Grafschafter Schulgeschichte

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Ev. Volksschule Neuenhaus, dann Hauptschule Neuenhaus

4. Von der Gründung der Hauptschule 2004 bis zur Auflösung der Schule 2010

2004 - Wie bei der KGS Neuenhaus ausgeführt ist, beschließt der Samtgemeinderat, dass die KGS ab August 2004 keine neuen Schüler mehr aufnimmt und zum 1.8.2007 aufgehoben wird. In der Übergangszeit werden die vorhandenen Jahrgänge 8, 9 und 10 weiter unterrichtet. Weiter beschließt der Samtgemeinderat, ab August 2004, beginnend mit den Jahrgängen 5, 6 und 7, eine selbstständige Hauptschule Neuenhaus und eine selbstständige Realschule einzurichten. Kommissarischer Schulleiter der Hauptschule wird Herr Ernst-Dieter Oehler, bisher Leiter der Orientierungsstufe Blanke in Nordhorn.

2005 - In den Osterferien wird der EDV-Raum der Hauptschule renoviert und mit 16 neuen Rechnern ausgestattet. Nach achtjähriger Nutzungszeit sind die alten Rechner technisch überholt. An den Kosten für die Anschaffung der neuen Rechner in Höhe von 17000 € muss sich der Landkreis nach der von diesem Jahr ab geltenden Vereinbarung mit 60 % beteiligen (GN, 8.3.2005). Die endgültige Ausstattung des EDV-Raumes ist dann im Herbst abgeschlossen (GN, 5.11.2005).

Im November wird ein zweitägiges und sehr umfangreiches Verkehrprojekt gestartet. Dabei steht neben Sehtests, Erste-Hilfe-Kursen und Fahrrad-Geschicklichkeitstests auch die Reparatur von Fahrrädern auf dem Programm (GN, 23.11.2005).

Mit einer Elternbefragung will die Hauptschule Neuenhaus herausfinden, welche Ganztagsangebote sich die Eltern wünschen.  Als Starttermin für die Nachmittagsbetreuung ist das Schuljahr 2007/08 im Gespräch (GN, 27.12.2005). Die Befragung der Eltern zeigt, dass diese Bedarf an der Einrichtung einer Ganztagsschule sehen, bei der die Schüler jeweils montags bis donnerstags an Nachmittagsangeboten teilnehmen können (GN, 10.6.2006).

2006 - Nachdem Herr Oehler die Hauptschule Neuenhaus seit dem 1.8.2004 kommissarisch geleitet hat, wird er im Februar 2006 offiziell zum Rektor der Hauptschule ernannt (GN, 16.2.2006). Die Neugestaltung des Pausenhofes wird als erforderlich angesehen. Das vorhandene Gelände entspreche nach Aussagen des Schulleiters, Rektor Ernst-Dieter Oehler, nicht den pädagogischen Ansprüchen an einen zeitgemäßen Schulhof. Mit Unterstützung von Schülern und Eltern könnten auf der Fläche zwischen Hauptschule, Gymnasium und Küchen-, Werk- und Kunsttrakt zum Beispiel ein Basketballfeld, eine Schotterkegelbahn, eine Kletterwand und ein Spielefeld entstehen. Über eine Brücke über den Mühlengraben sollte ein Bolzplatz erreichbar sein (GN, 10.6.2006).

2007 - Ab 1. September soll an der Hauptschule der Ganztagsbetrieb eingeführt werden. Hierzu wird ein Zeitplan aufgestellt, der aus vier Blöcken besteht:

  • Schüler, die die 6. Stunde frei haben, können sich unter Aufsicht der Schulsozialpädagogin Meike Körnig von 12.10 bis 13.00 Uhr selbst beschäftigen.

  • Block II von 13 bis 14 Uhr steht als Freizeit bzw. für das Mittagessen zur Verfügung. Bis zu 18 Schüler können in der Schulküche essen. Wenn die Plätze nicht ausreichen, müsste die Pausenhalle erweitert werden. Das Essen eines Anbieters wird 3,40 € kosten.

