verlesen.  Bei jedem Namen wurde ein mitgebrachter Stein auf einen Grabstein gelegt. (GN, 20.11.1998)

1999 - Hauptschulpreis 1999
Die Schule gehört zu den Preisträgern beim erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb "Hauptschulpreis 1999" der "Initiative Hauptschule e.V.", der insgesamt 24 Organisationen angehören. In den eingesandten Arbeiten werden außergewöhnliche Maßnahmen in den vergangenen zwei Jahren dargestellt. Hierzu zählen aus Gildehaus u.a. die Elternarbeit, die Kooperation mit der Grundschule, die Erstellung eines Beachvolleyballfeldes, Entwicklungshilfe, Landtagsbesuche, Fahrten nach Breslau (Polen) und Berlin sowie "Was sonst nicht in der Presse stand". Die Schule hat den 5. Platz von 317 Einsendungen errungen. Die Schüler nehmen an einem Empfang beim Bundespräsidenten Herzog in Berlin teil (GN, 9.3, und 30.3.1999).

Konrektorstelle
Das seit Anfang September 1998 kommissarisch verwaltete Amt des Konrektors wird Mitte März 1999 mit dem Lehrer Heiner Veldmann besetzt. Herr Veldmann ist seit dem 1.12.1973 mehr als 25 Jahre an der Schule tätig und hat in dieser Zeit alle ihm übertragenen Aufgaben engagiert erfüllt (GN, 15.3.1999).

Kooperation mit der Vechtetalschule Nordhorn
Ab Schuljahrsbeginn 1999/2000 ist eine Klasse der Vechtetalschule Nordhorn in der Schule untergebracht. In der Kooperation zwischen beiden Schulen wird eine "gemäßigte Integration" gesehen, bei der beide Schulen langsam Möglichkeiten der Zusammenarbeit entdecken und entwickeln können (GN, 12.6.1999).

Ausbaumaßnahmen
Für ein Jahr wird ein Containergebäude aufgestellt. Bis zum Schuljahrsbeginn 2000/01 wird aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen ein Anbau mit 3 Klassenräumen, davon ein Klassenraum mit Gruppenraum für die Vechtetalschule, erstellt (GN, 30.6. und 6.8.1999). Außerdem wird eine Pausenhalle in den Neubau integriert (GN, 16.12.1999).

2000  - Unterrichtsversorgung
Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Rat der Stadt Bad Bentheim in seiner letzten Sitzung mit knapper Mehrheit eine Resolution verabschiedet. Wie es darin heißt, werde sich die Unterrichtsversorgung an den beiden Grund- und Hauptschulen im kommenden Schuljahr spürbar verschlechtern. Dies gehe aus Briefen hervor, die von den Schulen an den Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn geschickt worden seien. (GN, 1.7.2000)

 "Lerntraining"
Durch "Lerntraining" mit dem Beratungslehrer bemüht sich die Schule, die "soziale Kompetenz" der Schüler zu stärken. Besondere Probleme sind das Rauchen, Schmierereien, Verunreinigungen oder Sachbeschädigungen und das Verlassen des Schulhofes (GN, 29.6.2000).

Schulentlassung
Die Schulentlassung erfolgt ohne die übliche Randale (GN, 29.6.2000).

Hierzu schreibt die pensionierte Lehrerin Friedel Ostermann in einem Leserbrief in der GN vom 19. Juli 2000:

"Am Entlasstag, 6. Juli, waren dann die Eltern, das Kollegium samt Veteranen sowie die "Offiziellen" von Kirche und Staat zur Abschlussfeier ins Gemeindehaus geladen. Die 8. Klassen hatten Kaffee und Kuchen spendiert. Ein buntes Programm wurde geboten. Schulchor und Schulband sorgten prima für Stimmung im Saal. Natürlich fehlte es nicht an allerlei Ansprachen, gespickt mit guten Ratschlägen für die Zukunft aller jungen Menschen, die nun hier ´ins Leben hinausgehen` werden. Es gab auch was zum Lachen. Sketche, auf der Leinwand lustige Rückblenden von Schulfesten und Klassenfahrten - es war amüsant! Sogar die Zeugnisausgabe verlief sichtlich locker und fröhlich.
Ich habe im Laufe der Jahre an vielen Abschlussfeiern teilgenommen - dieses Jahr hat´s mir besonders gut gefallen! Das machte wohl die gelöste freundschaftliche Stimmung, die aus allen Beiträgen zu spüren war. So erhielten zum Beispiel die Lehrer höchst witzige Abschiedsgeschenke von ihren Schülerinnen und Schülern. Beim Zuschauen fühlte man, hier hat´s geklappt, das gute verständnisvolle Miteinander im Schulalltag auf dem nicht leichten Weg durch die Schulzeit. Hier nahmen gute Freunde Abschied voneinander am letzten Schultag - so sollte es sein!
Es hat Freude gemacht, dabei zu sein."

2001 -  Hauptschulpreis 2001
Bundespräsident Rau zeichnet in Berlin die Träger des deutschen  Hauptschulpreises 2001 aus. Mit insgesamt 120.000 DM werden 36 Schulen im Bundesgebiet prämiert, die die Eigenverantwortung der Schüler besonders fördern. Unter den 5 Hauptschulen aus Weser-Ems befindet sich auch die Hauptschule Gildehaus, die eine Prämie von 2.500 DM erhält (GN, 8.6.2001).

2. Hauptschulpreis
Auch beim Wettbewerb um den 2. Hauptschulpreis ist die Schule erfolgreich. In einer umfangreichen, bebilderten Arbeitsmappe wurde dokumentiert, was die Schule so alles unternimmt bei der Erziehung zur Eigenverantwortung und bei der Stärkung der sogenannten Sozialkompetenz der Jugendlichen. " Unsere Schulsozialarbeit hat Früchte getragen. Wir sind froh und auch ein wenig stolz darauf, dass dies von höherer Stelle gewürdigt worden ist", sagt Rektor Niemeyer. Die Schule erhält wieder den 5. Preis und wird vom Bundespräsidenten Rau ausgezeichnet (GN, 26.11.2001)


Schulsozialarbeit
Im Rahmen eines Projektes des Kultusministeriums "Schulsozialarbeit" erhält die Hauptschule die Genehmigung, eine Sozialpädagogin mit halber Stundenzahl (für 2 Jahre) einzustellen. Nach den Richtlinien besteht ihre Aufgabe darin, Schüler der Hauptschule auf den Übergang von der Schule in den Beruf vorzubereiten. Schwerpunkte der Arbeit sind drei Bereiche:
1. Konkrete und frühzeitige Berufsorientierung und Förderung der Ausbildungsfähigkeit der Schüler, z.B. durch Bewerbertraining, Ausweitung der betreuten Praktika und Motivationstraining,
2. Freizeitangebote: Offener Treff in der Schule, Kurse im sportlichen, kreativen und technischen Bereich,
3. Stärkung der sozialen Kompetenz der Schüler: erlebnispädagogische Angebote, Anti-Gewalt-Training, Täter-Opfer-Ausgleich, Schüler-Streit-Schlichtung, Vermittlung von Methoden zur konstruktiven Konfliktlösung, Einzelfallhilfen .

2002 - Schulbesuch niederländischer Schüler
Immer mehr Niederländer ziehen nach Gildehaus, wo sie ihr Haus bauen. Neben dem Besuch von Kindern in der grenznahen niederländischen Gemeinde de Lutte, die dadurch starke räumliche Probleme bekommt, besuchen auch Kinder die Schule in Gildehaus. Die Schule führt umfangreiche Fördermaßnahmen durch, um den Kindern den Wechsel zu erleichtern (GN, 1.6.2002).

Seit Beginn des Schuljahres 2002/03 bietet die Schule  Schülern mit niederländischer Nationalität speziellen Unterricht in Niederländisch und in Deutsch an - wöchentlich 2 Stunden pro Sprache (GN, 26.11.2002).

"Gütesiegel"
Die Bezirksregierung hat für 28 Hauptschulen, die mehr als andere herausragende Arbeit leisten, um den Schulabsolventen den Start ins Berufsleben zu erleichtern und sie auf ihr Berufsleben vorzubereiten, ein "Gütesiegel" verliehen. Unter den  ausgezeichneten Schulen befindet sich als einzige Schule aus der Grafschaft die Grund- und Hauptschule Gildehaus (GN, 20.9.2002).


Der Schulleiter Fritz Niemeyer bekommt im Beisein der Schülerin Elke Niemeier, Klasse 8, von Regierungspräsident Bernd Theilen das "Gütesiegel" überreicht. (Foto: privat)

Ganztagszentrum
Die Stadt Bad Bentheim beantragt beim Kultusministerium, ein Ganztagszentrum ab 1.8.2003 zu genehmigen. Es sollen ein Ganztagszweig an der Hauptschule Gildehaus und ein Ganztagsschulzug an der Realschule Bad Bentheim entstehen (GN, 20.9., 23.11. und 13.12.2002).

