Grafschafter Schulgeschichte

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Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus

1964 - Am 16. September 1964 beschließt der Kreistag des Landkreises Grafschaft Bentheim aufgrund eines Dringlichkeitsantrages von 22 Abgeordneten die Errichtung eines Gymnasiums in der Niedergrafschaft unter der Trägerschaft des Landkreises (GN, 17.9.; GT, 18.9.1964).

1965 - In einer Sitzung der Bürgermeister und Schulleiter der 26 Verbandsgemeinden des Mittelschulzweckverbandes Neuenhaus wird dringend darum gebeten, baldmöglichst für eine Durchführung des Beschlusses Sorge zu tragen. Die Anwesenden sprechen sich dabei aufgrund der Bevölkerungs- und Schülerzahlen sowie der Verkehrsverbindungen für die Errichtung des Gymnasiums in Neuenhaus aus.

Die Notlage auf dem Bildungssektor in der Niedergrafschaft untermauert Stadtdirektor Lefers aus Neuenhaus mit einigen Zahlen. Aus den 38 Gemeinden der Niedergrafschaft mit 32300 Einwohnern kommen 225 Gymnasiasten. Das entspricht einem Prozentsatz von 0,69. Dieser Prozentsatz beträgt in Nordhorn 1,2%, im Landesdurchschnitt 1,3% und im Bundesdurchschnitt 1,4%. Das Verhältnis Gymnasiasten:Schüler beträgt in der Niedergrafschaft 4,69 Prozent, in Nordhorn etwa 10 Prozent.

Im weiterem Verlauf der Sitzung wird die Bildung einer "Interessengemeinschaft zur Förderung des Gymnasiums in der Niedergrafschaft" angeregt (GT, 21.1.; 14.2.; GN, 27.2.1965).
In einer Geheimsitzung des Grafschafter Kreistages wird mit Vertretern der Regierung und den beiden Schulräten über die Notwendigkeit und Möglichkeiten der Errichtung eines dritten Gymnasiums in der Grafschaft gesprochen. Dabei steht die Lösung der Raumnot für das Nordhorner Gymnasium an erster Stelle der Dringlichkeitsliste in Niedersachsen. Nach Ansicht der Regierung gibt es in der Niedergrafschaft keine Gemeinde, die die Kosten eines Gymnasiums tragen kann. Bei Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis sei zu bedenken, dass die Träger der Gymnasien in Nordhorn und Bentheim die genannten Städte seien. Nach Ansicht der Regierung gehört das 3. Gymnasium nicht in die Niedergrafschaft, sondern nach Nordhorn. Die Mehrheit des Kreistages befürwortet jedoch nach wie vor ein Gymnasium unter der Trägerschaft des Landkreises in der Niedergrafschaft (GT, 27.2.1965).

Im Hinblick auf die zur Zeit hochaktuellen Gespräche um ein Gymnasium in der Niedergrafschaft führt Dr. Schüürmann, der Bürgermeister von Emlichheim, in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeinderat der Nachbarstadt Coevorden aus, dass es eine ideale Lösung wäre, eines Tages in Emlichheim ein Grenzland-Gymnasium zu errichten. Auf solch einer Lehranstalt lasse sich in Verbindung mit entsprechenden niederländischen Lehrkräften sehr wohl ein "europäisches Bildungsniveau" erreichen (GN, 4.3.1965).

In einer Erklärung des "Aktionsausschusses der Interessengemeinschaft für die Einrichtung eines Gymnasiums in der Niedergrafschaft" vom 15. März 1965 heißt es u.a. zur Standortfrage:  

"Inzwischen hat ein Tauziehen um die Standorte Nordhorn (2. Gymnasium), Neuenhaus und Emlichheim eingesetzt. Wir wissen, dass bei der Errichtung eines Kreisgymnasiums in der Niedergrafschaft die akute Raumnot des städtischen (Mammut-) Gymnasiums in Nordhorn nicht sofort behoben ist. Die Raumbeschaffung in Nordhorn muss gleichzeitig gelöst werden und läßt sich bei gutem Willen auch lösen. Mit einem 2. Gymnasium in Nordhorn werden die ländlichen Begabungsreserven aber nicht erfaßt. 

Wegen der weiten Wege nach Nordhorn wäre an sich ein Kreisgymnasium in Emlichheim zu begrüßen. Das Einzugsgebiet der Mittelschule Emlichheim (12 Gemeinden) hat aber nur 10900 Einwohner und 1655 Volksschüler. Es ist nicht damit zu rechnen, daß die Gymnasiasten aus dem Raume Veldhausen/Neuenhaus/Uelsen nach Emlichheim fahren. Das hieße auch, die wesentlichsten Verkehrsverbindungen, die auf Neuenhaus (Nordhorn) ausgerichtet sind, umzukehren. 

Das Einzugsgebiet der Mittelschule Neuenhaus hat dagegen 21400 Einwohner und 3152 Volksschüler in 26 Gemeinden. In Neuenhaus sind 22 Omnibusse der Bentheimer Eisenbahn AG / Kraftverkehr Emsland stationiert und die Verkehrsverbindungen der Niedergrafschaft führen regelmäßig über bzw. nach Neuenhaus. Bei Abwägung aller Gründe bietet sich daher die ländliche Kleinstadt Neuenhaus als geeigneter Standort an. Die Gymnasiasten aus dem Emlichheimer Raum werden sicherlich das ländliche Gymnasium in Neuenhaus bevorzugen, zumal sie dadurch an Fahrzeit und Geld sparen. 

Auch der Einwand, dass für ein Gymnasium in der Niedergrafschaft kaum Lehrkräfte zu bekommen sein werden, ist nicht stichhaltig und kann uns nicht entmutigen. Wir meinen, dass das für Neuenhaus nicht viel schwieriger sein wird als für Nordhorn. Die ruhige Wohnlage gerade in einer Kleinstadt hat auch ihre Vorzüge. In dieser Hinsicht liegt Neuenhaus auch günstiger als Emlichheim, weil Nordhorn als kultureller Mittelpunkt des Kreises schneller zu erreichen ist." (GN und GT, 10.4.1965)

Der Kreisverein Grafschaft Bentheim im Gesamtverband Niedersächsischer Lehrer (GNL) spricht sich  dafür aus, dass zwei neue Gymnasien, in Nordhorn und in der Niedergrafschaft, gegründet werden (GN, 2.4.1965).
Nach dem Willen des Grafschafter Kreistages sollen in der Grafschaft zwei neue Gymnasien errichtet werden. Mit Mehrheit beschließt der Kreistag, ein Gymnasium in Nordhorn und das andere in Neuenhaus zu errichten. Die Niedergrafschafter Abgeordneten spalten sich in zwei Gruppen, für Neuenhaus und Emlichheim als Standort. Die Mehrheit entscheidet sich für Neuenhaus. Der Abgeordnete Dieckmann erklärt nach diesem Beschluss verbindlich, dass die Stadt Neuenhaus ein 7000 qm großes Grundstück mit einem Verkehrswert von 120 000 DM für den Neubau zur Verfügung stellen werde (GN und GT, 13.4.1965).