  • Von 14.00 bis 14.45 Uhr sollen Hausaufgabenhilfe und Förderunterricht erfolgen. Als Aushilfe haben sich 23 Gymnasiasten aus Klasse 11 beworben, die 7 € pro Schulstunde erhalten. Der Förderunterricht soll in Deutsch, Englisch und Mathematik erfolgen.

  • Der 4. Block ist für Freizeitangebote reserviert und umfasst zwei Schulstunden. Die Arbeitsgemeinschaften werden auf den Nachmittag verlegt. Außerdem werden außerschulische Anbieter gesucht, die in verschiedenen Bereichen tätig werden sollen (GN, 30.12.2006)

Seit Beginn des Schuljahres 2006/07 führt der Fachbereich Arbeit-Wirtschaft-Technik unter der Federführung der Lehrerinnen Anne Böhling und Heidi Ledebur und des Fachbereichsleiters Reinhard Lüttel das Projekt "Schülerfirmen" durch. In drei Wochenstunden werden Waren aus Holz und Metall gefertigt und in der Lehrküche Snacks für den Verkauf in der großen Pause zubereitet, den die Schülerfirma "Kiosk" übernimmt. Ziel des Projektes ist es, dass die Schüler bereits in der Schule die Arbeitswirklichkeit in den Betrieben annähernd kennenlernen (GN, 12.1.2007). Im Erdgeschoss der Schule wird die Pausenhalle erweitert. Künftig soll hier die Mittagsverpflegung der Schüler erfolgen. Es wird auch eine neue Küche eingerichtet. Außerdem wird ein Bolzplatz gebaut (GN, 23.8.2007). Im Rahmen des Ganztagsbetriebs bereiten zwei Mitarbeiterinnen der Samtgemeinde täglich (außer freitags) etwa 40 Portionen Mittagessen zu. Die Fertiggerichte liefert "apetito". Das Essen kostet 3,20 €, wovon 2,20 € auf die Eltern entfallen (GN, 20.11.2007).

2008 - Der Gründungsrektor der Hauptschule Neuenhaus Ernst-Dieter Oehler tritt zum 1. Februar 2008 mit 63 Jahren in die so genannte Freistellungsphase der Altersteilzeit ein. Für ihn geht damit eine 38,5-jährige Dienstzeit im Schuldienst, davon 19 Jahre als Schulleiter zu Ende. Seine erste Lehrerstelle trat er 1969 an der damaligen Volksschule in Gildehaus an. 1981 wechselte er zur KGS Neuenhaus als Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik. 1989 wurde er Leiter der Orientierungsstufe Blanke in Nordhorn, um dann 2004 nach Auflösung der Orientierungsstufen in Niedersachsen als Leiter der Hauptschule nach Neuenhaus zurückzukehren. Für Schulrat Tiemann war Oehler mit seinen langjährigen Erfahrungen als Schulleiter genau der richtige Mann für die Aufgabe, in Neuenhaus eine neue Hauptschule aufzubauen. Oehler habe dabei stets offen seine Meinung und Kritik geäußert (GN, 26.1.2008).

Nachdem Ernst-Dieter Oehler zum Ende des Schulhalbjahres am 31.1.2008 in Pension gegangen ist, tritt Joachim Lachmann seine Nachfolge an. Schulrat Udo Tiemann überreicht ihm in einer Feierstunde Anfang April die Ernennungsurkunde zum Rektor der Hauptschule Neuenhaus. Der gebürtige Schüttorfer begann seinen Schuldienst 1975 in Gesmold. Danach unterrichtete er an der OS in Lingen-Laxten, an der Hauptschule Schüttorf und an der KGS Neuenhaus. Er war an der KGS Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik, dann Leiter des Hauptschulzweiges und schließlich letzter KGS-Leiter. Herr Tiemann bescheinigt ihm, dass er bei der Auflösung der KGS viel Umsicht und Fingerspitzengefühl gezeigt habe. Die Entwicklung eines eigenständigen Profils sei die Chance für die Hauptschule, nicht zur Restschule zu werden. Lachmann bekenne sich zur Hauptschule und identifiziere sich mit ihrer starken Orientierung an die Arbeitswelt (GN, 5.4.2008).

