Grafschafter Schulgeschichte

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Wilhelm-Staehle-Schule

(ab 1.6.2012) vorher ab 2010: Haupt- und Realschule Neuenhaus 

2010 - Beschluss des Samtgemeinderates
"Der Rat der Samtgemeinde Neuenhaus fasst in seiner Sitzung am 15. Februar 2010 folgende Beschlüsse:

  1. Die Carl-van-der-Linde-Schule Veldhausen wird gemäß § 106 Abs. 1. Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) zum 1.August 2010 um den Schulzweig Hauptschule eingeschränkt und als Grundschule Veldhausen fortgeführt.

  2. Der Schulzweig Hauptschule der Carl-van-der-Linde-Schule  Veldhausen und die Hauptschule Neuenhaus werden gemäß § 106 Abs. 1 NSchG zum 1. August 2010 zu einer Schule zusammengelegt.

  3. Die Hauptschule und die Realschule Neuenhaus werden gemäß 3 106 Abs. 5 NSchG zum  1. August 2010 organisatorisch zusammen gefasst und als Schulzweig Hauptschule und Schulzweig Realschule dieser neuen Schule geführt". (Bekanntmachung in den GN, 19.2.2010)

Damit entsteht ab 1. August 2010 als neue Schule die

Haupt- und Realschule Neuenhaus

Baumaßnahmen für die Haupt- und Realschule Neuenhaus
Mit Ferienbeginn hat der Umbau des Kunst- und Werktrakts zum Mittelpunkt der neuen Haupt- und Realschule begonnen. Herzstück der neuen Schule ist die Mensa, die auf einem Teil des Realschulhofs entsteht.

Die nach außen klare kubische Architektur des Neuenhauser Schulzentrums erweist sich im Inneren als ein wahres Labyrinth aus Hallen, Fluren, Gängen, Treppenhäusern, Klassen- und Fachräumen, Büros, Lehrerzimmern, Gruppenräumen, Abstellkammern, Küchen und Putzmittelräumen. Beeindruckend ist die Vielzahl der Toiletten – vom geräumigen Schüler-WC bis zum kaum einen Quadratmeter kleinen stillen Örtchen. Doch damit soll nun Schluss sein.

Im Zuge des Baus der Mensa für die neue Haupt- und Realschule hat sich die Samtgemeinde nach den Worten von Bürgermeister Johann Arends  vorgenommen, das Raumlabyrinth zu entwirren: Wände werden herausgerissen, neue, großzügige Klassen- und Gruppenräume entstehen. Hintergrund der heute größtenteils überflüssigen Räume sind die wechselnden Nutzungen der Gebäude seit 1970. So gab es früher in der Kooperativen Gesamtschule vier Schulzweige mit den entsprechenden Lehrern und Verwaltungen, die alle für sich Räume beanspruchten.

Ab 1. August nutzen nur noch zwei Schulen den verwinkelten Gebäudekomplex am Bosthorst: das Lise-Meitner-Gymnasium und die neue Haupt- und Realschule.

Das Herz der Haupt- und Realschule soll künftig genau zwischen den beiden Schulgebäuden im Kunst- und Werktrakt schlagen. Das Erdgeschosses nimmt die Küche, Toiletten und das neue gemeinsame Lehrerzimmer auf. In einem ehemaligen, 110 Quadratmeter großen Textilraum werden künftig die rund 50 Lehrer ihre Pausen und Freistunden verbringen. Für die Küche ist der zweite Textilraum geopfert worden. Ersatz für das Fach „Textiles Gestalten“ schafft die Samtgemeinde im Realschulgebäude am Neumarkt.