2003 - Schulwettbewerb
Erneut geht die G/H Gildehaus als Sieger aus einem Schulwettbewerb hervor. Sie wird im Grafschafter Wettbewerb "Fit für die Ausbildung" ausgezeichnet und erhält als Prämie 2.250 € (GN,24.1.2003 und GW, 29.1.2003).

Unternehmensplanspiel "Investor"
Mit zwei 10. Klassen haben erstmals Hauptschüler aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim am Unternehmensplanspiel "Investor" teilgenommen. Das computergestützte Planspiel, das bisher nur von Gymnasiasten und Realschülern durchgeführt wurde, macht in komprimierter und effizienter Form betriebswirtschaftliches Handeln transparent (GN, 28.6.2003).

2004 - Börsenspiel der Grafschafter Volksbanken
Beim Börsenspiel der Grafschafter Volksbanken gewinnt die Schülergruppe "Börsenganxtaz" der G/H Gildehaus. Sie erwirtschaftet bei dem Kreiswettbewerb einen Gewinn von 2.100 € (GN, 19.1.2004).

Raumbedarf
Zur Aufnahme der 5. und 6. Jahrgänge nach Auflösung der Orientierungsstufe zum 1. August 2004 und zur Realisierung des Ganztagsbetriebes benötigt die Schule weitere Räume. Dazu gehören eine Mensa sowie ein "Kombiraum" (Cafeteria) für Pausen und Freistunden. Außerdem fordert die Schule vier neue Klassenräume. Zunächst soll der Raumbedarf durch drei Mobilklassen gedeckt werden. Der Hauptschulbereich wird ab 1.8. durchgängig zweizügig von den Jahrgängen 5 bis 10 sein. Als Höchstgrenze pro Jahrgang sind 52 Schüler vorgesehen (GN, 30.4.2004).

Schulbezirke
Damit alle Schüler aus dem Stadtgebiet die Ganztagsschule besuchen können, gibt es künftig für die Hauptschulen nur noch einen Schulbezirk. Für den Primarbereich der beiden Grund- und Hauptschulen werden die Schulbezirke neu festgesetzt und verlaufen zwischen Bentheim und Gildehaus durch die Wohnbezirke (GN, 2.7.2004).

Schulbesuch der Ganztagshauptschule
Die Ganztagshauptschule in Gildehaus wird von 210 Schülern besucht. Die Fahrschüler, 50 aus Altbentheim und 11 aus Schüttorf, werden kostenlos befördert. Etwa 45  Schüler von außerhalb sind nur wegen der offenen Ganztagsschule nach Gildehaus gewechselt. Das Mittagessen wird von 45 Schülern in der Küche und dem angrenzenden Flur eingenommen und kostet 2,50 €. Wer es nicht weit hat, isst zu Hause. Um 14.00 Uhr beginnen von Montag bis Donnerstag die Ganztagsangebote, die mit der Hausaufgabenhilfe beginnen. Die durchschnittlich 60 Teilnehmer erhalten bis 16.15 Uhr, evtl. länger, ein breitgefächertes Programm. Insgesamt nehmen 175 der 210 Hauptschüler, mehr als 80 %, das Ganztagsangebot wahr, 47 Schüler sogar an allen vier Nachmittagen (GN, 16.10.2004).

Sendung im Kinderkanal
Die Klasse 8 b der Hauptschule Gildehaus hat es geschafft: Ihre schon vor längerer Zeit abgegebene Bewerbung zur Teilnahme an der Fernsehsendung "Wir testen die Besten" im Kinderkanal (KiKa) war erfolgreich. Zwischen dem 14. und 18. Dezember fahren die 21 Schüler für einen Tag nach Köln zur Firma Endemol. Sie produziert die beliebte Sendung im Auftrag des Kinderkanals. Im kommenden Februar oder März werden die KiKa-Zuschauer dann erfahren, ob sie sich den Ort Gildehaus merken müssen. (GN, 27.11.2004)

Schülerbeförderung
Der Schulelternrat wendet sich gegen die Streichung des Schulbusses um 13.10 Uhr für die Grundschüler, so dass diese mit dem Linienbus fahren müssen und teilweise erst um 14.30 Uhr zu Hause sind (GN, 3.11.2004). Bei der Bushaltestelle vor der Schule starten Eltern und Schüler eine Protestaktion (25.11.2004). Das lange Warten hat für die Gildehauser Grundschüler nach den Weihnachtsferien ein Ende. Es wird wieder ein zusätzlicher Bus eingesetzt (GN, 11.12.2004).

Raumfehl
Nach Aussagen des Schulleiters im Schulausschuss der Stadt müsse die Schule mit vielen räumlichen Provisorien in der Ganztagshauptschule leben: Es fehle ein zweiter naturwissenschaftlicher Fachraum. Nicht jeder Lehrer finde im Lehrerzimmer einen Platz. Viele Kinder müssen ihr Mittagessen auf dem zugigen Flur einnehmen. Die nötigen Schulräume können nach Aussage der Stadt jedoch nicht zu Beginn des folgenden Schuljahres geschaffen werden, weil das Land die erforderlichen Fördermittel nicht rechtzeitig bereitstellen kann (GN, 3.12.2004).

2005 - Frühlingssingen
Seit vielen Jahren ist es an der Gildehauser Schule Brauch, am letzten Schultag vor den Osterferien ein offenes Frühlingssingen zu veranstalten, das vom Musiklehrer Willi Veen organisiert wird. Auf Wunsch der Eltern wird erstmalig ein Programm für Eltern vorgeführt. Mehr als 100 Kinder zeigen den 250 erschienenen Eltern und Großeltern, was sie in den vergangenen Monaten eingeübt haben. Einen Höhepunkt stellt die Aufführung der Geschichte vom bunten Regenbogenfisch dar (GN, 22.3.2005).

Geschichtsstunde im Museum
Einen Tag nach dem 8.Mai, dem 60. Jahrestag des Kriegsendes und dem Internationalen Tag des Museums, hatte das Pankok-Museum in Gildehaus ausnahmsweise auch am Montagvormittag seine Türen geöffnet. Schüler der achten und zehnten Klassen der Hauptschule Gildehaus erfuhren, dass Kunst politisch sein kann.

Neben der aktuellen Ausstellung "Zigeunerbilder" befassten sich die Schüler intensiver mit sechs verschiedenen Motiven aus Pankoks Werk. Sie bekamen von ihrem Politiklehrer eine Kurzbiographie Pankoks an die Hand, die es ihnen erleichterte, die Fragen zu den Zeichnungen schriftlich zu beantworten.
Otto Pankoks breites künstlerisches Spektrum und sein politisches Bewusstsein werden in den Kohlezeichungen besonders deutlich. Landschaftsbilder, die er bei seinem längeren Aufenthalt in Gildehaus malte, als er auf der Flucht vor den Nationalsozialisten war, beeindruckten die Schüler ebenso wie die Zeichnungen mit politischen Motiven. (GN, 11.5.2005)

69 Grundschüler greifen zum Tennisschläger
Wie können Vereine Nachwuchs für den Tennissport gewinnen? Einen besonderen Weg hat der TuS Gildehaus eingeschlagen: Mit der Grundschule Gildehaus hat der Verein eine Kooperationsvereinbarung getroffen und lädt seitdem jedes Jahr zum Saisonbeginn die Erstklässler an einem Vormittag auf die Tennisanlage ein. In diesem Jahr griffen 69 Jungen und Mädchen zum Schläger. Unter der Anleitung von Tennislehrerin Caroline Dürharger lernten sie den Tennissport kennen. Unterstützt wurde sie von Elke Lemmink und Annemarie Tepper. Die Kinder freuten sich über kleine Erfolgserlebnisse - und eine Urkunde zum Abschluss. (GN, 11.5.2005)

50-jähriges Wiedersehen
50 Jahre nach ihrer Schulentlassung haben sich 15 ehemalige Schüler der Volksschule Gildehaus wiedergetroffen. Die Wiedersehensfeier begann mit einer Schulbesichtigung unter der Leitung des zweiten Hausmeisters, Martin Sligtenhorst.

Die Einschulung erfolgte im März 1947 mit insgesamt 62 Jungen und Mädchen. Klassenlehrer war für die nächsten sieben Jahre Lehrer Mielich und Rektor für das letzte Schuljahr Alfred Kraaibeck, vor dem man einigen Respekt hatte. Zu den Mitschülern in der Nachkriegszeit gehörten auch zahlreiche Kinder aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Deshalb war die Zahl der Erstklässler damals relativ hoch.

Ein besonderes Erlebnis für die Schüler war die Schulspeisung ab Anfang 1948. So wurden morgens neben den Schulsachen auch Henkelmann und Löffel in den Ranzen gepackt. An die gemeinsamen Ausflüge nach Brochterbeck (Tecklenburger Land) und Hanekenfähr bei Lingen erinnerte man sich ebenso zurück wie an die Theateraufführungen in Bentheim und Tecklenburg.