Mit großer Sorge verfolgt die Aktionsgemeinschaft die bisherige Entwicklung. Für das Gymnasium in Neuenhaus scheine sich nichts zu tun. Der Rat bringt einmütig sein Befremden über eine solche "Verzögerungstaktik" zum Ausdruck. Mit einer derartigen Schulpolitik könne man den Bildungsnotstand in der Niedergrafschaft niemals beseitigen (GN und GT, 3.6.1965)

1966 - Neuenhauser Bürger wollen während des CDU- Bezirksparteitages demonstrieren. Mit Sprechchören und Plakaten wollen sie vor Kultusminister Langeheine ihrer Forderung auf Einrichtung eines Gymnasiums in der Dinkelstadt Nachdruck verleihen (GN und GT, 24.2.1966). Nach einer Aussprache mit Vertretern des CDU- Kreisvorstandes und CDU-Abgeordneten hat der Aktionsausschuss die Bürger gebeten, von der angekündigten Demonstration abzusehen.  Dafür wird eine Abordnung der Stadt Neuenhaus dem Minister eine Eingabe überreichen, in der die Wünsche der Stadt dargelegt und begründet werden (GN, 26.2.1966).

Kultusminister Langeheine erklärt zu der Gymnasialfrage, dass das Gymnasium in Nordhorn geteilt werden müsse und in der Niedergrafschaft ein Gymnasium gebaut werden kann (GN, 28.2.1966).

Zum Standort des Niedergrafschafter Gymnasiums stehen sich zwei Meinungen gegenüber:

  • der Grafschafter Kreistag hat sich am 12. April 1965 mit Mehrheit für Neuenhaus als Standort entschieden,

  • die Schulräte Thielke und Kollmann bezeichnen in zwei Gutachten Emlichheim als günstigten Standort (GN, 16.3.1966).

Der Niedersächische Kultusminister genehmigt die Einrichtung eines Gymnasiums in Neuenhaus offiziell (GN, 11.6.; GT, 13.6.1966).

Der Rat  der Stadt Neuenhaus beschließt , die Wagenhorst oder nach entsprechenden Vereinbarungen geeignetes Gelände im Baugebiet Neumarkt-Bosthorst  bereitzustellen. Wenn der Landkreis Grafschaft Bentheim sich im Zuge der angestrebten Raumneuordnung dazu entschließen sollte, das Gymnasium am Stadtrand oder in einer Nachbargemeinde zu erstellen, steht die Stadt Neuenhaus in der Grundstücksfrage zu ihrer Zusage (GN und GT, 29.9.1966).

In der Ratssitzung in Uelsen wird geäußert, dass es endlich an der Zeit sei, etwas über den Stand der Entwicklung beim Aufbau des Gymasiums zu hören. Seinerzeit sei man in Neuenhaus aktiv gewesen. Heute dagegen hülle sich die Stadt , die bekanntlich die Grundstücks- und Raumfrage lösen will, gegenüber den Nachbargemeindenin Schweigen (GN, 8.12.1966).

Einen "uns befremdenden Meinungswandel" wirft Stadtdirektor S. Lefers in öffentlicher Ratssitzung der Gemeinde Emlichheim vor. Scharf weist Lefers die "Attacken der Gemeinde Emlichheim" gegen den Bau des Kreisgymnasiums in Neuenhaus zurück. Die Stadt Neuenhaus verfolge mit Hochachtung die Entwicklung in der schulbaufreudigen Gemeinde Emlichheim. Sie bringe jedoch kein Verständnis dafür auf, dass man bei jedem Ministerbesuch das Thema "Gymnasium" auftische und ernsthaft versuche, eine ministerielle Entscheidung umzustoßen (GN, 15.12.1966).

1967 - Optimistisch sieht die Stadt Neuenhaus die Entwicklung  bezüglich des Kreisgymnasiums für die Niedergrafschaft. Stadtdirektor Lefers erklärt in öffentlicher Sitzung des Rates, dass es mit der verständnisvollen Hilfe des Landkreises und des Oberschulrates gelingen werde, sowohl gute Schulräume als auch geeignete Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen. Wegen der Beschaffung geeigneter Wohnungen stehe die Stadt mit Privatpersonen in Verhandlungen, die in Kürze erfolgreich abgeschlossen werden dürften (GN, 26.1. und GT, 27.1.1967).
Oberstudiendirektor Mikin vom Gymnasium Nordhorn ist gegenwärtig im Auftrage des Niedersächischen Kultusministeriums dabei, die Vorbereitungen für den pünktlichen Start in Neuenhaus zu treffen. In einer gut besuchten Elternversammlung, an der auch Schulrat Linge, Realschulrektor Kip, Konrektor Katz, Uelsen , Realschulrektor Warsen, Emlichheim, und die Rektoren und Lehrkräfte weiterer Niedergrafschafter Schulen teilnehmen, werden die Eltern umfassend über alle Schul- und Bildungswege in der Niedergrafschaft informiert (GN und GT, 9.3.1967).

Am 15. August 1967 nimmt das Gymnasium i.E. Neuenhaus den Unterricht auf. Aus diesem Grunde findet im Feierraum der Realschule eine Feierstunde statt. Die beiden Klassen 5 und 7 mit zusammen 72 Schülern aus 14 Gemeinden werden zunächst in der Realschule untergebracht. Mit der vorläufigen Leitung wird Studienrat Neteler beauftragt (GN und GT, 16.8.1967).
Die Eltern des Kreisgymnasiums i. E. in Neuenhaus gründen einen Förderverein. Die Elternschaft der beiden Klassen wählen die Elternvertreter der Klassen und den Gesamtelternrat (GN, 24.10.1967).

Der Landkreis beschließt den ersten Bauabschnitt für das Kreisgymnasium in Neuenhaus. Zunächst wird ein zweigeschossiger technischer Trakt  mit Räumen für Schulverwaltung und sanitären Anlagen errichtet. Der erste Bauabschnitt kostet 1,2 Millionen DM. Später folgen die Klassentrakte. Zu einem späteren Zeitpunkt werden eine Aula, eine Turnhalle mit Lehrschwimmbecken und ein Sportplatz das Gymnasium vervollständigen. Die Schule, die im voll ausgebauten Zustand aus 23 Klassen (zweizügig) und den dazu gehörenden Fach-, Vorbereitungs- und Demonstrationsräumen bestehen wird, entsteht auf dem Bosthorst. Dort hat die Stadt Neuenhaus ein ideal gelegenes Baugelände von rund 1,5 Hektar zur Verfügung gestellt (GN, 24.12.1967). Baubeginn ist Mitte März 1968 (GN, 26.3.1968).

1968 - Am 28. August 1968 wird der neue Leiter des Gymnasiums i.E. Neuenhaus, Studienrat Hans-Georg Rusch, in sein Amt eingeführt. Er ist 40 Jahre alt und stammt aus Stolp in Pommern, legte in Osnabrück seine Reifeprüfung ab und studierte an verschiedenen Universitäten in der Bundesrepublik und in Paris an der Sorbonne. Bisher war er am Gymnasium Papenburg tätig (GN, 29.8.1968).