Die Verwaltung der Haupt- und Realschule zieht ein Stockwerk höher in den bisherigen Kunstpräsentationsraum ein. Rektorin Ulrike Arends, ihre Konrektoren und Sekretärinnen residieren in einem durch Fenster, einen neuen Anstrich und Bodenbelag modern und freundlich gestalteten, 110 Quadratmeter großen Verwaltungstrakt.
Um den Lehrern während der kurzen Pausen lange Wege zum Hauptlehrerzimmer zu ersparen, werden in den Schulzweiggebäuden so genannte Lehrerstationen eingerichtet– kleine Aufenthaltsräume mit Teeküche. Im Hauptschulgebäude wird für die Lehrerstation etwa die ehemalige Lehrertoilette mit dem Archivraum zusammengelegt. Außerdem dürfen sich die Lehrer über einige neue Parkplätze hinter dem Kunst- und Werktrakt freuen.

Unterdessen hat im Außenbereich der Bau der Mensa begonnen. Der Speiseraum in Form eines Dreiecks wird quasi in das Gebäude hineingeschoben. Johann Arends hofft auf eine Inbetriebnahme nach den Osterferien 2011. Die Kosten in Höhe von 1,15 Millionen Euro trägt die Samtgemeinde größtenteils selbst. Lediglich 140000 Euro werden aus dem so genannten Konjunkturpaket zwei und 43000 Euro aus Fördertöpfen des Landes und des Bundes für die allgemeine Schulinfrastruktur erwartet.

Die derzeitigen Arbeiten sind jedoch noch längst nicht die letzten. „So wie der Landkreis seine werden auch wir unsere Gebäude in den kommenden Jahren energetisch sanieren müssen“, kündigt Samtgemeindebürgermeister Arends an. So benötige man zum Beispiel für das Hauptschulgebäude ein neues Dach.

Und Johann Arends hat noch andere Ideen: Er könne sich vorstellen, das Gebäude der Burgschule abzureißen und auf dem Grundstück eine weitere Sporthalle zu bauen. Die Schüler der Burgschule gehen ab dem Schuljahr 2011/2012 in Emlichheim zur Schule. Allerdings gehört das in den 1950er Jahren errichtete Gebäude dem Landkreis. (GN, 9.7.2010)

Richtfest
Die Haupt- und Realschule Neuenhaus feiert das Richtfest der Mensa und der Küche. Samtgemeindedirektor Johann Arends führt hierzu aus, dass in einem halben Jahr die neue Mitte des Schulverbundes mit dem schon fertig gestellten zentralen Lehrerzimmer und Sekretariat im Kunst- und Werktrakt und der noch entstehenden Mensa und Küche das Herzstück der Haupt- und Realschule bilden werde. Er bezeichnet den Zusammenschluss der Hauptschule und der Realschule zu Beginn dieses Schuljahres rückblickend als ein zukunftsweisendes Bildungskonzept und eine Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel. Frau Realschulrektorin Ulrike Arends geht auf die Ganztagsangebote ein. Die Zahlen belegen eindeutig , dass das Angebot gut angenommen wird. Derzeit sind 296 der 699 Schüler zu einem oder zu mehreren Ganztagsangeboten angemeldet. 218 Mittagessen werde pro Woche in der Grundschule und dem Hauptschultrakt ausgegeben. 180 Anmeldungen gibt es in der Hausaufgabenbetreuung und 130 bei den Förderangeboten. Die restlichen Anmeldungen verteilen sich auf die Freizeitangebote am Nachmittag. (GN, 18.8. und GW, 25.8.2010)

Schulbetriebs-GmbH
Nach dem Haushaltsplan der Samtgemeinde werden für das Jahr 2011 bei den Investitionen 35000 € für die Anschaffung eines Kassensystems für die Mensa und 25000 € als Stammkapital für eine Schulbetriebs- GmbH zur Verfügung gestellt (GN, 2.12.2010). Die Schulbetriebs GmbH soll die Bewirtschaftung der Küche im Schulzentrum übernehmen.