Im Rahmen eines "Sozialen Aktionstages" gehen 150 Schüler zu Fuß von ihrer Schule zum Schulzentrum Deegfeld in Nordhorn, um am dortigen Sponsorenlauf "Lauf fürs Leben" teilzunehmen. Entstanden ist die Idee zur Teilnahme am Aktionstag im Religionsunterricht der Klasse 8 b. Ein Scheck in Höhe von 3050 € als Spende wird der Grafschafter Hospizhilfe überreicht (GN, 7. und 19.6.2008).

In dem vom Schulträger veranlassten Gutachten zur Schulentwicklung in der Samtgemeinde wird in einer Schulausschusssitzung festgestellt, dass wegen des starken Rückgangs der Geburten von 172 im Schuljahr 1996/97 auf 129 im Schuljahr 2006/07 und bei einer Übergangsquote von 18 % in den Hauptschulen Veldhausen und Neuenhaus in einigen Jahren nur noch mit 11 bis 12 Schülern pro Jahrgang an beiden Schulen zu rechnen sei. Der Gutachter empfiehlt aus schulfachlichen Gründen, die Hauptschüler in einer zweizügigen Hauptschule zu unterrichten und wegen des vorhandenen Raumangebotes Neuenhaus als Standort zu wählen. Die Gruppe SPD/ Grüne im Rat schlägt alternativ vor, die Schuljahrgänge 5/6 als Außenstelle in Veldhausen zu führen. Nach Ansicht des Gutachters und des anwesenden Schulrates sprechen hier gegen schulfachliche Gründe. In einer vom Veldhauser Elternrat vorgelegten Unterschriftsliste sprechen sich 1100 Einwohner gegen die Schließung des Hauptschulzweiges in Veldhausen aus. Der Schulträger will eine Entscheidung bis zum Schuljahrsbeginn 2010/11 treffen (GN, 13.11.2008).

Die Hauptschule Neuenhaus setzt bei der Vorbereitung ihrer Schüler auf das Berufsleben vor allem auf die Arbeit in den Schülerfirmen und die Kooperation mit örtlichen Betrieben. Während einer pädagogischen Klausurtagung ist dieses Ziel nach Angaben von Rektor Joachim Lachmann mit in das neue Leitbild aufgenommen worden. Auf dem Neuenhauser Weihnachtsmarkt ist die Hauptschule Neuenhaus in diesem Jahr erstmals mit einem Stand vertreten. Eine besondere Verbindung besteht mit dem Partnerbetrieb Neuenhauser Maschinenbau (GN, 19.12.2008).

2009 - Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Osterwald führt Bürgermeister Johann Diekjakobs zur Zusammenlegung der Hauptschulen Neuenhaus und Veldhausen aus: "Es kann nicht immer alles so bleiben wie es ist. Vielleicht muss man auch mal neue Wege gehen." In diesem Zusammenhang teilt Samtgemeindebürgermeister Arends mit, dass im Sommer eine Informationsveranstaltung stattfinden solle, auf der man darum werben wolle, "auf Dauer zu anderen Wegen zu kommen" (GN, 17.1.2009).