Das Gymnasium umfasst 8 Klassen der Jahrgänge 5 bis 8 mit zusammen 167 Schülern. Außer dem Schulleiter stehen nur noch zwei weitere Gymnasiallehrer zur Verfügung. Es gelingt, den Unterricht an der Schule mit Lehrern aller Schulformen zu sichern. Durch das unermüdliche Werben von Herrn Rusch folgen bald Lehrkräfte aus allen Bundesländern seinem Ruf nach Neuenhaus.

Die Einweihung des 1. Bauabschnitts des Gymnasiums erfolgt am 20.12.1968. Die Realschule kann danach zwei vom Gymnasium genutzte Räume wieder in Gebrauch nehmen (GN, 21.12.1968).

1971 - Mit der Gründung der Kooperativen Gesamtschule  (KGS) Neuenhaus werden die Schuljahrgänge 7 - 10 des Gymnasiums ein Schulzweig der KGS. Im Gymnasium Neuenhaus verbleiben nur die Schuljahrgänge 11 - 13. Schulleiter des Gymnasiums und Schulzweigleiter Gymnasium in der KGS ist Herr Rusch; in den ersten Jahren bis 1978 ist er gleichzeitig "Geschäftsführer" und dann Schulleiter der KGS Neuenhaus.

Der Ausbau des Gymnasiums erfolgt im Zusammenhang mit dem Ausbau der KGS in der Zeit von 1968 bis 1975:
1. Bauabschnitt: Gymnasium 1968 (jetzt: Naturwissenschaften).
2. Bauabschnitt: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Forum etc. 1970 - 1972,
3. Bauabschnitt:  Kunsttrakt 1972/73, Turnhalle 1971/72,
4. Bauabschnitt: Schwimmhalle 1974/75.
Der weitere Bericht bezieht sich auf das Gymnasium Neuenhaus mit den Jahrgangsstufen 11 - 13. (Zur KGS siehe: E18).

1974 - Am Gymnasium Neuenhaus legen erstmals Schüler das Abitur ab. Diese Schüler sind 1967 nach vorherigem Besuch des Gymnasiums Nordhorn in die Klasse 7 des Gymnasiums Neuenhaus aufgenommen worden.     

1977-1978 - Zum 1. August 1977 geht der erste Schuljahrgang aus Klasse 10 des Schulzweigs Gymnasium der KGS mit 66 Schülern in die Klasse 11 des Gymnasiums Neuenhaus über. Im Schuljahr 1978/79  besuchen den 11. Jahrgang 90 und den 12. Jahrgang 68 Schüler.

1980 - Im Frühjahr 1980 bestehen 58 Schüler das Abitur. Die Entwicklung zeigt die nachstehende Übersicht
-  Zahl der Schüler in Klasse 11:                71  (davon 66 aus der KGS)
-  Abgänge in der Oberstufe:                      3
-  Noch nicht zum Abitur gemeldet:            4
-  Abitur nicht bestanden:                          6
-  Abitur bestanden:                                58
Durchschnittsnote:                                2,75

1982- 1983 - Vom 27. September bis 3. Oktober 1982 führen zwei Gruppen der Jahrgangsstufe 13- unabhängig voneinander - Studienfahrten in die DDR durch. Vorausgegangen sind einige schulinterne Diskussionen darüber, ob Studienfahrten überhaupt stattfinden sollen. Eine dieser Studienfahrten führt nach Dresden, Leipzig und Weimar. Das Programm ist sehr abwechslungsreich und gibt Einblicke in die Verhältnisse in der DDR. (KGS-Info 6, 11/1982). Im Herbst 1983 findet eine weitere Studienfahrt in die DDR mit 40 Schülern der Jahrgangsstufe 13 und 3 Lehrern statt; eine andere Gruppe fährt nach Italien, eine weitere nach England (KGS-Info 8, 12/1983, und 9, 5/1984).

Auf Vorschlag des Nds. Ministers für Wissenschaft und Kunst und einer vom Bundesminister des Inneren berufenen Jury wird dem Kunsterzieher Michael Bette der Rom-Preis für seine künstlerische Arbeit verliehen. Damit verbunden sind ein einjähriger Aufenthalt in der deutschen Akademie "Villa Massimo" in Rom und ein Stipendium.

1964 - Schüler der 12. Jahrgangsstufe und ihre Lehrerin Christa Pfeiffer veranstalten ab 26. Mai 1987 eine Ausstellung "Gegen das Vergessen", die von der Schülergruppe in über einjähriger Arbeit zusammengestellt wurde. Auf vielen Schautafeln vermittelt die Dokumentation einen Überblick über Konzentrationslager und Gedenkstätten u.a. im  Emsland (KGS-Info 15, 5/1987; GN, 28.4.1987). Die Ausstellung wird in Neuenhaus bis 1991 insgesamt von 27 Klassen bzw. Kursen u.a. auch aus Nordhorn besucht. Außerdem wird sie in dieser Zeit auch an anderen Orten der Grafschaft und auch anderswo im In- und Ausland gezeigt (KGS-Info 24, 1/1992).

1991 - Im Februar 1991 besuchen das Gymnasium Neuenhaus in der Vorstufe (11. Jahrgang) 65, im 2. Semester (12. Jahrgang) 71 und im 4. Semester (13. Jahrgang) 62, zusammen 198 Schüler.        

1994 - Mit einem Festakt von rund viereinhalb Stunden Dauer wird Herr Hans-Georg Rusch in den Ruhestand verabschiedet. Er war mehr als 25 Jahre Leiter des Gymnasiums Neuenhaus. Von allen Rednern wird ihm bescheinigt, dass er die Neuenhauser Schullandschaft nachhaltig geprägt hat (GN, 31.1.; GWaS, 30.1. und GW, 2.2.1994; KGS-Info 29, 7/1994). Herr Rusch stirbt im Juni 2004. In einem Nachruf heißt es, dass die Entwicklung des Gymnasiums Neuenhaus sein Lebenswerk war (GN, 23.6.2004, siehe: L-C-Rusch).

Die Abiturienten des Jahrgangs 1994 organisieren eine Hilfsaktion für bedürftige Menschen im ehemaligen Jugoslawien. Sie sammeln Kleiderspenden und gebrauchtes Spielzeug, außerdem Geld aus Kuchen- und Getränkeverkauf und in Sammeldosen an verschiedenen Orten. Das Ergebnis sind Hygieneartikel und Medikamente im Wert von knapp 7000 DM und etwa 400 Säcke mit Kleiderspenden und Spielzeug für die Flüchtlingslager der Küstenregion um Split und Vis (GN, 4.3.1994; KGS-Info 29,7/1994).

Nachfolger von Herrn Rusch wird Oberstudiendirektor Gerhard Herrenbrück. Nach Tätigkeiten als Studienrat am Gymnasium Salzgitter-Bad, als Fachleiter am Studienseminar Salzgitter, als Referent in der niedersächsischen Lehrerfortbildung und als Mitglied des wissenschaftlichen Landesprüfungsamtes war Herr Herrenbrück zuletzt im Kultusministerium mit der Lehrerausbildung befasst (GN, 14.9.1994).