2011 - Betriebsaufnahme der Mensa
Nach Aussagen von Samtgemeindebürgemeister Johann Arends im GN-Gespräch zum Jahresanfang gehen die Arbeiten für den Mensabau für die Haupt- und Realschule in Neuenhaus voran. Zu Ostern soll die feierliche Übergabe erfolgen. In der Mensa soll mit einem neuen Kassensystem bargeldlos bezahlt werden können. (GN, 20.1.2011)

Die neue Mensa wird am 1. April im Rahmen einer Feierstunde offiziell in Betrieb genommen. Besonders positiv hervorgehoben wird von allen Rednern die Schulbetriebs-GmbH, die vom Rathaus aus den Betrieb organisiert. Bei der Vorstellung dieser Gesellschaft betont Samtgemeindebürgermeister Johann Arends: "Es kann nicht Aufgabe der Schulleitung sein, sich ums Essen zu kümmern." Das Projekt hat etwa 1,15 Mill. Euro gekostet. Den Löwenanteil davon stellte die Samtgemeinde zur Verfügung, die auch die laufenden Mehrkosten des Ganztagsbetriebes übernimmt. Geplant hat den Umbau und den Neubau des Lehrerzimmers, des Sekretariats, der Küche und der Mensa das Büro Raudzus in Osterwald. Der Entwurf der Mensa stammt von der Architektin Mareike Veelders. (GN, 2.4. und GW, 6.4.2011)
Im Oktober 2011 findet ein "Tag der offenen Tür" statt. In der Küche der Mensa werden täglich 150 Mittagessen frisch zubereitet. Es stehen zwei Menüs, ein Salatbüfett und mehrere Nachspeisen zur Auswahl. Das Essen muss nicht vorbestellt werden, wer Lust hat, geht einfach zur Essensausgabe. Mit einer Chipkarte wird bargeldlos bezahlt. "Schüler und Lehrkräfte, Bedienstete und Gäste sind begeistert von der abwechslungsreichen und leckeren Kost", berichtet Gisela Wolf von der Neuenhauser Schulbetriebs-GmbH. Die Grundschule und der Kindergarten St. Johannes erhalten das Mittagessen ebenfalls aus der Küche der Mensa. (GN, 7.10.11)

Schulleitung
Nachdem Ulrike Arends schon seit einem halben Jahr die Haupt- und Realschule Neuenhaus geleitet hat, erfolgt jetzt im Rathaus die offizielle Ernennung zur Rektorin. Sowohl Samtgemeindebürgermeister Johann Arends als auch Regierungsschuldirektor Udo Tiemann sprechen dabei Ulrike Arends großes Lob aus, da es ihr trotz schwieriger Ausgangslage gelungen sei, die beiden Schulen zusammenzuführen. Ulrike Arends ist in Neuenhaus geboren. Nach Studium und Referendariat sowie einer beruflichen Station in Hinte kehrte sie 1999 nach Neuenhaus zurück. 2003 übernahm sie die Leitung des Schulzweiges Realschule an der Kooperativen Gesamtschule. Nach der Auflösung der KGS wurde sie Konrektorin an der neuen Realschule, im Zuge der Zusammenlegung der Haupt- und Realschule schließlich "Gründungsrektorin" der neuen Schule. Die offizielle Amtseinführung soll am 1. April erfolgen. Dann wird auch den beiden neuen stellvertretenden Schulleitern das jeweilige Amt übertragen. (GN, 12.2.; GW, 16.2.2011)

Bei der Einführung der beiden Konrektoren Jens Brinkhaus und Christiane Gortmann am 1. April führt Regierungsschuldirektor Udo Tiemann aus, dass es an der Schule gemeinsam mit der Rektorin Ulrike Arends ein junges Leitungsteam gibt, bei dem das Durchschnittsalter knapp unter 35 Jahren liegt. Hier seien unter anderem Erfahrung, Kompetenz und Professionalität vereint.