Kurz vor ihrer Schulentlassung im Frühjahr 1954 wechselten die damaligen Volksschüler in neue Schulräume, die bis heute weiterentwickelt wurden. Im März 1955 verließen nur noch 25 Schüler die Volksschule, da während der Schulzeit mehrere Kinder von Flüchtlingen und Vertriebenen einen anderen Heimatort erhielten. (GN,21.05.2005)

Kirchenmusical für Schulkinder
Die ev.-reformierte Gemeinde in Gildehaus und die Musik Akademie Grafschaft Bentheim bieten ab September 2005 in Kooperation ein Musicalprojekt für Grundschulkinder an. Kinder der Klassen zwei bis vier können bei den Proben zum Musical "Ein Engel", die von Tanja  und Thomas Hann geleitet werden, mitwirken und sich ab sofort zum Projekt anmelden. Die Proben werden etwa sechs Monate in Anspruch nehmen. Die Aufführung ist für März 2006 geplant. (GN,30.5.2005)

Ganztagsgrundschule 
Der Kultusminister genehmigt zum Schuljahrsbeginn die Einbeziehung der Grundschule in den Ganztagsbetrieb (GN, 15.6.2005).

Musikklasse
Die Schule plant, im Schuljahr 2006/07 in Kooperation mit der Musik Akademie Bad Bentheim eine "Musikklasse" einzurichten. Das Projekt soll zwei Jahre (Klassen 1 und 2) dauern und den Kindern auf  kreative und spielerische Weise ein musikalisches Grundwissen nahe bringen (GN, 27.9.2005).

"Gütesiegel"
Wie im Jahr 2002 erhält die Schule auch 2005 das "Gütesiegel" der jetzigen Landesschulbehörde "Startklar für den Beruf", die von Herrn Regierungsschuldirektor a.D. Alfred Möllers aus Osnabrück überreicht wird. Nach Aussagen des Arbeitskreisleiters Schule - Wirtschaft, Herrn Latz, fällt die Schule durch Kooperationsprojekte mit außerschulischen Partnern und durch ihre enorme Kontaktfreudigkeit auf. Die Schulsozialarbeit sei sehr intensiv, die Elternarbeit sehr aktiv und die kulturelle Arbeit sehr vielfältig. Dementsprechend herrsche ein positives Schulklima (GN, 17.10.2005 und GW, 26.10.2005).

Schüler stellen Kunstwerk aus
In der Kreissparkasse in Gildehaus sind Arbeiten von Schülern der Grund- und Hauptschule über Salvador Dalí zu sehen. Im Rahmen eines Ganztagsangebots an ihrer Schule hatten sich die Jugendlichen unter der Kursleitung  von Ingrid Berkemeyer "auf die Spuren großer Künstler" begeben. Zunächst malten sie nur aufgrund einer mündlichen Beschreibung das Bild "Die fließende Zeit" von Dalí. Danach bauten sie es in ein "begehbares Gemälde" um. Als Hilfsmittel dienten u.a. Kartons, Zeitungen, Tapetenkleister, Holz und Gips. Bankbesucher können praktisch durch das Bild gehen. (GN, 16.11.2005)

2006
Fördermittel für Baumaßnahmen

Zwei Jahre hat die Stadt darauf gewartet, jetzt traf er im Bad Bentheimer Rathaus ein: der Bescheid der Landesschulbehörde, Abteilung Osnabrück, über die Förderung der Baumaßnahmen für die Ganztagshauptschule Gildehaus. Den ersten Antrag auf Bewilligung von Fördermitteln hatte die Stadt vor zwei Jahren gestellt. (GN, 17.6.2006)

Die Grund- und Hauptschule Gildehaus erhält als Ganztagsschule aus dem Programm "Zukunft, Bildung und Betreuung" der Bundesregierung 928.000 € für Baumaßnahmen. Die Fördermittel decken 90 % der Baukosten für die Einrichtung der Ganztagsschulen ab, 10 % übernehmen die Kommunen. Mit den Bauarbeiten soll nach den Sommerferien begonnen werden. In einem Anbau auf dem Schulhof zwischen alter Pausenhalle und dem Schulkindergarten sollen im Erdgeschoss drei Klassenräume und im Obergeschoss zwei weitere Unterrichtsräume sowie zwei Gruppenräume gebaut werden. Durch Umbauten sollen in zwei Klassenräumen die Cafeteria und Mensa entstehen. Das Lehrerzimmer soll erweitert und das hierfür verwendete Rektorzimmer und ein Raum für den Schulsozialarbeiter in einem weiteren Klassenraum neu geschaffen werden. Damit geht die Zeit der Behelfslösungen dem Ende entgegen (GN, 17.6.2006). Zum offiziellen ersten Spatenstich am 31.8. wird der Niedersächsische Kultusminister, Bernd Busemann, erwartet (GN, 23.8 und 2.9.2006)

Schulgottesdienst

Schon seit 1998 veranstaltet die Schule am Buß- und Bettag einen Schulgottesdienst. In diesem Jahr lautet das Thema "Hände". An ihm nehmen rund 300 Grundschüler, die Vechtetalschüler und die Kinder des Schulkindergartens teil. Ihnen wird durch Schülerbeiträge und durch Pastor Voget bewusst gemacht, was Hände alles zu leisten im Stande sind: Sie können helfen, halten, schützen, aber auch drohen und schlagen (GN, 24.11.2006).

2007 - Vorlesewettbewerb
Anika Reichardt
aus der Klasse 6 b hat den Bezirksentscheid des 48. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im Bereich Hauptschulen in Vechta gewonnen. Sie erhält eine Urkunde und hat sich damit für die Teilnahme am Landesentscheid in Cuxhaven qualifiziert (GN, 28.4.2007)

Schulentwicklungsplanung
Die Schullandschaft in Bad Bentheim soll umfassend neu geordnet werden. Es wird folgendes Modell diskutiert:

- Die G/H Bad Bentheim gibt ihren Hauptschulzweig an die G/H Gildehaus ab. Danach gäbe es nur eine Hauptschule im Stadtgebiet.

- Die kath. Johannesschule wird aufgelöst. Für die künftige einzige Grundschule im Ortsteil Bentheim könnte entweder der Standort Marktstraße saniert und ausgebaut werden, oder es entsteht ein Neubau, z.B. auf dem Gelände des jetzigen Freibades.

Kinder-Musical
Vor vollbesetzten Kirchenbänken begeistern 22 Gildehauser Grundschüler mit ihrem Kinder-Musical "Joseph, ein echt cooler Träumer" die Kirchenbesucher. Ein Dreivierteljahr lang probte der Leiter der Musikakademie, Thomas Hann, mit den Schülern im Rahmen des Nachmittagsprogramms der Grundschule das Stück (GN, 17.7.2007).

Festakt zur Schlüsselübergabe
In rund zwölfmonatiger Bauzeit ist ein großer Teil des Hauptschulbereiches umgebaut, modernisiert und erweitert worden. Bei einem Festakt mit geladenen Gästen erfolgt am 13. September die offizielle Schlüsselübergabe. Am 14. September ist die Bevölkerung zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen. Insgesamt bekam die Schule durch den Umbau rund 700 Quadratmeter hinzu (GN, 21.4.,13.9., 14.9., GW, 12.9.2007).

Projekt
Im Rahmen des Ganztagsangebotes bearbeiten 26 Schüler das klassenübergreifende Projekt der G/H-Schulen Gildehaus und Bad Bentheim  "Afrikanische Kunst" unter der Leitung der Künstlerin Ingrid Berkemeyer. Die Präsentation der Ergebnisse anlässlich des "Tages der offenen Tür" in der Schule Gildehaus findet viel Beifall. In das Projekt wird die "Esel-Initiative" des Vereins zur Förderung allein erziehender Frauen in entlegenen Weltregionen mit einbezogen. Dieser Verein gibt an Witwen weibliche Esel, die den Frauen und Mädchen die Lasten abnehmen, damit sie mobiler werden, teilweise die Ernährung gewährleisten und neue Einkommensmöglichkeiten eröffnen (GN, 11.10.2007).

2008 - Gegen Wahlwerbung der NPD
Schüler der Schule sprechen sich gegen eine Wahlwerbung der NPD im Umfeld der Schule aus. Auf einem Plakat stand der Satz: "Besser leben ohne Multikulti!" Diese Parole ruft bei einigen Schülern Unmut und Empörung hervor. In einem Rundschreiben rufen die Schüler dazu auf, gemeinsam zu zeigen, "dass wir diese rassistischen und Menschen verachtende Meinung nicht vertreten und es nicht akzeptieren, wenn so ein ausländerfeindliches Plakat vor der Schule aufgehängt wird" (GN, 25.1. 2008).

Verabschiedung in den Ruhestand
Zwei "Urgesteine" der Gildehauser Schule, Heidi Seeliger und Willy Veen, beide über 30 Jahre an der Schule tätig, werden in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet (GN, 1.2.2008).

Computerausstattung
Die Schule erhält eine moderne Computerausstattung. Zusätzlich zu den rund 60 PC in den Klassen- und Fachräumen ist im Keller ein Computerraum mit 16 Schülerarbeitsplätzen und einem Lehrerarbeitsplatz eingerichtet worden. Alle Computer sind vernetzt. Die Finanzierung erfolgt durch den Förderverein der Schule (GN, 1.4.2008).