1995 - Angeregt durch das Kursthema "juvenile delinquency" (Jugendkriminalität) des Englisch-Leistungskurses des 13. Jahrgangs führen die Schüler eine Umfrage in der KGS ab Jahrgang 7 und im Gymnasium zum Thema "Drogen" durch. Die Frage nach dem Alkoholkonsum ergibt, dass Schüler der 7. und 8. Klassen fast ausschließlich nur bei besonderen Gelegenheiten trinken (Hauptschüler: 25 %, Realschüler 15 %, Gymnasiasten 5 - 6 %). In den Jahrgängen 11 - 13 geben 25 %  der Schüler an, dass sie bei besonderen Gelegenheiten, 7 - 8 % der Schüler, hauptsächlich Jungen, sogar mehrmals pro Woche Alkohol trinken. Fast 20 % der Jungen nehmen häufig zu viel, dazu 27 % manchmal zu viel Alkohol zu sich. Bezüglich des Rauchens geben die Schüler an, dass 17 % der Gymnasiasten, 25 % der Realschüler (Jungen: 35 %, Mädchen: 15 %) und 30 % der Hauptschüler regelmäßig rauchen.

1996 - Die erste Schülergruppe der Menschenrechtsorganisation "amnesty international" gründet sich am Neuenhäuser Gymnasium. Die Gruppe mit 15 Schülern trifft sich wöchentlich nach dem Unterricht, um die Aktivitäten zu besprechen (KGS-Info 33, 6/1996).

Der Schüler Christian Brei aus dem 12. Jahrgang erhält den 3. Preis im Landeswettbewerb "Jugend forscht". Er legte im Fachbereich "Raum- und Geowissenschaften" ein innovatives Konzept über ein integriertes Gesamtverkehrssystem für den öffentlichen Personennahverkehr in der Grafschaft Bentheim vor (KGS-Info 33, 6/1996). Nach den Sommerferien 1996 ist auch am Gymnasium jeder Samstag unterrichtsfrei.

1997 - Seit 1955 ist der Landkreis Grafschaft Bentheim Patenkreis für den ehemaligen Kreis Elchniederung in Ostpreußen (heute: Slawsk, Region Kaliningrad). Darum hat es der Landkreis ermöglicht, dass im Gymnasium in einem Schaukasten eine kleine Ausstellung über die Elchniederung gezeigt und ein Elchgeweih aufgehängt wurde (KGS-Info 35, 7/1997).

Von 1993 - 1997 arbeitete die Lehrerin Frau Sabine Bette auf eigenen Wunsch als "Verwaltungshilfe für den Aufschwung Ost" am Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg. Sie wurde in der neu gegründeten Abteilung "Gymnasiale Oberstufe" (GOST) tätig und befasste sich mit Aufgaben für die Fächer Kunst und Musik. Im KGS-Info 38, 1/1999 berichtet Frau Bette über ihre dortigen Arbeitsschwerpunkte.

1998 - Seit Beginn des Schuljahres 1998/99 steht den Schülern des Gymnasiums, dank einer Aktion der Sparkassenstiftung "PCs in die Schulen" ein neuer Raum mit zehn voll ausgestatteten Internet-PCs zur Verfügung. Die Internet-AG hat ein Netzwerk aufgebaut, das es ermöglicht, mit jedem einzelnen Rechner separat online zu gehen. Zur AG gehören 12 Schüler unter Leitung von Herrn Jürgen List (KGS-Info 38, 1/1999).

1999 - Im Rahmen des Schülerbegegnungsprogramms mit dem Ort Zelów nahe Lodz in Mittelpolen findet zunächst vom 14. - 25. März ein Besuch aus Zelów in Neuenhaus und dann vom 24. April bis 3. Mai der Gegenbesuch mit 12 Schülern aus der 11. Jahrgangsstufe in Zelów statt. Ein Bericht findet sich im KGS-Info 39, 1/2000, ebenso über eine Schüleraustauschfahrt nach Riga mit Schülern aus dem 11. Jahrgang, über eine Studienfahrt nach Prag mit Schülern aus der 13. Jahrgangsstufe und über eine Austauschfahrt mit dem Lycee Charles Nodier in Dole/Frankreich. Zwei Schüler aus der 11. Klasse berichten über eine Woche mit dem Landtagsabgeordneten Herrn Kethorn im Niedersächsischen Landtag.

2000 - Im Rahmen der Partnerschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim mit dem Kreis Slawsk im ehemaligen nördlichen Ostpreußen (Kaliningrader Gebiet) empfangen die KGS und das Gymnasium Neuenhaus Gäste. Sechs Jugendliche im Alter von 14 - 17 Jahren und ihre Lehrerin Irena Duchkina werden in Familien von Schülern in der Zeit vom 3. - 17. Oktober 2000 aufgenommen. Die Jugendlichen hospitieren im Unterricht (KGS-Info 41. 12/2000).

2001 - Das Mädchen-Volleyballteam des Neuenhauser Gymnasiums hat beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ das Bundesfinale in Berlin erreicht. Dort sprang der achte Platz heraus. (GN, 23.05.2001).

Nach sechsmonatiger Bauzeit beziehen mit Beginn des Schuljahres 2001/02 drei zehnte Klassen des Gymnasiums Neuenhaus in einem viertel - kreisförmigen Anbau ihre neuen Klassenzimmer. Am 31.8.2001 wird der rund 500 Quadratmeter große und rund 1,4 Millionen Mark teure Erweiterungsbau auch offiziell eröffnet. Neben den drei neuen Klassenräumen verfügt das Gymnasium nun auch über eine zusätzliche Pausenhalle, weitere Toiletten und einen Funktionsraum. Die Erweiterung war notwendig, da das Gymnasium aufgrund stetig steigender Schülerzahlen akuten Raummangel hatte. Zur Zeit besuchen 557 Schüler das Gymnasium- Tendenz weiter steigend. Durch die Türen gelangen die Schüler direkt in die Pausenhalle. Das neue Gebäude ruht auf 48 Pfählen, die 20 Meter in die Erde reichen. Dies war nötig, da die Schule auf einem Sumpfgelände steht. In der neuen Pausenhalle sollen zusätzlich auch kleinere Veranstaltungen, sowohl schulischer als auch außerschulischer Art, stattfinden. Sie hat eine Größe von 125 Quadratmetern und bietet so rund 150 Gästen Platz (GN, 1.9.2001).

Drei Schülerinnen des Gymnasiums Neuenhaus qualifizieren sich mit dem flotten und wendigen Ponyhengst "Nevado" für das Finale des Schulwettbewerbs Reiten in der Oldenburger Weser-Ems-Halle (GN, 27.10.2001).

Die Oberstufe des Gymnasiums bekommt Besuch von Fachleuten, die schon jetzt tagtäglich mit der bevorstehenden Bargeld-Einführung des Euro zu tun haben. Die vier "Euro-Beauftragten" der Niedergrafschafter Volksbanken informieren die Schüler der Klassen 11 - 13 über alles Wissenswerte rund um das neue Geld (GN, 30.10.2001).