Seine Ernennungsurkunde zum ersten Konrektor erhält Jens Brinkhaus. Nach Studium in Münster der Fächer Mathematik und Physik, Vorbereitungsdienst in Mönchengladbach und Beginn des Schuldienstes in Dortmund erfolgte die Versetzung des gebürtigen Nordhorners an die Haupt- und Realschule Neuenhaus am 1. Februar dieses Jahres. Zweite Konrektorin der Schule ist Christiane Gortmann aus Nordhorn, die ihr Abitur in Bardel ablegte, in Osnabrück Englisch und Kath. Religion studierte, ihren Vorbereitungsdienst in Nordhorn absolvierte und seit dem 1. Mai 2008 als Lehrerin an der Realschule Neiuenhaus tätig ist. U.a. leistete sie ein Praktikum in Uganda und erwarb die Trainerlizenz C an der Landesturnschule in Melle. Die Schülervertreterin Lilith Leischner bezeichnet Arends, Brinkhaus und Gortmann als ein "tolles Team". (GN, 2. 4.2011)

Partnerschaft mit der Grafschafter Volksbank
Während einer Feierstunde wird die Partnerschaft  zwischen der Grafschafter Volksbank und der Haupt- und Realschule Neuenhaus besiegelt. Weitere Vertragspartner sind die Wirtschaftsvereinigung, der Landkreis sowie die Samtgemeinde als Schulträger. (GN, 24.5.2011)

Bilanz der Zusammenlegung
Nach einem Jahr der Zusammenlegung der Realschule mit den Hauptschulen Veldhausen und Neuenhaus zieht Rektorin Ulrike Arends mit der Schulleitung eine positive Bilanz. Zunächst gab es Vorbehalte: "Am Anfang war ich skeptisch, wie das funktionieren sollte- mit 200 weiteren Schülern", sagt sie," aber dieses Jahr hat gezeigt, dass die Kinder und auch die Lehrer zu einer Schule zusammengewachsen sind". Auch wenn der Unterricht weiter schulzweigbezogen bleibt, hat die Schulleitung den Plan, gleiche Jahrgangsstufen in den Gebäuden zusammenzulegen. "So können die Kinder außerhalb des Schulzweiges Gleichaltrige kennen lernen," erklärt Ulrike Arends. Mit den neuen Gebäuden und der Mensa sei ein Begegnungsort für die Schüler geschaffen worden. Das Nachmittagsangebot wurde ebenfalls so gestaltet, dass Schüler aller Schulzweige ihren Nachmittag zusammen verbringen können. In gemischten Projektgruppen wurden verschiedene weitere Vorschläge erarbeitet, die bei einem Schulfest vorgestellt wurden. Auf einem Plakat heißt es: "Wir sind Eins". (GN, 7.7.2011)

Realschüler absolvieren B1-Englisch
Vor einigen Tagen erhielten mehrere Schüler der Realschulen Uelsen und Neuenhaus ihre Zertifikate nach erfolgreicher Absolvierung der Sprachprüfung "telc English B1 School". "Telc" (The European Language Certificates) ist ein Tochterunternehmen  des deutschen Volkshochschulverbandes und bietet diese Prüfungen in verschiedenen Sprachen und  auf unterschiedlichen Niveaus an", heißt es in einer Pressemitteilung. Die Schüler haben sich im zweiten Halbjahr des vergangenen Schuljahres nach ihrer regulären Unterrichtszeit auf die Sprachprüfung vorbereitet, unterstützt von den Englischlehrkräften Cathrin Koormann und Helmut Schauerte. (GN, 12.9.2011)

Neue Adresse
Der bisher namenlose Verbindungsweg zwischen der Haupt- und Realschule in Neuenhaus und ihrer Außenstelle an der Schulstraße erhält den Namen "Am Mühlengraben". Die Straße verbindet den Neumarkt, am Mühlengraben entlang, mit dem Weg auf dem Dinkeldamm und wurde bis zum neuen Eingang der Haupt- und Realschule erneuert. Wer künftig das Sekretariat erreichen will, sollte diese Straße und die dort angelegten Parkplätze nutzen. Die Adresse der Haupt- und Realschule wird sich ebenfalls in "Am Mühlengraben" ändern. (GN, 28.10.2011)