Schulmensa und offene Ganztagsschule
Die Länderreferenten und Mitarbeiter von Landwirtschaftsministerien und Landwirtschaftskammern stellen bei einem Besuch in der Obergrafschaft fest, dass die Schulmensa beispielhaft gut arbeitet. Zwischen 60 und 80 Schüler werden mittags in der Mensa versorgt. Nachmittags steht neben der Hausaufgabenbetreuung ein umfangreiches Angebot der offenen Ganztagsschule zur Verfügung. Seit September 2007 gibt es neben der Mensa auch eine Cafeteria. Täglich belegen jeweils zwei Landfrauen 110 Brötchen, die als "Schlemmerbrötchen" viel Anklang finden (GN, 19.4.2008).

"Aktion sauberer Bürgergarten"
Im Rahmen der "Aktion sauberer Bürgergarten" des VVV sind auch Schüler der Schule Gildehaus beteiligt (GN, 23.4.2008).

Musical
In diesem Jahr hat der Leiter der Musikakademie, Thomas Hann, seit September 2007 mit Schülern der Schule Gildehaus am Nachmittag das Musical "Mose" eingeübt, das am Sonntagnachmittag in der vollbesetzten reformierten Kirche aufgeführt wird und viel Beifall findet (GN,24.6.2008).

Mathematikwettbewerb "Känguruh"
68 Grund- und 22 Hauptschüler nehmen in diesem Jahr am Mathematikwettbewerb "Känguruh" auf Bundesebene teil. Zwei Schülerinnen aus der Grundschule erhalten einen 1. und einen 3. Preis (GN, 5.7.2008).

"Esel-Initiative"
Auch die "Esel-Initiative" von 2007 wird fortgesetzt. Die Ergebnisse sind in einer Ausstellung im Rathaus zu sehen und können dort gegen einen Spendenbeitrag erworben werden (GN, 8.7.2008).

NTC-Schule
Die Grund- und Hauptschulen Gildehaus und Bad Bentheim sind als NTC-Schulen anerkannt worden. NTC bedeutet: "Nederlands Taal en Cultuur in Nedersachsen". An den NTC-Schulen wird niederländischer Sprach- und Kulturunterricht erteilt. Es ist ein Angebot für Kinder, die in Deutschland wohnen und von denen mindestens ein Elternteil die niederländische Nationalität besitzt. Derzeit gibt es dieses Angebot neben Gildehaus und Bad Bentheim  auch in Nordhorn, Uelsen,  Laar, Ringe und Emlichheim sowie im emsländischen Rhede. Der Unterricht wird vom niederländischen Staat bezahlt (GN, 8.11.2008, GW, 12.11.2008).

Gütesiegel "Startklar für den Beruf"

In der G/HS Gildehaus werden die Schüler besonders intensiv auf das Berufsleben vorbereitet. Bereits zum dritten Mal ist jetzt das Gütesiegel "Startklar für den Beruf" verliehen worden. Nach den Worten von Regierungskoordinator Horst Mücke müssen die Schulen nachweisen, dass sie Projekte und Aktivitäten durchführen, die die Ausbildungsfähigkeit in besonderer Weise fördern. In der Grafschaft ist die G/H Gildehaus bisher die einzige unter den 12 Hauptschulen im Bezirk, die an der Gütesiegelaktion teilnimmt. Gleichzeitig wird ein Kooperationsvertrag zwischen der Schule und dem Unternehmen P-Well unterzeichnet. Im Rahmen des Ganztagsbetriebs der Schule erhalten die Schüler die Gelegenheit, über die üblichen Praktikumszeiten hinaus Einblick in den Arbeitsalltag des Wellpappenherstellers zu nehmen (GN,12.11.2008).

2009 - Planungsüberlegungen des Schulträgers
Im GN-Jahresgespräch  erläutert Bürgermeister Dr. Volker Pannen bezüglich der weiteren Entwicklung der Schullandschaft im Jahre 2009 folgende Planungsüberlegungen:
- Reduzierung des Schulstandortes Marktstraße auf die Grundschule und damit einhergehend eine Zusammenfassung der Hauptschulen in Gildehaus sowie eine Auflösung der Schulbezirke - gültig ab Sommer 2009.
- Auf Grundlage des Elternvotums werden die Grundschulen am Standort Marktstraße vereinigt.
- Beginn der Planungen eines Schulneubaus, aller Voraussicht nach am Standort Schürkamp (GN, 6.1.2009)
Nach Information der Eltern in einem gemeinsamen Brief des Bürgermeisters, der Schulleiter und Schulelternvertreter stimmen die Eltern von Kindern der beiden Grundschulen in Bad Bentheim mit großer Wahlbeteiligung und deutlicher Mehrheit der Vereinigung ihrer Schulen am Standort Marktstraße zu (GN, 16. und 28.1.2009).
Der Schulausschuss spricht sich einstimmig für die Vorschläge der Verwaltung aus (GN, 6.2.2009).

40-jähriges Dienstjubiläum
Rektor Fritz Niemeyer feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Schulrat Tiemann betont, dass Fritz Niemeyer während seiner Dienstzeit viele Veränderungen mitgetragen und mitgestaltet habe, u.a. beim Aufbau und der Einführung der verlässlichen Grundschule, der offenen Ganztagsschule sowie der eigenverantwortlichen Schule. Dabei habe er selbstbewusst, engagiert und konstruktiv seine Positionen und die seiner Schule vertreten. Bei der Integration niederländischer Kinder habe er pragmatische und vorbildliche Arbeit geleistet und sehr beachtliche Erfolge erzielt (GN, 27.4.2009).

Grenzüberschreitender Schüleraustausch
Zu einem grenzüberschreitenden Schüleraustausch besuchen Schüler aus Oldenzaal die Schule. Im Vorfeld hatten sie schon durch Briefe und E-Mails Kontakte geknüpft. Für den Schüleraustausch erarbeiteten die Lehrerinnen Gertrud Böhle und Wilfriede Harsmann mit ihren 7. Klassen ein Gemeinschaftsprogramm. Ein Gegenbesuch in Oldenzaal ist im Mai vorgesehen.

Schulbesuch niederländischer Schüler in Gildehaus
Nach diversen Umstrukturierungen in den letzten Jahren werden in Gildehaus inzwischen 75 niederländische Schüler - fast alle ortsansässigen niederländischen Kinder - unterrichtet, die vorher schon Oldenzaal, Losser oder de Lutte besuchten (GN, 27.4.2009).

Pflanzaktion
Die Schüler der Klasse 6 a führen eine Pflanzaktion im Bürgergarten durch. "Plant for the Planet - Jetzt das Klima retten" ist eine Schülerinitiative, die sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben hat. Es geht darum, zum Ausgleich für den vom Menschen erzeugten Kohlendioxid (CO2)-Ausstoß Bäume zu pflanzen, die bekanntlich für einen Ausgleich sorgen, indem sie der Luft CO2 entziehen. Initiator ist der Schüler Jens Lenfers, der an einem Wochenend-Shop von "Plant for the Planet" teilnahm. Die Schüler verkauften auf dem Weihnachtsmarkt Waffeln, um von dem Erlös von 70 Euro Bäume zu erwerben. Der Bürgermeiste Dr. Pannen sagte ihnen tatkräftige Unterstützung durch den städtischen Servicebetrieb zu. Außerdem fand sich ein niederländische Sponsor für die Bäume.(GN, 9.5.2009).

"Landfrauen kochen mit Kindern"
Die Grafschafter Landfrauen besuchen regelmäßig die Grundschulen, um im Rahmen eines landesweiten Projektes "Landfrauen kochen mit Kindern" Schüler der 3. und 4. Klassen mit regionalen und saisonalen Produkten vertraut zu machen und ihnen eine gesunde ausgewogene Ernährung nahe zu bringen.
Interessiert und mit gezielten Fragen verschafft sich die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ursula Heinen an der Gildehauser Schule ein Bild über die dortigen Essensangebote für die Schüler im Ganztagsbetrieb. Sie zeigt sich äußerst angetan von dem durch die Landfrauen organisierten Ernährungsprojekt und der gut eingerichteten Schulküche. Insgesamt sind 50 Landfrauen in der Grafschaft an elf Schulen in Sachen Ernährung aktiv. Neben Mittagstisch und Frühstück umfasst das Projekt auch die Vermittlung von Ernährungskunde (GN, 18.3. und 12.6.2009).

Ratsbeschluss zur städtischen Schulstruktur
Ohne Gegenstimmen macht der Rat der Stadt Bentheim den Weg für die seit langem diskutierte Reform der städtischen Schulstruktur frei: An der Marktstraße wird die dortige Grundschule mit der Johannesschule zusammengefasst. Der Hauptschulzweig wird aufgelöst, die Schüler fahren künftig zur Hauptschule nach Gildehaus. Damit konzentriert die Stadt ihre Schule in Bentheim auf zwei Standorte. Für die neue Grundschule wird der Status einer Ganztagsschule beantragt. Die Schulbezirke werden entsprechend angepasst (GN, 31.3.2009).