Die Grafschafter Sparkassenstiftung und der Landkreis stellen der Schule 25 neue Laptops und die dazugehörige Ausstattung zur Verfügung. Außerdem erhält sie den schnellen T-DSL-Internetzugang. Sie befindet sich dadurch auf dem neuesten Stand der Technik. Mit dieser erstklassigen Ausstattung wird es der Schule erleichtert, eine gute technische Grundbildung zu vermitteln. (GN, 27.10.2001).

2002 - Auf Drängen der Bezirksregierung haben sich die Schulträger, der Landkreis und die Samtgemeinde, entschlossen, zum Schuljahr 2002/2003 das Gymnasium um die Klassen sieben bis zehn (Mittelstufe) zu erweitern. Zugleich wird die KGS in der Mittelstufe um einen einzügigen gymnasialen Zweig aufgestockt. Das Gymnasium Neuenhaus, das nach der Gründung der KGS nur noch die Schuljahrgänge 11- 13 umfasste, wird dadurch wieder ein vollausgebautes Gymnasium. Schulträger bleibt der Landkreis Grafschaft Bentheim (GN, 11.4. und 27.6.2001).

Vom Pausenhof aus ergibt sich vom Gymnasium Neuenhaus dieses Bild. Foto: Rackmann

2004 - Vier Gymnasiasten aus Neuenhaus werden Landessieger und erreichen das Finale beim ersten Bundeswettbewerb "Jugend gründet". Sie entwickelten ein "On-Bound-Diagnose-Clip", wodurch Fehlfunktionen bei Handys schnell gefunden werden können (GN, 10.2. und 11.6.2004).

Vom 18. bis 20. Februar berichtet ein Team, bestehend aus 4 Schülern aus dem Politik-Leistungskurs der 12. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Neuenhaus und ihrem Politiklehrer, als Online-Redaktion aus dem niedersächsischen Landtag über die dortigen Plenarsitzungen im Internet live unter "Online-Redaktionen" auf  "www.n-21.de". Der Verein "n-21: Schulen in Niedersachsen online", unter dessen Regie das ganze Projekt läuft, hat die "kleine Parlamentsredaktion" mit allem ausgestattet, was nötig ist: funkvernetzte Notebooks, Internetzugang, Digitalkameras, mp3-Playern und Präsentationswand (GN,14.2. und 21.2.2004).

Das Gymnasium erweitert sein Angebot an Sprachkursen um eine Japan-AG, an der 12 Schüler in 2 Wochenstunden am Nachmittag teilnehmen. Das Projekt ergänzt das Sprachangebot der Schule, das jetzt sieben Fächer umfasst und Sprachen wie Russisch, Schwedisch oder Polnisch abdeckt (GN, 16.2.2004).

Sieben Schüler des Gymnasiums Neuenhaus, die Preisträger beim Vorlesewettbewerb der Kreissparkasse "Schüler lesen Platt" sind und alle aus Wilsum kommen, tragen auf einer CD insgesamt 15 Texte vor, die von Wilsum und den Wilsumern handeln. Die Initiative ging von Britte Gövert, einer Schülerin der 12. Jahrgangsstufe, aus, die in ihrer Altersklasse im Vorjahr niedersächsische Vizemeisterin geworden ist (GN, 19.3.2004).

Das Gymnasium Neuenhaus wird nach "Lise Meitner" benannt. Sie gilt als eine der wichtigsten Atomphysikerinnen des vergangenen Jahrhunderts. Nach ihrer Flucht vor dem Nationalsozialismus nach Schweden leitet sie das Institut für Kernphysik an der Technischen Hochschule Stockholm und erhält 1955 den Otto-Hahn-Preis, 1959 das Bundesverdienstkreuz (GN, 28.6.2004)

Das Bild zeigt den Eingang zum  "Lise-Meitner-Gymnasium" in Neuenhaus. Foto: Rackmann

Mit Ablauf des Schuljahres 2003/04  laufen die Orientierungsstufen in Niedersachsen aus. Zum 1.8.2004 gehen Schüler aus den Jahrgangsstufen 4 der Grundschulen sowie 5 und 6 der bisherigen Orientierungsstufen in die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien über.

Das Gymnasium Neuenhaus erhält in Uelsen eine Außenstelle, die im ehemaligen Realschulgebäude untergebracht ist und künftig die Jahrgänge 5 bis 8 umfassen wird. Danach werden die Schüler nach Neuenhaus wechseln. Die Außenstelle Uelsen startet mit 133 Schülern der Jahrgänge 5 bis 7 in 6 Klassen. Die Zahl der Gymnasiasten aus der Samtgemeinde Uelsen steigt damit von bisher 31 auf 44 pro Jahrgang. 15 Lehrkräfte des Gymnasiums Neuenhaus unterrichten überwiegend in der Außenstelle. Die Leitung der Außenstelle übernimmt Jörg Leune, der vorher bis zum 1.2.2003 Didaktischer Leiter der KGS war und dann auf eigenen Wunsch an das Gymnasium versetzt wurde (GN, 20.8.2004).

Informationen zur Außenstelle Uelsen des Lise-Meitner-Gymnasiums finden Sie auch unter Uelsen/G18

2005 - Alle 40 Fünftklässler der Außenstelle Uelsen des Lise-Meitner-Gymnasiums lernen seit Beginn des Schuljahres ein Musikinstrument. Fünf Lehrer der Musikschule unterrichten in drei Gruppen das Spiel mit Holz-, Blechblas-, Streichinstrumenten und Schlagzeug. Diese Sonderförderung kostet die Eltern nur acht Euro pro Kind. Außerdem werden die Instrumente gestellt. Der Ankauf der Blasinstrumente und des Schlagzeugs erfolgte durch den Landkreis als Schulträger, der Streichinstrumente durch den Förderverein der Schule. Diese Sonderförderung ist auf die Klassen 5 und 6 begrenzt (GN, 28.1.2005)

Ab 1.8.2005 ist die Außenstelle Uelsen mit vier Jahrgangsstufen komplett. In den 5. Jahrgang werden 56 Schüler aufgenommen. Dies sind 41 % aller Schüler der 5. Klassen in der Samtgemeinde Uelsen. Damit ist das Gymnasium die meist besuchte Schulform. Zur Einschulungsfeier ist der Staatssekretär Hartmut Saager aus dem Nds. Kultusministerium in Hannover gekommen, um sich eines der Ergebnisse der Schulreform vor Ort anzusehen (GN, 26.8.2005).