Zum Schulzentrum Neuenhaus führt die Schule auf ihrer Homepage aus:
"Neben der HRS gibt es in Neuenhaus auch noch das Lise-Meitner-Gymnasium und die Grundschule.
Die HRS und das Lise-Meitner-Gymnasium teilen sich einige Gebäude, z.B. den Kunsttrakt, die Sporthallen und die Musikräume.
Eine große Aula für Theateraufführungen und andere Bühnendarbietungen gibt es im Gebäude des Gymnasiums. Die Mensa der HRS Neuenhaus bietet seit der Fertigstellung im Frühjahr 2011 Platz für größere Veranstaltungen. Die Räumlichkeiten werden nicht nur zur Zubereitung und Einnahme des Mittagessens genutzt, sondern wurden so geplant und angelegt, dass ein multifunktioneller Raumeinsatz möglich ist (Sitzungsraum,...).

Die naturnahe Lage der HRS Neuenhaus (einige Meter von der Dinkel entfernt) prägt zusätzlich das Schulbild. Die Dinkel ist ein Fluss der seine Quelle in Nordrhein-Westfalen hat, durch die Niederlande fließt und schließlich in Deutschland nördlich von Neuenhaus in die Vechte mündet. Diese flussnahe Lage bietet der Schule den großen Vorteil, spezielle sportliche Aktivitäten (Rudern) anzubieten."

Zur Schule heißt es:
"Schüler aus den Grundschulen Georgsdorf, Lage, Neuenhaus, Osterwald und Veldhausen kommen zu uns. Im Schuljahr 2011/2012 sind 706 Schülerinnen und Schüler auf 30 Klassen verteilt. Sie werden von 55 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Seit Schuljahresbeginn arbeiten wir als Offene Ganztagsschule und bieten neben dem Mittagessen und der Hausaufgabenhilfe ein umfängliches Nachmittagsprogramm an .
Unsere
Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Fremdsprachen (Französisch und Niederländisch) und im Bereich Technik. Beide Fächer sorgen für die Begegnung mit unseren Nachbarn, den jährlichen Schüleraustausch nach Charmes (Frankreich), Apeldoorn (Niederlande) und den Besuch regional ansässiger Firmen und Betriebe.

Unser letzter Schülerjahrgang erreichte zu etwa 40% den Erweiterten Sekundar-I-Abschluss und damit die Berechtigung, den Bildungsgang in der Oberstufe eines Gymnasiums fortzusetzen. Ohne Abschluss verließ niemand die Schule."

Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen
Nicht selten ist die Berufswahl für die Schüler mit jeder Menge Problemen verbunden, die Entscheidung fällt häufig schwer. Um diesen Schritt zu erleichtern, haben jetzt die Hauptschulen Gildehaus und Neuenhaus mit den drei Berufsbildenden Schulen einen Kooperationsvertrag geschlossen. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung erhalten die Hauptschüler der Klasse 9 die Möglichkeit, während eines Schulhalbjahres an einem Tag in der Woche (6 Stunden) in den Berufsbildenden Schulen in Kleingruppen unterrichtet zu werden. Sie können drei verschiedene Fachbereiche wählen, an denen sie nacheinander in sechswöchigen Modulen teilnehmen. (GN, 21.11.2011)