Verbesserung der Medienausstattung und energetische Sanierung
Die Realschule, die Grund- und Hauptschulen Bad Bentheim und Gildehaus werden zusammen mit 43.200 Euro bei der Verbesserung der Medienausstattung aus dem Konjunkturpaket II gefördert. "Gefördert wird  mit diesen Mitteln die Infrastruktur für mobiles Lernen, bestehend aus der erforderlichen Hard- und Software (z.B. Schulserver, Whiteboards, mobile Rechner, USB-Sticks), dem Strom- und Datennetz und dem notwendigen Mobilar", erklärt der Landtagsabgeordnete Hilbers in diesem Zusammenhang.

Zudem fließen 127.900 Euro in Baumaßnahmen an der Grund- und Hauptschule Gildehaus. Mit diesen Mitteln wird die energetische Sanierung durch teilweisen Austausch der Fenster und Türen, Dämmung der obersten Geschossdecke und Einbau einer Akustikdecke mit energiesparender Beleuchtung finanziert (GW, 22.7.2009).

ADAC-Programm "Achtung Auto!"
An der Schule wird das ADAC-Programm "Achtung Auto!" eingesetzt. Mit praktischen Übungen und reichlich Schüleraktivität wird der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg und dem daraus folgenden Anhalteweg vermittelt. Die Schüler erhalten Gelegenheit, mit einem Moderator des ADAC  und ihrem Verkehrserzieher oder Klassenlehrer über verkehrsgerechtes Verhalten zu diskutieren (GN,12.8.2009).

Zusammenlegung der Hauptschulen
Die Zusammenlegung der Hauptschulen in Gildehaus und die Integration der neuen Schüler und Lehrer hat reibungslos funktioniert, bilanzieren die Stadtverwaltung und die Schulleitung. Es wurden sämtliche Hauptschul-Klassenverbände aufgelöst und ganz neu zusammengesetzt. Es gibt lediglich zwei Klassen zusätzlich, die Jahrgänge acht und neun sind künftig dreizügig. In den übrigen bislang recht kleinen Klassen werden nun mehr Schüler unterrichtet. Der Schule stehen acht zusätzliche Lehrer zur Verfügung, davon vier aus der ehemaligen G/H Bad Bentheim. Insgesamt unterrichten an der Grund- und Hauptschule Gildehaus jetzt 42 Lehrer 570 Schüler. Aufgrund ihrer Größe steht der Schule eine 2. Konrektorstelle zu, die zur Zeit Sandra Tebbe kommissarisch wahrnimmt. Aufgestockt wurde die Schulsozialarbeit, indem die Stunden von der Hauptschule Bad Bentheim komplett nach Gildehaus verlagert wurden.
Die Schülerbeförderung ist jedoch für die 80 zusätzlichen Fahrschüler noch verbesserungswürdig. Unzufrieden sind Lehrer und Verwaltung noch mit der Lage der Haltestelle am Neuen Weg und mit den Fahrzeiten der Busse, die morgens bereits um 7.20 Uhr bei der Schule eintreffen, obwohl der Unterricht erst eine halbe Stunde später beginnt (GN, 20.8.2009).

Juniorwahl 2009 in Gildehaus
Die Hauptschüler aus den Klassen 8 und 10 der Grund- und Hauptschule Gildehaus nahmen am Projekt "Juniorwahl 2009" teil, das bundesweit durchgeführt wurde. Es beteilgten sich 1042 Schulen mit 246.416 in Wählerverzeichnissen eingetragenen Jugendlichen. Die Wahlbeteiligung lag bei 86,7 %. In Gildehaus wurde die Wahl am Freitag, dem 25. September, durchgeführt. (Quelle: GN, 30.9.2009)

Willkommenstag
Aus Anlass der Zusammenlegung der Hauptschulen Bad Bentheim und Gildehaus, mit dem Standort Gildehaus, gab es einen großen Willkommenstag. Die Grundidee war, den gemeinsamen Start zum gegenseitigen Kennenlernen für alle Schüler, Lehrer und Eltern zu nutzen. Bei dieser Gelegenheit konnten alle Teilnehmer  auch die neuen Räumlichkeiten kennen lernen. Am Vormittag wurde mit etwa 350 Schülern von externen Musikpädagogen das Konzert "Trommelzauber" eingeübt. Die Schüler lernten verschiedene Rhytmen und Lieder, besonders afrikanischer Herkunft. Am Nachmittag wurde das Konzert aufgeführt. Anwesend waren über 800 Schüler, 40 Lehrer sowie Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde. Danach gab es auf dem Schulgelände viele Stände und Aktionen, die von den Klassen 7 bis 10 durchgeführt wurden, wie zum Beispiel Waffeln backen, Kistenwettrennen, Bogen schießen, Pfeile werfen, Wasserspiele und Bücherflohmarkt. Schülerinnen der Klasse 9 stellten durch hervorragende Gesangsstücke ihr Können unter Beweis und erhielten dafür großen Applaus (GN, 7.9.2009).

Sponsorenlauf
Die Schule veranstaltet einen Sponsorenlauf. Das Spendenergebnis wird zur Hälfte an die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger"  gegeben, die andere Hälfte für die Neugestaltung des Schulhofes eingesetzt.Die Klasse 9a war ein Jahr lang Partnerklasse der Gesellschaft. Diese befristete Partnerschaft endete mit diesem Sponsorenlauf (GN, 29.9.2009).
Insgesamt kam bei dem Sponsorenlauf eine Summe von 8.723,64 Euro zusammen. Der Förderverein der Schule und die DGzRS bekamen je einen Scheck über 4.300 Euro ausgehändigt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Wolters schloss mit dem Satz: "Es ist toll zu sehen, wie sozial engagiert die Schüler unserer Schule sind und wie positiv und wertvoll das Zusammenleben und -lernen von Grund- und Hauptschülern ist" (GN, 15.12.2009).

Verbesserung der technischen Ausstattung
Die Schule hat ihre technische Ausstattung verbessert. Unter anderem wurden 30 Laptops und drei interaktive Tafeln, so genannte "SMART-Boards", angeschafft. Insgesamt wurden 35.000 Euro in neue Technologien investiert, davon 20.400 Euro aus dem Kojunkturpaket II im Förderschwerpunkt "Schulinfrastruktur und Medienausstattung". Der Rest kam aus dem angesparten Etat der Schule. Die Lehrer wurden durch Mitarbeiter der Firma Euregio Systems aus Neuenhaus in die neue Technik - besonders der interaktiven Tafeln - eingewiesen (GN, 17.11.2009).

Städtepartnerschaft
Die Städtepartnerschaft zwischen Bad Bentheim und Wolkenstein im Erzgebirge , 1991 offiziell besiegelt, wird durch viel Aktivitäten und Begegnungen mit Leben erfüllt. Kürzlich sind Fritz Niemeyer und Inga Nordholt von der Grund- und Hauptschule Gildehaus nach Wolkenstein gefahren. Dort konnten sie bei ihrem Besuch in der Grundschule im Ortsteil Gehringswalde durchweg positive Eindrücke sammeln. So wurden sie von den Schülern mit einem sächsischen Lied begrüßt und mussten in einem Quiz typisch sächsische Redewendungen erraten. In einem offenen Gespräch tauschten sie sich mit dem Lehrerkollegium aus. Angestrebt wird, dass im nächsten Jahr erstmalig Schüler aus den vierten Klassen für eine Schulwoche nach Wolkenstein fahren (GN, 25.11.2009).

Abriss der Schwimmhalle
Nach Eröffnung des neuen Badeparks in Bad Bentheim haben die Gildehauser Abschied von ihrer Schwimmhalle auf dem Mühlenberg genommen. Beim öffentlichen "Abschwimmen" tummelten sich zeitweise bis zu 45 Kinder gleichzeitig im Becken. Es sei unvermeidlich, die Gildehauser Lehrschwimmhalle nach 35 Jahren zu schließen, erklärte Bürgermeister Volker Pannen. Er bedauerte zugleich, dass das Ensemble von Grund- und Hauptschule, Kindergarten, Sportplatz und Armin-Frantzke-Halle um ein Angebot geschmälert werden müsse (GN, 23.12.2009).

Siegbert Gnoth Seniorenmeister
Der ehemalige Lehrer an der Gildehauser Schule, Siegbert Gnoth, der deutsche Seniorenmeister  (M 65) im Stabhochsprung, nimmt in seiner Altersklasse drei Mal den Spitzenplatz in der Statistik des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes ein. Nach seiner Stabhochsprungleistung von 3,10 m ist er auch im Speerwurf mit 45,44 m und im Dreisprung (9,16 m) der Führende der Klasse M 65 auf Landesebene. Im Hochsprung (1,36 m) liegt er an zweiter Stelle (GN, 31.12.2009).