Die Zusammenlegung der beiden Hauptschulen Neuenhaus und Veldhausen ist vorerst vom Tisch. Die Neuenhauser Verwaltungsspitze und die Landeschulbehörde haben die Schulen dazu aufgefordert, bis zu den Sommerferien einen Vertrag über eine Zusammenarbeit zu schließen. Mit der Kooperation erhalten beide Schulen die Chance, noch einige Jahre ihre Selbstständigkeit zu wahren. Durch die Einzügigkeit beider Schulen ergeben sich jedoch Mängel. Als Beispiele nennt Schulrat Tiemann die Wahlpflichtdifferenzierung in Mathematik und Englisch in den Klassen 9 und 10. Für die Einrichtung eines A- und eines B-Kurses reiche die Lehrerversorgung nicht aus. Das gleiche gilt für Wahlfächer wie Kunst und Musik. Die Behörden erwarten, dass sich die Schulen über Unterrichtsinhalte, Lernziele und Beurteilungen verständigen und eine ständige pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit vereinbaren. Eine Folge der Kooperation wäre, dass ein Fahrdienst eingerichtet werden müsste, damit die Schüler ohne größeren Zeitverlust zwischen den Standorten pendeln können. Samtgemeindebürgermeister Arends könnte sich vorstellen, dass der Hauswirtschaftsunterricht auch für Veldhauser Hauptschüler in Neuenhaus erfolgt, weil es dort eine moderne Küche gibt. Schulrat Tiemann hielte es wegen der A- und B-Kurse in Mathematik und Englisch für sinnvoll, alle Hauptschüler bereits ab Klasse 9 in Neuenhaus zu unterrichten. Außerdem könnte hier auch mit der Realschule zusammengearbeitet werden (GN, 28.2.2009).

Im Landkreis Grafschaft Bentheim ist die Hauptschule Neuenhaus als einzige Schule für ein Pilotprojekt ausgewählt worden, nach dem bundesweit an tausend ausgewählten Schulen, an denen der Hauptschulabschluss erworben werden kann, Berufseinstiegsbegleiter eingestellt werden. Der Berufseinstiegsbegleiter begleitet und unterstützt förderungsbedürftige Jugendliche individuell bei der Eingliederung in eine berufliche Ausbildung. Mit seinen Aktivitäten soll er dazu beitragen, die Chancen der Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in das Berufsleben zu verbessern. An der Hauptschule Neuenhaus wird im Rahmen eines Elternabends Hermann Schumacher vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) als neuer Berufseinstiegsbegleiter vorgestellt. Der 44-jährige hat in seinen bisherigen Tätigkeiten als Fachpraxislehrer und bei der Durchführung von Grundausbildungslehrgängen umfassende Erfahrungen gesammelt. Die Begleitung gefährdeter Schüler beginnt in der 8. Klasse und endet ein halbes Jahr nach Aufnahme einer Ausbildung (GN, 18.2.2009)

Die Hauptschule Neuenhaus erhält von der Kreissparkasse Neuenhaus einen neuen Motorroller mit einer Sicherheitsausstattung (Helm und Jacke) zum Einsatz im Rahmen des Ganztagsangebotes der Mofa-AG. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft ist nicht nur der Erwerb der Fahrerlaubnis, sondern auch durch einen motivierenden Unterricht einen besonders effektiven Beitrag zur Verkehrserziehung zu leisten (GN, 6.3.2009).

Mit einem kleinen Fest haben die Schüler der Hauptschule Neuenhaus ihren neu gestalteten Schulhof in Gebrauch genommen. Durch den besonderen Einsatz der Eltern ist der Schulhof in ein Gelände verwandelt worden, auf dem die Schüler nun verschiedene Spielmöglichkeiten vorfinden. Neben einem neu erbauten Soccerkäfig ist ein Volleyballfeld angelegt worden. Es gibt neue Sitzgelegenheiten und aufgemalte Spielfelder, die ab sofort in jeder großen Pause genutzt werden können (GN,31.8.2009)

2010 - Beschluss des Samtgemeinderates
"Der Rat der Samtgemeinde Neuenhaus fasst in seiner Sitzung am 15. Februar 2010 folgende Beschlüsse:

  1. Die Carl-van-der-Linde-Schule Veldhausen wird gemäß § 106 Abs. 1. Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) zum 1.August 2010 um den Schulzweig Hauptschule eingeschränkt und als Grundschule Veldhausen fortgeführt.

  2. Der Schulzweig Hauptschule der Carl-van-der-Linde-Schule  Veldhausen und die Hauptschule Neuenhaus werden gemäß § 106 Abs. 1 NSchG zum 1. August 2010 zu einer Schule zusammengelegt.