Zwei ehemalige Schülerinnen des Gymnasiums, Birte Gövert und Merle Ukena haben ein plattdeutsches Märchenbuch "De klainen Könningssönn" erstellt, das als Band 173 der Reihe "Das Bentheimer Land" des Heimatvereins Grafschaft Bentheim veröffentlicht worden ist. Die Idee hatte Birte Gövert, als sie in Klasse 11 die Aufgabe erhielt, eine Fortsetzungsgeschichte (in Hochdeutsch) zu Ende zu schreiben. Unterstützt wurde das Projekt von der Grafschafter Sparkassenstiftung (GN, 15.11.2005; GW, 16.11.2005)

2006 - Das Lise-Meitner-Gymnasium führt mit drei weiteren Schulen ein "Comenius-Projekt" durch, das drei Jahre dauert. Es sind die Gesamtschule in der Kleinstadt Klonowa in Westpolen (400 Schüler), das Elite-Internatsgymnasium in Usak in der Türkei (162 Schüler),  eine Schule aus Hardenberg in den Niederlanden (3100 Schüler) und federführend das Gymnasium in Neuenhaus. Im Mittelpunkt steht das kontinuierliche Arbeiten an vorgegebenen Themen und der Austausch der Ergebnisse über das Internet.
Im 1. Jahr geht es darum, die Wurzeln der nationalen Identität aufzuspüren. Es geht um die Suche nach Berührungspunkten mit der eigenen Geschichte, Kultur, Sprache und Religion. Im 2. Jahr geht es um die Geschichte seit 1933. Der Nationalsozialismus und die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, die die Beziehungen der Länder und Menschen bis heute überschattet, sollen dabei unter verschiedenen Aspekten beleuchtet werden. Im 3. Jahr sollen die Schüler sich Gedanken machen über ihre gemeinsame Zukunft in einem vereinten Europa. Dabei geht es sowohl um die wirtschaftliche als auch um die kulturelle Zusammenarbeit.

Daneben sind  Treffen von Delegationen der Partnerschulen in den einzelnen Schulen geplant. So fand schon ein Besuch der Gesamtschule in Klonowa statt, an dem von Neuenhaus die Lehrerinnen Irmgard Schöffel und Edith Lorenzen und zwei Schüler teilnahmen. Für März 2006 ist ein Treffen in der Türkei vorgesehen, während im Juni zum Abschluss des ersten Projektjahres ein Treffen in Neuenhaus geplant ist, das in eine "Europäische Woche" mit Ausstellungen, Filmvorführungen, Konzerten und landestypischen Speisen und Getränken eingebettet werden soll (GN, 12.1.2006). Beim Besuch der Delegationen in Neuenhaus werden die Schüler von Samtgemeindebürgermeister Johann Arends im alten Rathaus empfangen. Auf dem Programm stehen eine Fahrradtour, ein Grillabend, ein Besuch auf einem Bauernhof, Unterrichtsbesuche im Gymnasium und ein Besuch im Moormuseum in Groß Hesepe (GN, 14.6.2006).

Eine 6. Klasse des Gymnasiums nimmt beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen als jüngste Gruppe teil und gewinnt einen dritten Landespreis im Gruppenwettbewerb. Die Schüler begeistern Zuschauer und Jury mit ihrem Film "The little boy - a ghoststory" (GN, 4.7.2006).

24 Schüler der Oberstufe machen ihre ersten Erfahrungen als "Unternehmer". Auf Einladung des Industriellen Arbeitgeberverbandes (IAV) nehmen sie eine Woche lang am Planspiel "Management Information Game" teil (GN, 17.7.2006). Auch im folgenden Jahr wird das Planspiel durchgeführt (GN, 12.7.2007).

Die Theater-AG des Gymnasiums führt unter der Leitung von Klaus Thiele eine Eigenproduktion auf, die unter dem Arbeitstitel des bekannten Gretchen-Seufzers: "Zum Golde drängt, am Golde hängt ..." entstanden ist. Es handelt sich um ein szenisches Projekt, das von der Theatergruppe selbst erarbeitet worden ist und sich etlicher Anleihen aus Märchen, bei Shakespeare und Karl Marx bedient (GN, 12. und 18.7.2006).

Mit Hilfe einer Gruppe engagierter AG- Teilnehmer unter Federführung von W. Rackmann gibt das Lise-Meitner-Gymnasium erstmalig für das Schuljahr 2006/07 ein Jahrbuch heraus. "Das Jahrbuch will Erinnerungen festhalten für die Zukunft, es will zeigen, welch vielfältiges und facettenreiches Leben an der Schule herrscht, es will die am Schulalltag Beteiligten motivieren zu außergewöhnlichen Projekten. Es will einen Beitrag leisten für die Kommunikation innerhalb der Schule, aber auch nach außen (aus dem Vorwort des Jahrbuches 2006/07, Seite 1)."

Im Oktober 2006 nehmen 120 Schüler der 12. Jahrgänge aus den Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim, darunter 12 Schüler aus dem LMG Neuenhaus, an der 4. Schülerakademie im Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen-Holthausen teil. Die Seminarthemen reichen von Rhetorik über die Kunst des Filmens bis hin zur Chemie. Am Ende der Woche muss jedes Seminar in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung eine Präsentation der Ergebnisse vorführen. Alle Schüler erhalten ein Teilnahmezertifikat aus der Hand eines Vertreters aus dem Kultusministeriums (Jahrbuch 2006/07, Seite 10 - 11). Besonders begabte, motivierte und engagierte Gymnasiasten der 12. Jahrgänge haben seit 2003 die Möglichkeit, sich in den Herbstferien eine Woche intensiv mit Themen auseinander zu setzen, die im Rahmen des Schulunterrichts nicht oder nur selten behandelt werden. Die Schüler können sich nicht selbst bewerben - das Vorschlagsrecht liegt bei den jeweiligen Schulleitern. Die Schüler erlangen in arbeitsreichen Tagen entscheidende Schlüsselkompetenzen, die ihnen bei ihrer weiteren Entwicklung - besonders an Universitäten - deutlich weiterhelfen werden, da neben der erworbenen Sachkompetenz auch die Seminararbeitsform eingeübt wird.

2007 - Am 22.1.2007 besucht Dr. Artur Runge-Metzger von der Europäischen Kommission in Brüssel, der dortige Chef der EU-Delegation bei den letzten Welt- Klimakonferenzen, das Gymnasium in Neuenhaus  und bietet den Schülern der 11. und 12. Jahrgänge Informationen zur Klimaproblematik. Er beantwortet aber auch alle anderen Fragen zum Themenkomplex "Europa". Dr. Runge-Metzger ist gebürtiger Neuenhauser und legte hier 1977 sein Abitur ab. Nach Studium der Landwirtschaft in Göttingen kam er 1993 zur Europäischen Union. Nach Aufenthalten in Zimbabwe bis 1997 und in Sarajewo (Bosnien) leitet er seit 2003 das Referat für Klimaschutz. Mit 70 Mitarbeitern erarbeitet er Gesetzesvorschläge und nimmt an internationalen Verhandlungen teil (Jahrbuch 2006/07, S. 28-29, GN 23.1.2007).

Seit 1996 lädt der Förderverein des Gymnasiums zu Beginn eines jeden Jahres zu einem Sektempfang mit anschließendem Fachvortrag ein. In den wissenschaftlichen Vorträgen wurden seitdem folgende Themen behandelt:

Jahr

Referent

Thema

1996

Dr. med. Klaus Räder - leitender Arzt der Abteilung für Psychosomatische Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter im Kreiskrankenhaus Nordhorn

Essstörungen im Jugendalter                     

1997

Ministerialrat Rolf Bade - Nds. Kultusministerium

Die Reform der gymnasialen Oberstufe und des Abiturs

1998

Prof. Dr. Pott - Marienkrankenhaus Nordhorn

Das Bild des Menschen zwischen technischer Medizin und Hospizbewegung

1999

Andreas Sentker - Wissenschaftsredakteur bei der Wochenzeitung DIE ZEIT

Das vermessene Hirn

2000

Gespräch mit Dr. Holtgrave - Sprecher der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung - mit Einführungsreferat Frau Sabine Stöhr - Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim industriellen Arbeitgeberverband e.V. in Hannover

Was erwartet die Wirtschaft von den heutigen Abiturientinnen und Abiturienten eines allgemein bildenden Gymnasiums an Fähigkeiten und Kenntnissen über den Wirtschaftsbereich und die Arbeitswelt?