2010 - Lehrschwimmhalle in Gildehaus geschlossen
Seit Beginn der Weihnachtsferien ist die Lehrschwimmhalle in Gildehaus geschlossen - aus Kostengründen. Für den Weiterbetrieb wäre eine Sanierung mit einem Kostenaufwand in Höhe von mehr als einer Million Euro erforderlich. Die laufenden jährlichen Kosten würden 60.000 Euro betragen. Der Rat der Stadt hat daher mit dem Bau des neuen Bades in Bad Bentheim auch die Schließung der Gildehauser Schwimmhalle beschlossen. (GN, 6.1.2010)

Patenschaft
Ein Rekordergebnis in Höhe von 5.117,43 Euro haben Schüler der Grund- und Hauptschule Gildehaus im Rahmen ihrer Patenschaft für einen Seenot-Rettungskreuzer gesammelt. Die Summe wurde nun während einer Feierstunde, die vom Schulchor unter der Leitung von Kerstin Boermann musikalisch umrahmt wurde, im Foyer der Schule übergeben. (GN, 26.1.2010)

Plattkurs
"Et is immer gut, wenn du eene Sproke mäer kanns": Unter diesem Motto bietet Anette Bardenhorst seit einem halben Jahr in der Grundschule Gildehaus einen Plattdeutschkursus für Kinder der Klassen 2 bis 4 an (GN, 20.3.2010).

Waldlauf
Die Grund- und Hauptschule Gildehaus hat die Pokalwertung für Schulen beim 8. Bentheimer Waldlauf für sich entschieden. Christel Somberg vom Organisationsteam überreichte unter dem Beifall der Schüler und des Kollegiums der Mannschaft der Gildehauser Schule den Pokal. Mit 72 gemeldeten Schülern und zwei Lehrern hatte die Schule die zahlenmäßig stärkste Gruppe gestellt, davon wurden 58 Zieleinläufe registriert. Mit knappem Vorsprung vor der Grundschule Bad Bentheim (53 Ankünfte) haben die Gildehauser den im Vorjahr errungenen Pokal verteidigt. (GN, 28.5.2010)

Fleißige Helfer gestalten den Schulhof neu
Rund 40 Helfer, darunter viele Lehrer, engagieren sich ehrenamtlich an Wochenenden für die Renovierung und Umgestaltung des Grundschulhofes. Die Niedersächsische Bingo-Stiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit spendete 4.000 €. Weitere Gelder kamen u.a. zusammen durch einen Sponsorenlauf im letzten Jahr. Viele neue Geräte wurden von der Grafschafter Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (GBQ) hergestellt und aufgebaut. (GN, 11.6.2010)  Rechtzeitig vor Weihnachten konnte dann der neu gestaltete Schulhof offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

362 Schulkinder erkunden Bauernhof
Pünktlich zum Besuch der Kinder der Grundschulen Gildehaus und Quendorf, der Katholischen Grundschule Schüttorf und der Eylardusschule Gildehaus beim "Tag des offenen Hofes" bekam die Kuh "Bianka" ihr lang erwartetes Kälbchen. Für die meisten Kinder war es das erste Mal, dass sie live bei der Geburt eines Kalbes dabei sein konnten. (GN, 19.6.2010)

Wiedersehen nach 55 Jahren
55 Jahre nach ihrer Entlassung
aus der Volksschule Gildehaus haben sich die Ehemaligen bei ihrem Mitschüler Günther Hoffmann zu einem Klassentreffen in Bad Zwischenahn getroffen. 16 ehemalige Schüler des Einschulungsjahrgangs 1947 bedankten sich bei ihrem ehemaligen Mitschüler für die Organisation. Man will in einigen Jahren erneut ein Treffen veranstalten. (GN, 23.7.2010

"Klimakiste"
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues (Lingen) überreicht im Auftrag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen der Grund- und Hauptschule Gildehaus als einziger Schule des Landkreises die "Klimakiste". Die Kiste ist Bestandteil des Klimaschutzprogramms "Aktion Klima" des gemeinnützigen Vereins Bildungscent und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Ziel des Programms "Aktion Klima" ist es, Lehrkräfte und Schüler für die Anforderungen des Klimawandels zu sensibilisieren  und zu motivieren, Lösungen zu suchen, den CO2-Gehalt zu reduzieren. (GN, 11.8.2010)

Schüleraustausch
Am letzten Schultag vor den Herbstferien kommt es zum zweiten Mal zu einem Schüleraustausch mit dem Twentse Carmel College in Oldenzaal. Die Schüler aus Oldenzaal sind mit dem Fahrrad nach Gildehaus gekommen. An der Begrüßung nimmt auch der Bürgermeister von Bentheim, Dr. Volker Pannen, teil, der der Gildehauser Schule für den Schüleraustausch einen Scheck über 750 Euro überreicht. In verschiedenen Workshops lernen die niederländischen Schüler das Schulleben in Deutschland kennen. Organisiert wurde der Schüleraustausch von den Gildehauser Lehrerinnen Marion Schmidt und Eva Burkhardt. (GN, 12.10.2010

Niederländisch- Schulzweig "De Brug"
Der Niederländisch-Unterricht an der Grund- und Hauptschule Gildehaus ist schon vor einiger Zeit neu organisiert worden. Jetzt trägt der niederländische Zweig der Schule auch einen neuen Namen: "De Brug". Als Brücke zwischen den Nationen soll die Schule dienen. In einer Feierstunde wurde der Name offiziell vorgestellt. Der Niederländisch-Unterricht an der Gildehauser Schule wie auch an anderen Schulen wurde seit 2006 von der Stiftung "Nederlandse Taal en Cultuur in Niedersachsen" (NTC-N) getragen und organisiert. Aus inhaltlichen und personellen Gründen haben sich Gildehauser Eltern und Lehrer entschlossen, ihr Angebot aus diesem niedersächsischen Verbund herauszulösen und eine eigene Stiftung zu gründen: "Stichting NTC-Obergrafschaft" (NTC-O). Die neue Stiftung ist zunächst nur in Gildehaus aktiv, soll aber auf Bad Bentheim und Schüttorf ausgedehnt werden. (GN, 19.11.2010)

Lernort-Natur-Koffer
Auf Initiative des Hegeringleiters des Hegering I in Bad Bentheim, Klaus Spitzer, erhielten die Grund- und Hauptschule Gildehaus, die Realschule Bad Bentheim, der Grundschulzweig der Eylardusschule und und das Missionsgymnasium Bardel je einen Lernort-Natur-Koffer der Stiftung "Natur-und-Mensch" des deutschen Jagdschutzverbandes im Wert von 3.000 Euro. Der Inhalt der Koffer ist eine Materialsammlung für quicklebendigen Naturkundeunterricht und spannende Exkursionen in Feld, Wald und Flur. Er soll die Neugier wecken und alle Sinne der Schüler durch Sehen, Hören, Riechen und Fühlen begreifbar machen. Als Sponsoren konnten die Grafschafter Volksbank und die Firma URENCO mit Sitz in Bad Bentheim gewonnen werden. (GN, 20.11.2010)

Nikolausfeier
Einen ganz besonderen Gast hatte die Grund- und Hauptschule Gildehaus. 65 Kinder gestalteten eine richtige niederländische Nikolausfeier. Solch ein Ereignis ließ sich auch Sinterklaas, der Niederländische Nikolaus , nicht nehmen. (GN, 7.12.2010

Diskussion um die Oberschule
In der Schulausschusssitzung der Stadt Bad Bentheim erfolgt eine lange, offene Diskussion um die Oberschule. Bürgermeister Volker Pannen stellt abschließend fest: Für eine Entscheidung ist es noch zu früh, weil noch gar kein Erlass des Kultusministeriums vorliegt. Während die Grund- und Hauptschule Gildehaus möglichst schnell Oberschule werden will, bremst die Realschule. Schulleiter Jürgen Klukkert sieht zur Zeit zwei funktionierende Systeme, die es zu erhalten gelte. (GN, 8.12.2010)

Verlängerung der Ganztagsstelle des bisherigen Schulsozialarbeiters
Der Schulleiter, Rektor Fritz Niemeyer, setzt sich in der Schulausschusssitzung der Stadt Bad Bentheim für die Verlängerung der Ganztagsstelle des bisherigen Schulsozialarbeiters über 2010 hinaus ein. Der Schulausschuss will nach Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit an den Bad Bentheimer Schulen suchen. Er hofft, dass die Einrichtung einer halben Stelle für einen Berufseinstiegsbegleiter für die nächsten drei Jahre auch einen Teil der bisherigen Schulsozialarbeit auffangen kann.

Probleme mit Hauptschülern
Der Rektor sieht nach der Zusammenlegung der Hauptschulen in Gildehaus längst kein funktionierendes System an der Schule. Er macht vor allem auf die Anforderungen aufmerksam, die durch die "völlig andere Zusammensetzung der Bad Bentheimer Hauptschülerschaft" entstanden seien. Zu den "Gildehauser Kindern" und einigen holländischen Neubürgern gab es bisher nur wenige ausländische Kinder und Familien mit Migrationshintergrund oder Aussiedler. Auch sei der Anteil an Hartz-IV-Familien um ein Vielfaches gestiegen. Die bisherigen Problemfamilien ("die es wie an jeder  anderen Schule auch gab") konnten mit Hilfe des Schulsozialarbeiters gut aufgefangen werden.