Schüler sammeln Geld für Afrika
In den vergangenen Wochen sammelten die Schüler mehr als 1500 Euro. Das Geld stammt zum Teil aus dem Erlös einer Tombola beim Weihnachtsmarkt in Neuenhaus. Dort haben die Schüler 200 gestiftete Preise verlost und 786 Euro eingenommen. 800 Euro warben sie an Spenden ein. Das Geld soll an das Straßenkinderprojekt "Home of Hope" im afrikanischen Uganda gehen. Das 2007 gegründete Waisenhaus bietet 22 Kindern im Alter von 6 bis 15 Jahren ein neues Zuhause und eine neue Familie. In diesem Jahr wurde für das "Home of Hope" ein Grundstück gekauft. Um den Kindern eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, wurde ein Brunnen gegraben. Zudem ist die Installation einer Solaranlage geplant.Sie soll mit dem Geld aus Neuenhaus finanziert werden. (GN, 9.12.2011)

Mülltrennung
Das Trennen verschiedener Abfallarten ist keine neue Erfindung. Dass man durch konsequente Abfalltrennung und erfolgreiche Vertragsverhandlung deutlich Geld sparen kann, zeigt sich jetzt bei der Samtgemeinde Neuenhaus. Sie hat einen Wertstoffhof eingerichtet, in dem große Container aufgestellt sind, die nach Bedarf von der Firma Stenau gelehrt werden. Gefüllt werden die Container mit dem Abfall der Grundschule, der Hauptschule und der Realschule. Bislang hat die Samtgemeinde in diesem Bereich jährliche Entsorgungskosten von über 11000 Euro gehabt. Künftig werden es nach Berechnung des Bausachverständigen Axel Raudzus, der das Konzept erarbeitet hat, etwa 3500 Euro im Jahr sein. (GN, 10.12.2011)

2012 - Das MinT-Projekt
Viele Mädchen bringen gute Voraussetzungen für technische Berufe mit sich- entscheiden sich aber doch gegen diese "klassischen" Männerberufe. Bei der Initiative "MinT" (Mädchen in Technik) sollen nun Schülerinnen der Haupt- und Realschule Neuenhaus einen Einblick in die Berufe und damit bessere Berufswahlmöglichkeiten bekommen. Interessierte Schülerinnen und Eltern informierten sich nun im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) des Handwerks in Nordhorn über das Projekt. Ab dem zweiten Schulhalbjahr werden zwölf interessierte Mädchen der 6. Klasse bis zu den Sommerferien einen Interessenparkours durch die Werkstätten Elektro, Holz, Metall, Maler und Lackierer und SHK (Sanitär, Heizung, Klima) durchlaufen. Wenn die Mädchen feststellen, ob Handwerksberufe überhaupt etwas für sie sind, können sie ab der 7. Klasse das Wahlpflichtfach "Technik" belegen. Hier werden die Mädchen dann einmal wöchentlich auf die Praxis vorbereitet, die im Rahmen von 20 BTZ- Übungsnachmittagen und sechs Aktionstagen pro Schuljahr- z.B. mit Betriebserkundungen- stattfindet. (GN, 9.1.und 10.1.2012)

Sanierung der Schulgebäude
Der Samtgmeinderat hat den Haushalt für dieses Jahr beschlossen. Darin enthalten sind Investitionen in Höhe von rund 532 000 Euro, die vor allem in Schulgebäude und Sportstätten fließen. Die Politiker verabschiedeten den Etat einstimmig. Die Samtgemeinde legt den Schwerpunkt auf die energetische Sanierung ihrer Schulgebäude. Die größte Baustelle ist der Kunst- und Werktrakt im Schulzentrum. Dort soll in einem ersten Abschnitt das Dach erneuert werden. Dafür sind im Haushalt 185 000 Euro eingeplant. An der Realschule gibt es beim Brandschutz Handlungsbedarf. Für die Anschaffung entsprechender Türen hat die Verwaltung 40000 Euro bereitgestellt. (GN, 9.2. und 25.2.2012)