2001

Prof. Dr. Thomas Ziehe - Professor für Pädagogik an der Universität Frankfurt/Main

Was wollen die Jugendlichen für sich? Was wollen wir von ihnen? - Zum Wandel kultureller Selbstverständlichkeiten bei heutigen Jugendlichen -

2002

Professor Michael Bette -
Kunsthochschule Potsdam

Sinn und Form
Vom Verlust des Ornaments

2003

Prof. Dr. Manfred Grieshaber - Institut für Zoophysiologie der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Mechanismen ökologischer Anpassung bei Tieren

2004

Prof. Dr. Manfred Hartogh - Musikwissenschaftler an der Fachhochschule Vechta

Ein Instrument erlernen - Über die Bedeutung des Musizierens für die Erziehung und Bildung junger Menschen

2005

Prof. Dr. Dr. h.c. Sigurt Hofmann - Kernphysiker der Darmstädter Gesellschaft für Schwerionenforschung

Lise Meitner und die Entdeckung des Elements 109 - Ein Einblick in die Forschungsarbeit des GSI

2006

Dr. Barbara Schmidttová - Universität Heidelberg

Fremdsprachenlernen: Wie funktioniert das? Psycholiguistische Hintergründe und länderspezifische Aspekte des Fremdsprachenlernens im europäischen Sprachraum

2007

Prof. Dr. Walter Krämer - Universität Dortmund

Deutschland - eine Republik der Panikmacher?

(Zum Neujahrsempfang 2007: Jahrbuch 2006/07, S. 30 - 31, GN, 27.1.2007)

Nach 33 Jahren in Neuenhaus wird Herr Oberstudienrat Heinz-Dieter Heuer am 31.1.2007 in den Ruhestand verabschiedet (Jahrbuch 2006/07, S. 35).

Die Schülerin Briwan Murad erhält als erste Grafschafterin ein START-Stipendium. Die 19jährige aus der 12. Klasse kam 1999 mit ihrer Familie aus dem Irak nach Deutschland. Nach dem Abitur möchte sie Medizin studieren. Briwan gehört zu den ersten 19 Kindern aus Einwanderer- und Flüchtlingsfamilien in Niedersachsen, die in den Genuss der Sonderförderung kommen (Jahrbuch 2006/07,S. 37, GN, 13.2.2007).

Im Rahmen des internationalen Schülerprojektes "Comenius" (Siehe oben 2006) besuchen 25 Schüler und Lehrer aus den beteiligten Schulen Neuenhaus. In der zweiten Phase des Projektes geht es um den Zeitraum von 1930 bis heute, bei dem der komplette 9. Jahrgang des Lise-Meitner-Gymnasiums mitarbeitet. Etwa 100 Schüler arbeiten an zehn Themen in zwanzig Gruppen. Dabei geht es zum Beispiel um Energie, Tourismus und "Reich und arm". Weil die Themen einen starken regionalen Bezug haben, erfolgt ein Besuch im Povelturm-Museum, in dem die Geschichte der Textilindustrie in Nordhorn dargestellt und vom Museumsleiter Werner Straukamp erläutert wird (Jahrbuch 2006/07, S. 38, GN, 17.3.2007)

Die Firma WKS-Textilverarbeitung Wilsum und das Lise-Meitner-Gymnasium schließen einen Kooperationsvertrag mit zahlreichen Zielsetzungen, durch die die Berufsorientierung der Schüler verbessert werden soll. Die Schüler sollen beispielsweise fit gemacht werden für Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche. Sie sollen aber auch wirtschaftliche Zusammenhänge spielerisch über Planspiele begreifen. Die Palette setzt sich fort mit Betriebsbesichtigungen und Einzelpräsentationen, Informationsabenden für die Eltern der Schulabgänger bis hin zum vertieften Kennenlernen der Arbeitsfelder in den Ausbildungsbetrieben (Jahrbuch 2006/07, S. 40, GN, 8.4.2007).

Schon seit 31 Jahren besteht zwischen Neuenhaus und dem Gymnasium in Boussy St. Antoine aus der Nähe von Paris ein partnerschaftlicher Kontakt. Nach Aussagen des Französischlehrers Michel Sauvadet habe man dieses Mal die gemeinsamen Treffen in Boussy und Neuenhaus besonders sorgfältig vorbereitet. Die 70 teilnehmenden Schüler der 8. Klassen seien bereits vor zwei Jahren ausgewählt worden. So haben sich schon vor dem ersten Kennenlernen intensive Brieffreundschaften entwickelt. Die 35 Gäste aus Frankreich halten sich für zehn Tage in der Grafschaft auf, für die ein dichtes Programm entwickelt wird (Jahrbuch 2006/07, S. 45, GN, 14.6.2007).

In einer selbst organisierten "Aktion gegen Kinderarbeit" tragen 24 Schüler einer 6. Klasse der Außenstelle Uelsen mehr als 1100 € an Spenden für das Kinderhilfswerk Unicef zusammen. Dazu erstellen die Schüler nach Behandlung der Problematik im Unterricht Informationsplakate über die Lebenssituationen von Kindern in Afrika und Südamerika und organisieren einen Aktionsnachmittag, in dem sie eine Stunde lang körperliche Arbeiten übernehmen, die sie sich von Familien, Freunden und Bekannten finanziell sponsern lassen (Jahrbuch 2006/07, S. 58, GN, 24.7.2007).

"Les Bleus et les Blancs" (die Blauen und die Weißen) lautet der Titel eines Films, mit dem 16 Schüler der 8. Klasse in der Außenstelle den ersten Landespreis beim Fremdsprachenwettbewerb und einen Sonderpreis beim Bundessprachenfest in Regensburg gewinnen. Die Betreuung der Gruppe übernimmt der Französischlehrer Michel Sauvadet (Jahrbuch 2006/07, S. 44, GN, 13.7.2007).

Im Zusammenhang mit der Errichtung des Evangelischen Gymnasiums in Nordhorn erfolgt die Behandlung des Tagesordnungspunktes "Inhaltliche Ausrichtung des ev. Gymnasiums - Abstimmung mit dem weiterem gymnasialen Angebot in der Grafschaft" im Kreisausschuss und im Schulausschuss des Landkreises. Hierzu wird der Schulamtsdirektor a. D. Heinz Ragnitz gebeten, die Schwerpunktsetzungen der Gymnasien herauszuarbeiten und mit den einzelnen Schulleitungen abzugleichen. Die Ergebnisse fasst er in einem Kurzbericht und einer Synopse zusammen, die auch von hier aus eingesehen werden können.