  3. Die Hauptschule und die Realschule Neuenhaus werden gemäß 3 106 Abs. 5 NSchG zum  1. August 2010 organisatorisch zusammen gefasst und als Schulzweig Hauptschule und Schulzweig Realschule dieser neuen Schule geführt" (Bekanntmachung in den GN, 19.2.2010).

Musikpädagogische Arbeit
Die Niedersächsische Sparkassenstiftung unterstützt die musikpädagogische Arbeit des Musikzugs Neuenhaus zum Aufbau eines Bläserensembles. Beteiligt sind Schüler der Burg- und der Hauptschule. Mit einer Förderung von knapp 5000 Euro trägt die Stiftung dazu bei, das musikalische Angebot an den beiden Schulen um eine Facette zu erweitern. Neben der Stiftung hat sich die Samtgemeinde Neuenhaus in die Errichtung des Bläserensembles eingebracht.

Verabschiedung
Der Rektor der Hauptschule Neuenhaus, Joachim Lachmann, wird von Schulrat Udo Tiemann aus der Hauptschule Neuenhaus verabschiedet und tritt im neuen Schuljahr seinen Dienst als Leiter der Hauptschule Uelsen an. Nach Aussagen von Herrn Tiemann kann Lachmann mit Stolz auf die kurze Zeit als Rektor in Neuenhaus blicken. Er habe sich immer zur Hauptschule bekannt, zunächst als Lehrer im Hauptschulzweig der KGS ab 1989, dann als KGS-Konrektor ab 1998, als Leiter des KGS-Hauptschulzweiges ab 2004 und KGS-Leiter 2007 sowie als Leiter der Hauptschule  seit 2008, die 2009 als einzige Schule im Landkreis einen Berufseinstiegsbegleiter bekommen habe. Nach den Worten von Samtgemeindebürgermeister Johann Arends sei die Schule im letzten Jahr ungerechtfertigten Vorwürfen ausgesetzt gewesen. Im Streit um die Zusammenlegung der Hauptschulen seien alte kommunalpolitische Rechnungen aufgemacht, die noch aus der Vereinigung von Neuenhaus und Veldhausen stammten. Lachmann habe sich jedoch stets sachorientiert gearbeitet und sich persönlich zurückgehalten. Damit insbesondere den Hauptschülern aus Veldhausen die Eingewöhnung in Neuenhaus gelingt, werden die Konrektoren Tim Battling aus Veldhausen und Wolfgang Ledebur aus Neuenhaus den Schulzweig im ersten Halbjahr gemeinsam betreuen. Die komplett installierte neue Schulleitung mit Rektorin Ulrike Arends an der Spitze und zwei Konrektoren soll zum 1. Februar 2011 installiert werden. (GN, 26.6.2010)

"Lauf für Afrika"
Mit einem "Lauf für Afrika" beteiligt sich die Hauptschule Neuenhaus an der Kampagne "Dein Tag für Afrika" des Vereins "Aktion Tagewerk". Mit dem Erlös des Sponsorenlaufs in Höhe von 1076,30 Euro  werden Bildungsprojekte in Ruanda, Angola, Burundi, Südafrika und dem Sudan unterstützt. (GN, 2.7.2010)

Ende der selbstständigen Hauptschule
Die Hauptschule und die Realschule Neuenhaus werden gemäß § 106 Abs. 5 NSchG zum  1. August 2010 organisatorisch zusammen gefasst und als Schulzweig Hauptschule und Schulzweig Realschule dieser neuen Schule geführt". (Bekanntmachung in den GN, 19.2.2010)
Damit endet die Geschichte der Hauptschule Neuenhaus.

Quellen:

  • Schulchronik der Ev. Volksschule Neuenhaus bis 1913, Aufbewahrung im Schularchiv von Neuenhaus

  • Schulchronik der Ev. Volksschule Neuenhaus, ab 1913, Abschrift von Herrn Achim Röder, Neuenhaus

  • Johann Holthuis, Auszüge aus der Schulchronik, 1962

  • Heinrich Eberhardt, Chronik der Schulen von Neuenhaus, 1994

  • Artikel aus der örtlichen Presse, im Text angegeben