Mensa soll Gastronomie nicht verärgern
Die im April 2011 eröffnete Mensa der H/R Neuenhaus genießt einen hervorragenden Ruf. Es hat sich in der Stadt herumgesprochen, dass es dort für wenig Geld leckeres Essen gibt. Das Mittagessen wird täglich frisch zubereitet. Zurzeit sind das rund 130 Portionen am Tag- zunächst einmal für Schüler und Lehrer der H/R. Dann werden noch Essen zur Grundschule und zur Johannes-Kindertagesstätte geliefert. Auch einige Schüler des Gymnasiums kommen mittags, obwohl sie am Gymnasium eine eigene Mensa haben. Um keinen Ärger mit der örtlichen Gastronomie zu riskieren, verbannt die Samtgemeinde jetzt Außenstehende wie Berufstätige und Senioren aus der Mensa. Lehrer sollen einen höheren Preis bezahlen. Bisher zahlen sie 3,50 €. Das ist ziemlich günstig, weil die Gemeinde einen Zuschuss bezahlt. Der soll für Lehrer wegfallen. Für die Kinder bleibt der Zuschuss. Sie bezahlen weiter drei Euro. (GN; 15.3. und 20.3.2012)

Börsencup der Grafschafter Volksbank
Mit einem fiktiven Startkapital von 100 000 Euro ausgestattet, konnten alle interessierten Schüler aus der Grafschaft Bentheim ihr Geschick als Börsianer erproben und eigene Erfahrungen sammeln. 19 Schulen mit insgesamt 210 Schülergruppen nahmen am Börsencup 2012 teil. Dabei wurden insgesamt 6277 Wertpapierkäufe/ -verkäufe ausgeführt. Janek Büscher von der H/R Neuenhaus gewann den Börsencup 2012. Innerhalb der vierwöchigen Spieldauer erhöhte er sein Kapital um 5794,61 Euro auf 105 794,61 Euro. Bei der feierlichen Preisübergabe in den Räumen der Grafschafter Volksbank freute er sich über einen Scheck in Höhe von 150 Euro. (GN, 9.5.2012; Vechte-Kurier 5/2012)

Wilhelm Staehle als Namenspatron
Die Haupt- und Realschule Neuenhaus soll nach dem Widerstandskämpfer Wilhelm Staehle benannt werden. Dafür haben sich Schule und Politik ausgesprochen. Im Vorfeld hatte es mehrere Vorschläge gegeben. (GN, 10.5.2012)

Über Wilhelm Stähle informiert ein Beitrag bei Wikipedia

Ruder-AG auf der Dinkel
Kinder der H/R Neuenhaus steigen an jedem Diensttagnachmittag ins Boot. Sie rudern in Doppelvierern auf der Dinkel. Die Arbeitsgemeinschaft leiten Jörg Redenius-Heber und Tim Battling. Die beiden werden von vier erfahrenen Ruderern aus der neunten und zehnten Klasse unterstützt. Der Lehrer setzt sich ans Steuer und gibt die Kommandos: "Die Skulls in die Dollen einspannen!" Die Kinder wissen natürlich, was damit gemeint ist. "Skulls" sind die Paddel, "Dollen" halten sie am Boot fest. Die Kinder aus den Klassen 5 und 6 sind seit diesem Schulhalbjahr dabei. Nach einigen Einheiten klappt das Rudern schon prima. (GN,15. 5.2012)

Wilhelm-Staehle-Schule
Die Haupt- und Realschule Neuenhaus heißt ab 1. Juni 2012 offiziell Wilhelm-Staehle-Schule. Dafür haben sich die Politiker des Rates der Samtgemeinde während ihrer jüngsten Sitzung einstimmig ausgesprochen. (GN, 1.6.2012)