2008 - Beim Neujahrsempfang 2008 spricht Herr Dr. Dirk Ahner aus Brüssel über das Thema "Europa endet nicht an der Oder". Drei Schüler des Gymnasiums nehmen auf Landesebene am Schüler-Wettbewerb "Alte Sprachen 2007/2008" teil und qualifizieren sich für die zweite Runde. Sie gehören damit zu den 200 besten Lateinschülern in Niedersachsen.   

Im Rahmen der Schulentwicklung und der Gesundheitsförderung finden an zwei Tagen in Februar die Projekttage Gesundheit für die Jahrgänge 5 und 7 statt. Die 16 Projektthemen berühren nahezu alle Fächer vom Sportunterricht über Geschichte, Deutsch, Religion bis hin zum Chemieunterricht.

In der Königsklasse des Schulschachs, dem Oberstufen - Wettbewerb, erringen die "Großmeister" auf Weser-Ems-Ebene den 1. Platz, ohne auch nur eine einzige Partie zu verlieren.

Dem Schüler Arne Gövert aus der 13. Jahrgangsstufe gelingt bei gymnasialen Premium-Wettbewerb "Jugend forscht" eine Erfindung, mit der erreicht wird, dass die bekannte Leuchte für eine Warnbake im Straßenbau unabhängig von externer Stromversorgung dauerhaft betrieben werden kann. Durch die Verwendung eines Windrades, das von den natürlichen Windströmungen und den vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen angetrieben wird und seinerseits einen Generator betreibt, wird ein Akku regelmäßig geladen, der die Leuchte mit Strom versorgt.
Nachtrag: Das Deutsche Patent- und Markenamt der Bundesrepublik hat diese Erfindung als geschütztes Patent angenommen (Elternbrief 12/2009).

An dem bis zu 40 Jahre alten Gebäuden des Lise-Meitner-Gymnasiums "nagt der Zahn der Zeit". Immer wieder gibt es auf der 2000 qm großen Flachdachfläche nach Regenfällen Wasserschäden. Nach der Prioritätenliste des Landkreises ist eine grundlegende Sanierung der Dachflächen erst ab dem Jahre 2014 vorgesehen (GN, 8.5.2008). Eine Untersuchung auf der Grundlage der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) der RWE und der Fachhochschule in Dortmund ergibt, dass nach einer ersten groben Schätzung der Verwaltung zur energetischen Sanierung des Gymnasiums mit seinen etwa 6500 qm ein finanzieller Aufwand in Höhe von 1,5 Mill. € erforderlich ist. Das Ergebnis belegt, dass etwa 55 % mehr Energie verbraucht wird als in einem (fiktiven) vergleichbaren Referenzgebäude nach heutigem Neubaustandard. Nach Angaben von Landrat Kethorn ist die Fenstersanierung 2011 vorgesehen (GN, 30.5; GW, 4.6.2008).

Seit Monaten befasst sich der Schulvorstand mit den Plänen für eine offene Ganztagsschule. Zu Beginn des nächsten Schuljahres werden alle Gruppen der Schule über die bisherigen Ideen und Pläne informiert. Das Pro und Contra soll möglichst intensiv diskutiert werden. Nach Angaben des Landkreises soll der Bau einer Mensa noch in diesem Jahr vorangetrieben werden. Die Theater-AG führt das Theaterstück von Tschechow "Drei Schwestern" aus dem Jahre 1901 unter der Regie von Klaus Thiele auf (GN, 18.6.2008).

Das Abitur bestehen 99 Gymnasiasten. 36 kommen aus der Region Neuenhaus, 34 aus Emlichheim, 25 aus Uelsen, 3 aus Nordhorn und 1 aus Wietmarschen. Der Notendurchschnitt beträgt 2,66. 14 Prüflinge erreichen eine Eins vor dem Komma (GN, 28.6.2008).

Nach 36 gemeinsamen Jahren, von 1972 bis 2003 an der KGS und seitdem am Lise-Meitner-Gymnasium, werden Studiendirektor Jörg Leune und Studienrätin Elke Frank-Rußmann in den Ruhestand verabschiedet. Als Didaktischer Leiter der KGS hat Herr Leune den "Ständigen Pädaogischen Planungsausschuss" (SPPA) in 30 Jahren in mehr als 400 Sitzungen geleitet. Die Erfahrungen, die er in drei Jahrzehnten in der Schulleitung gesammelt hat, kamen ihm beim Aufbau der Außenstelle Uelsen des Gymnasiums zugute. Herr Leune führt in seinen Abschiedsworten aus, dass er sich stets dem Humboldtschen Bildungsideal verpflichtet gefühlt habe, wonach jeder Schüler, unabhängig von seiner Herkunft, eine Allgemeinbildung erhalten soll (GN, 10.7.2008).

Die neue Leiterin der Außenstelle Uelsen ist Frau Studiendirektorin Dita Kift. Die gebürtige 41-jährige Emlichheimerin unterrichtet seit 2003 am Gymnasium. In der Außenstelle werden zur Zeit 191 Schüler von 23 Lehrern unterrichtet (GN, 26.8.2008).

Am Lise-Meitner-Gymnasium erfolgen Überlegungen, den Ganztagsbetrieb an der Schule ab 2009 zu starten. Bei 30 bis 34 Pflichtstunden, dazu wahlfreier Unterricht und Arbeitsgemeinschaften, findet schon seit Jahren regelmäßig Nachmittagsunterricht statt. An manchen Tagen sind die Schüler von 7.30 bis 15 Uhr in der Schule, dies ohne Mittagessen und ohne längeren Pausen. Die Planung für den Bau der Mensa hat der Landkreis als Schulträger bereits in Auftrag gegeben. Die Diskussion über die Gestaltung des Ganztagsbetriebes soll in allen Gremien der Schule erfolgen (GN, 5.9.2008).

Vier Schüler fahren als Online-Redakteure unter Leitung des Lehrers Marco Schildt in den Nds. Landtag und üben sich dort als Nachwuchsjournalisten. Ansprechpartner im Landtag ist der Abgeordnete Reinhold Hilbers (GN, 24.9.2008).

Der Förderverein des Gymnasiums feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Den Höhepunkt bildet ein Festkonzert der "Synfonia Jong Twente" unter der Leitung von Alexander Jeluk. Das Forum ist mit Schülerarbeiten der vergangenen Jahre festlich geschmückt. Den Festvortrag hält der Vorsitzende des Fördervereins, Roderich Freiherr von Waldenfels. Der Förderverein ist aus dem "Aktionskreis für ein Gymnasium in der Niedergrafschaft" hervorgegangen und hat dann seit Mitte der 1990er Jahre einen großen Aufschwung genommen. Sein heutiges Ziel ist nicht mehr so sehr eine Ergänzung der Pflichtaufgaben des Schulträgers, sondern die gezielte Förderung von Projekten, die über die üblichen Aufgaben der Schule hinaus der allgemeinen Bildung ihrer Schüler dienen (GN, 1.10.2008).

Fortsetzung der Geschichte des LMG ... >>>

Quellen:

  • Artikel aus der örtlichen Presse, Fundstellen im Text angegeben,

  • KGS-Infos, Nummern im Text angegeben,

  • Internet: www.lmg-neuenhaus.de

  • Elternbriefe

  • Jahrbuch des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus, Jahrgang 2006/07