In den letzten 18 Monaten sei aber die Zahl der Ordnungsmaßnahmekonferenzen und der Anzeigen bei der Polizei drastisch gestiegen. Der "Ärger  im Dorf (und) in Geschäften" während der Mittagspause, die viele der neuen Schüler nicht beim subventionierten Mittagessen in der Schule verbringen, oder mit Mitarbeitern der Raiffeisen- und Warengenossenschaft, wo sich die Schulbushaltestelle befindet, hätten "den Ruf der Schule geschädigt". Am Ende der Grundschulzeit hätten sich im Schuljahr 2009/10 nur noch 10 bis 15 Prozent der Gildehauser Eltern für "ihre Hauptschule" entschieden - trotz entsprechender Empfehlung. Vorher seien es über 35 Prozent gewesen. "In den Gesprächen mit den Eltern wurde deutlich, dass die Angst vor der veränderten sozialen Struktur an der Schule und die schlechten Nachrichten aus der Schule die Entscheidung massiv beeinflusst haben", ist das Fazit der Schulleitung. (GN, 18.12.2010)

2011 - Abriss der Schwimmhalle
Die Tage der Schwimmhalle am Gildehauser Mühlenberg scheinen "gezählt" zu sein. Sowohl die Bad Bentheimer CDU als auch die Verwaltung  streben einen Abriss der Halle, für die kein Nachnutzer gefunden werden konnte, an. Allerdings hat der Verwaltungsausschuss des Rates noch keine Empfehlung abgegeben.

Unterdessen geht die Sanierung der benachbarten Armin-Franzke-Halle weiter. Die Arbeiten im Sanitärtrakt haben bereits begonnen. (GN, 14. und 15.2.2011)
Mit einem möglichen  Abriss der Schwimmhalle  im nächsten Jahr , um Baufeld zu schaffen  für eine neue Turnhalle in einigen Jahren, würde auch der Sozialraum des TUS Gildehaus wegfallen. "Das ist kaum auszugleichen", sagt TuS-Vorsitzender Bernd Schulte-Westenberg. Zumal der Verein vor gut fünf Jahren eine fünfstellige Summe aufgebracht hat, um den Raum einzurichten.
"Eine weitere Sanierung der Halle ist allerdings nicht wirtschaftlich  und würde einen Millionenbetrag verschlingen", meint der Bürgermeister, weil es größtenteils an Isolierung fehle, was bei einer zum Teil in den Erdboden gebauten Halle besonders nachteilig sei. Deshalb sei sie mittelfristig nicht zu halten. Doch werde es auch nach 2016 am Mühlenbergstadion eine Halle geben, unabhängig davon wie sich die Situation an der Grund- und Hauptschule entwickele, so Pannen. (GN, 20.6.2011

Pokalwertung für Schulen
Zum dritten Mal hintereinander hat die GHG die Pokalwertung für Schulen beim 9. Bentheimer Waldlauf gewonnen? Es waren 112 Schüler sowie ein vierköpffiges Lehrerteam gemeldet. Davon besuchen 64 Schüler die Haupt- und 48 die Grundschule. Stellvertretend nahm Geburtstagskind Christin im Forum den Wanderpokal, der nach drei Siegen jetzt in Gildehaus bleibt, entgegen. (GN, 19.4.2011)

Eine Oberschule in Bad Bentheim
Politik und Verwaltung sind sich einig, an der Hauptschule in Gildehaus und der Realschule in Bad Bentheim bis 2016 festzuhalten. Es sei denn, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Einrichtung  einer Oberschule  würden sich ändern. Denn die jetzigen Schülerzahlen lassen nur einen Oberschulstandort zu. Eine Schulschließung will aber niemand. (GN, 4.6.2011

Projekt "grenzüberschreitender Schulbesuch"
Die Stiftung "Nederlandse Taal  en Culture", die seit 2010 an der G/H 75 Kinder bis 14 Jahre in niederländischer Sprache und Kultur  unterweist - darunter auch drei deutsche Schüler - strebt ein Angebot bis einschließlich sechstem Schuljahr auch für Schüler der Realschule und der Gymnasien an. Zwischen Bad Bentheimer und Oldenzaaler Schulen wird außerdem ab dem Schuljahr 2011/12 mit dem Projekt "grenzüberschreitender Schulbesuch" begonnen. In Kleinstgruppen werden jeweils drei Schüler im Alter ab 14 Jahren im Wochenturnus einen Schultag am Unterricht in einer Partnerklasse im jeweiligen Nachbarland teilnehmen. (GN, 14.6.2011)

Weltkindertag
In vielen Grafschafter Orten haben Mädchen und Jungen den Weltkindertag gefeiert. In Gildehaus trafen sich auf dem abgesperrten Marktplatz rund 400 Kinder der ersten und zweiten Klassen der Grundschule, der Kitas "Regenbogen" und "Sonnenschein", der Spielkreise "Zauberwald" Waldseite und "Wirbelmäuse" Sieringhoek und der "Monkita", um eigene Lieder vorzutragen und gemeinsam Lieder unter der Leitung von Pastor Lütger Voget und Johann Preisel von der Musikakademie Bad Bentheim anzustimmen. Viele Betreuerinnen, Eltern, Großeltern und Bürger nahmen an der Feierstunde unter dem Motto "Jedes Kind hat ein Recht auf Musik" teil. Die Veranstaltung mit rund 600 Besuchern endete unter großem Beifall mit dem Loslassen von vielen hundert Luftballons in die große weite Welt hinaus. Nach Auffassung von Pastor Voget und den Betreuerinnen verbindet Musik über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg - und macht glücklich. (GN, 21.9.2011)

Siegbert Gnoth gewinnt Gold, Silber und Bronze
Bei den European Masters Games im italienischen Lignano gewann der ehemalige Gildehauser Lehrer Siebert Gnoth im Speerwurf, über 80 m Hürden und im Stabhochsprung. Im Speerwurf der Klasse M 70 erreichte er 44,05 m und errang damit die Goldmedaille. Im Stabhochsprung erreichte er 2,80 m und errang damit die Silbermedaille. In 16,00 Sekunden lief er im 80- m-Hürden-Lauf auf den dritten Platz und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Drei Medaillen bei einer internationalen Veranstaltung sind auch für Siegbert Gnoth, der eine große Sammlung in seinem Trophäenschrank vorweisen kann, ein Novum. (GN,23.9.2011)

Unterricht mit Gästen
80 Schüler des Twents Carmel College waren zu einem Schüleraustausch in der G/H Gildehaus zu Gast. Die Klassenlehrer Ulrike Harjans  und Rainer Feld hatten für die Achtklässler ein Programm vorbereitet, das von der Euregio mit 750 Euro unterstützt wurde. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria arbeiteten die Schüler in Gruppen zusammen. Werken, Backen, Fußball und Sketsche lauteten die Angebote. Später standen noch Besuche im Otto-Pankok-Museum und in der Ostmühle samt Backhaus auf dem Programm. (GN, 1.10.2011

"Grensland Express"
Je drei Schüler aus dem Kurort und der niederländischen Stadt Oldenzaal werden künftig einen Schultag pro Woche in einer Partnerklasse im jeweiligen Nachbarland verbringen. Auf deutscher Seite sind das Burg-Gymnasium, das Missionsgymnasium Bardel, die G/H Gildehaus und die RS Bad Bentheim beteiligt. Schüler ab 14 Jahre, die die jeweilige Fremdsprache verpflichtend oder freiwillig lernen, besuchen in Kleingruppen eine Partnerschule im jeweils anderen Land. Im Wochenturnus werden so je drei Jugendliche aus Deutschland und den Niederlanden am Unterricht im Nachbarland teilnehmen. Möglich ist dieser grenzüberschreitende Schulbesuch auch deshalb, weil die Schüler mit der neuen Bahnverbindung  "Grensland Express" leicht zwischen Oldenzaal und Bad Bentheim pendeln können. Wegen der Nähe zum Bahnhof fand die Auftaktveranstaltung mit 30 Schülern im Burg-Gymnasium statt. (GN, 5. und 6.10.2011)

Gütesiegel "Startklar für den Beruf"
Nach 2002, 2005 und 2008 konnte sich die Hauptschule in diesem Jahr ein weiteres Mal über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel "Startklar für den Beruf" der Aktionsgemeinschaft Weser-Ems freuen. Mit diesem Gütesiegel werden Schulen geehrt, die sich in besonderer Weise um die Themen Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit kümmern. Als Gründe für die Auszeichung nannte Jutta Lübbert, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim und Jurymitglied der Aktion Gütesiegel die gelungene Integration ausländischer Schüler, das Projekt "Nifti", mit dem unternehmerisches Handeln planspielerisch simuliert werde, die Übernahme von Verantwortung für die jüngeren Schüler durch Schüler der Klassen 9 bei einer Sportveranstaltung sowie die Kooperationen der Schule mit Partnern aus der Wirtschaft.(GW,16.11.2011)

Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen
Nicht selten ist die Berufswahl für die Schüler mit jeder Menge Problemen verbunden, die Entscheidung fällt häufig schwer. Um diesen Schritt zu erleichtern, haben jetzt die Hauptschulen Gildehaus und Neuenhaus mit den drei Berufsbildenden Schulen einen Kooperationsvertrag geschlossen. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung erhalten die Hauptschüler der Klasse 9 die Möglichkeit, während eines Schulhalbjahres an einem Tag in der Woche (6 Stunden) in den Berufsbildenden Schulen in Kleingruppen unterrichtet zu werden. Sie können drei verschiedene Fachbereiche wählen, an denen sie nacheinander in sechswöchigen Modulen teilnehmen. (GN, 21.11.2011)

Bunter Abend
Beim diesjährigen "Bunten Abend" hatten alle Klassen, Wahlpflichtkurse und Ganztagsangebote die Möglichkeit, sich einem großen Publikum zu präsentieren und zu zeigen, wie bunt die Schule und das Schulleben sind. In über 20 Programmpunkten wurde ein abwechslungsreiches Programm an zwei aufeinanderfolgenden Abenden geboten. Viele hundert Zuschauer drängten sich in der Pausenhalle, die durch Lichteffekte und Bühnendekorationen zu einem echten Festsaal geworden war. (GN, 20.12.2011)

Trainer Siegbert Gnoth
Seit 32 Jahren ist Siegbert Gnoth Trainer der Leichtathletik-Abteilung. In über 5000 Doppelstunden hat er seither mit großem Einsatz Jugendliche und Erwachsene trainiert und zu Wettkämpfen begleitet. "Wir wünschen dir Kraft, weiteren Enthusiasmus und die Unterstützung deiner Famiie, dass du diesen Weg weiter gehen kannst", so der Fachwart Hartmut Abel. (GN. 29.12.2011)

2012 - 1000-Euro-Spende
Der Förderverein der G/H Gildehaus erhielt kurz vor Weihnachten eine Spende der Grafschafter Volksbank in Höhe von 1000 Euro. Das Geld ist für die Anschaffung neuer digitaler Tafeln (so genannter "Whiteboards") und die Neugestaltung des Schulhofs der Hauptschule bestimmt. Der Förderverein der Schule wurde bereits 1966 gegründet und ist damit der älteste Förderverein der Grafschaft und hat mehr als 300 Mitglieder. (SZ, 1.1.2012)

Siegbert Gnoth in der Bestenliste der niedersächsischen Leichtathleten
Der Gildehauser Siegbert Gnoth belegt in der Altersklasse M70 in drei Disziplinen hervorragende Plätze:
- Stabhochsprung 2,90 m (erster Platz)
- Dreisprung 9,14 m (Dritter Platz)
- Speerwurf 44.05 m (Landesrekord) (GN,7.3.2012)

Schülerfirma "Fotomaschine"
Im Februar 2010 wurde die Schülerfirma "Fotomaschine Gildehaus", die aus einer Foto-Arbeitsgemeinschaft hervorgegangen ist, gegründet. In dieser Nachmittags-AG lernten die Schüler das Fotografieren und die anschließende Bildbearbeitung. Das Schulleben bot zahlreiche Anlässe, bei denen die Schüler in Aktion traten. Vor dem Hintergrund wiederholter Nachfragen wurde die Geschäftsidee geboren, die Fotos und die bearbeiteten Bilder zu vermarkten. Was zunächst mit privater Ausrüstung und kostenloser Software begann, erfuhr jetzt durch durch die Spende der Grafschafter Sparkassenstiftung eine professionelle Ausrichtung. Mit 4.480 Euro ist es den Schülern möglich, mit einer hochwertigen Kameraausrüstung, einer Studioblitzanlage sowie der passenden Hard- und Software im eigenen Studio ihre Geschäftsidee umzusetzen. (GN, 11.2. ; GW, 15.2. und Vechte-Kurier 2/2012)

"Von Plattdütsch dröws di nicht afbrengen loaten"
Die Heimatabende des VVV Gildehaus sind weiterhin sehr beliebt. Das zeigte sich einmal mehr bei der jüngsten Auflage. Unter dem Motto "Wi kürt platt" erlebten rund 200 Besucher einen stimmungsvollen und vergnüglichen Abend. Unter anderm boten Schüler der Arbeitsgruppe "Plattdeutsch " der G/H Gildehaus unter der Leitung von Annette Bardenhorst gleich mehrere Vorträge. Nach dem Lied "Klein Wippstäert" und zwei Lesungen führten die Kinder auch einen Schüler-Sketch  auf. Friedel Ostermann, eine pensionierte Lehrerin der Schule, unterhielt ihre Zuhörer mit Pastoren-Dönkes in ihrer typischen Weise mit viel Witz und Humor. (GN, 25.2.2012)

Förderverein verabschiedet Wolters
In der Mitgliederversammlung des Fördervereins wurde Jürgen Wolters verabschiedet. Er war 19 Jahre im Vorstand aktiv, davon 8 Jahre als Vorsitzender und 11 Jahre als Kassenwart. Seine letzte Amtshandlung war die Übergabe eines Smartboards - bereits dem vierten, das der Förderverein finanzierte.
Der Förderverein der Grund- und Hauptschule Gildehaus ist nach Angaben des Schulleiters Fritz Niemeyer der älteste Förderverein an einer Grafschafter Schule und zählt zur Zeit 299 Mitglieder. (GN, 1.3.2012)

Gildehauser dribbeln zum Sieg
Groß war auch in diesem Jahr die Begeisterung der jungen Zuschauer und Ballkünstler beim Schulfußballturnier der Obergrafschafter Grundschulen. Es wurde zum 10. Mal von der Jugendfußball-Abteilung des TuS Gildehaus organisiert. Im mit Spannung erwarteten Finale, das einem Lokalderby gleichkam, standen sich schließlich die Grundschüler aus Gildehaus  und der Grundschule Bad Bentheim gegenüber. Und hier brannten die Gildehauser Schüler ein fußballerisches Feuerwerk ab. Eine ungeheure Spielfreude  und eine tolle Mannschaftsleistung ließ dem Gegner keine Chance. Das Spiel führte schließlich zum 5:0 Finalsieg der Grundschüler aus Gildehaus. (GN,26.5.2012)

Zauberfestival

In den Städten Bad Bentheim und Oldenzaal  findet ein Zauberfestival statt. Bürgermeister Dr. Volker Pannen freut sich auf die Zauberei: "Ich finde es klasse, dass dieses lustige grenzüberschreitende Zauberfestival mit dem neuen Partner Oldenzaal fortgesetzt wird. ...".  Im Vorfeld des Festivals gab es schon am Freitagvormittag in den Grundschulen Gildehaus und Bad Bentheim lustige Zaubershows mit Dr. Timbo aus Duisburg. Die  Übergabe der Grafschafter Volksbank Spende in Höhe von 3.000 Euro erfolgte vor der Show in der Pausenhalle der Grundschule Gildehaus an Schulleiter Fritz Niemeyer. Jürgen Brameier, Niederlassungsleiter Privatkunden Obergrafschaft, wünschte den Schülern "echtes Zauberfeeling" und allen Besuchern des Straßenzaubers ohne Grenzen "lustige und kurzweilige Unterhaltung". (GN, 2.6.2012)

Gemeinsam für Sevim
"Seit der 7. Klasse besucht Sevim die Grund- und Hauptschule in Gildehaus. Doch erst jetzt, in der 9. Klasse erfuhren die Mitschüler, dass die 17-jährige seit Jahren getrennt von ihrem abgeschobenen Vater lebt - und wurden sofort aktiv: Einen Brief an Innenminister Uwe Schünemann haben neben den Klassenkameraden auch viele Lehrer unterzeichnet.

Im April 2006 wurde die Familie getrennt: Der Vater, die Großmutter und zwei volljährige Kinder mussten Deutschland verlassen. Sie wurden in die Türkei abgeschoben. Die übrigen Kinder, darunter Sevim, blieben in Bad Bentheim mit der Mutter zurück. Da letztere in Deutschland nur wegen ihrer Kinder geduldet wird, aber kein Aufenthaltsrecht besitzt, darf der Vater sie nicht besuchen. Ein entsprechender Antrag wurde in einer Härtefallkommission kürzlich abgelehnt und die Familie muss weiterhin getrennt leben. In ihrem Schreiben an den Minister fordert die Schulklasse nun einen persönlichen Einsatz und eine humanitäre Lösung für die Familie. ...". (Auszug aus einem Bericht von Sebastian Hamel, GN-Szene.de, 27.6.2012)

Versetzung in den Ruhestand
Der Rektor der Grund- und Hauptschule Gildehaus, Fritz Niemeyer, wird am 19. Juli 2012 im Rahmen eines Festaktes in den Ruhestand verabschiedet. Damit endet seine Tätigkeit in Gildehaus ab 1995 als Konrektor und ab 1998 als Schulleiter nach 17 Jahren.