"Bunter Abend"
Die Wilhelm-Staehle-Schule lädt zu einem "Bunten Abend" ein. Die am Ganztagsprogramm teilnehmenden Schüler stellen ihre Arbeiten vor. Neben einem Auftritt der Schulband, der Gitarren-AG sowie einer Darbietung der Zirkus-AG wird die Film-AG einen Beitrag über zahlreiche nachmittägliche Aktivitäten der Schule präsentieren. Ein Höhepunkt soll zudem die Präsentation der AG "Schulname" sein.  Außerdem hat die Schule jüngst ein Meinungsbild der am Ganztagsprogramm teilnehmenden Schüler sowie ihrer Eltern eingeholt. Die Ergebnisse dieser Befragung werden präsentiert: 285 Schüler- und 234 Elternbögen wurden ausgewertet. Christiane Gortmann, 2. Konrektorin, sprach von durchgehend positiven Bewertungen. (GN, 30.6.; Vechte-Kurier, 14.7.2012)

Einbruch in Schule
Bereits zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit ist in eine Schule in Neuenhaus eingebrochen worden. Bei der jüngsten Tat erbeuteten die bislang unbekannten Täter in der Wilhelm-Staehle-Schule insgesamt 30 Laptops und einen Beamer. (GN,7.7.2012)

Mädchen erforschen Technikberufe
Seit Februar durchlaufen 13 Sechstklässlerinnen der Wilhelm-Staehle-Schule einen Interessenparkours in den Werkstätten des Berufsbildungs-und Technologiezentrums (BTZ) in Nordhorn und gewinnen erste Einblicke in verschiedene technische Berufsbilder. Nach dieser ersten Phase der Initiative "MinT" (Mädchen in Technik) zeigen sich die Organisatoren mit dem Anlauf des Projektes zufrieden. Seit Februar haben die Mädchen bereits Einblicke in die technischen Berufsfelder Holz, Metall, Maler und Sanitär-Heizung-Klima erhalten - und sind von der Technik angetan. Das auf mehrere Jahre angelegte "MinT"-Projekt soll die Schülerinnen bis zum Ende der Schulzeit begleiten. Nach den Sommerferien wird es über das Schuljahr verteilt 20 Praxistage im BTZ geben und darüber hinaus sechs Aktionstage, an denen u.a. Betriebsbesichtigungen angeboten werden. Diese seien besonders wichtig, damit Eindrücke vom tatsächlichen Berufsleben gesammelt werden könnten. Parallel dazu belegen die Mädchen einen Wahlpflichtkurs "Technik" an der Schule. (GN, 11.7.; GW, 18.7.2012)

Schüler auf dem Golfplatz
Eine AG hat im letzten Schuljahr einmal pro Woche das Grün des Golfclubs Emstal in Lingen besucht. "Das Projekt ´Abschlag Schule`bringt auch den Nachwuchs nicht Golf spielender Eltern auf das Grün und damit Kinder, die wir sonst mit unserem Angebot vielleicht nicht erreicht hätten", freuen sich die betreuenden Lehrer Thorsten Plumbaum und Christian Sieverding. (GN, 23.7.2012)

Die Schule in Neuenhaus steht Kopf
Viel Arbeit hatten die "Hausmeister" (Luca Hemke und Rick Bannink) im Musical "Coco Superstar - und unsere Schule steht Kopf" bei den Aufführungen der Klassen 5 A, 6 A und 6 I der Wilhelm-Staehle-Schule. Die Schüler hatten sich gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Jana Stemberg, Claudia Lübbermann, Silvia  Emmler und Alexandra Kexel im Musikunterricht auf diesen Auftritt vorbereitet. Einzelne Szenen wurden innerhalb der Klassen eingeübt und dann in der Projektwoche  zusammengesetzt. Das Besondere an diesem Projekt war die jahrgangs- und  schulzweigübergreifende Arbeit, bei der auch Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf integriert wurden. Die begeisterten Zuschauer spendeten großen Applaus und belohnten damit die Mitwirkenden für die gelungenen Aufführungen. (GN, 7.8.2012)

Quellen: Artikel aus der örtlichen Presse, im Text angegeben