Grafschafter Schulgeschichte

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Pestalozzischule
- 1910 Kath. Volksschule Bookholt; 1938 Umbenennung in Pestalozzischule; ab 1974 Grundschule;

1910 - Im Stadtteil Bookholt wird, bedingt durch das Neubaugebiet Bussmaate, in dem sich viele katholische Familien ansiedeln, eine katholische Volksschule errichtet. Vorher besuchten die katholischen Kinder die Burgschule in Nordhorn und die Volksschule Frenswegen, die nach der Errichtung dieser Schule in Bookholt nicht weiter bestehen bleibt. Es wird ein Schulneubau mit zwei Klassenräumen und einer Lehrerwohnung errichtet, der am 21.4.1911 eingeweiht und bezogen wird. Die Schule besuchen 66 Schüler. Lehrer an der Schule ist Josef Schönefeldt, der vorher Leiter der Katholischen Volksschule Frenswegen war. Die ländliche Fortbildungsschule, die bisher in Frenswegen bestand, wird jetzt in Bookholt weitergeführt. Sie kommt wegen zu geringer Anmeldungen nicht in jedem Jahr zustande und wird 1924 aufgehoben.

1914 - Herr Schönefeldt nimmt an einem Handfertigkeitskursus in Hagen i. W. für die Dauer eines Jahres teil und muss in der Schule vertreten werden.

1915 - 1919 - Herr Schönefeldt wird am 25.11.1915 zum Heeresdienst eingezogen und tritt seinen Dienst am 3.1.1919 wieder an. Es erfolgen vielfältige Vertretungsregelungen.

In der Schulchronik wird ausführlich auf die Notsituation durch die schlechte Ernährungslage im Jahre 1917 eingegangen, worunter die Schüler sehr zu leiden haben und Unterstützungsmaßnahmen organisiert werden.

Hierzu wird ein Entschuldigungszettel vom Herbst 1917 wiedergegeben: "Sehr geehrter Herr Lehrer, sind Sie so gut und schreiben Sie meinen Jungen nicht auf, denn wir sind zu den Bauern, weil wir kein Brot mehr haben. Achtungsvoll Witwe ..."

Wegen Kohlenmangels gibt es im Februar 12 Tage Kälteferien. Nach den Herbstferien bleibt die Schule wegen zahlreicher Scharlacherkrankungen auf Anordnung der Kgl. Regierung in Osnabrück vom 16. Oktober bis 8. November weiterhin geschlossen.

Im Kriegsjahr 1918 beteiligen sich die Schüler "mit großem Eifer an dem Sammeln von Frischlaub", das in sämtlichen freien Räumen der Schule getrocknet wird. Insgesamt werden 14 Zentner Trockenlaub abgeliefert. Die dadurch eingenommenen 280 Mark werden zum Aufbau einer Schülerbücherei verwendet.

1920 - Nachdem der Herr Dechant Bartel sein Amt als Kreisschulinspektor niedergelegt hat, wird dem Hauptlehrer B. Barlage aus Nordhorn ab Januar 1920 die Kreisschulinspektion im Nebenamt für die kath. Schulen übertragen. Ihm folgt ab Juli 1920 der Kreisschulrat Egert aus Lingen.

1922 - Durch den Ausbau des Obergeschosses wird Wohnraum für den zweiten Lehrer geschaffen.
Die Schülerzahl ist inzwischen auf 95 angestiegen. Es sind in der Unterklasse 23, in der Mittelklasse 39 und in der Oberstufe 33 Kinder, darunter 9 Holländer. Aus Bookholt kommen 65, Altendorf 3, Frenswegen 24 und Nordhorn 3 Kinder.

1923 - Eine Sammlung für arme Diaspora-Kinder ergibt zusammen 6060 Mark, die zum Bonifatiusverein nach Paderborn abgeführt werden. Für die Ruhrspende werden 16570 Mark gespendet, die durch den Rektor Hawighorst an den Schulrat Egert geleitet werden. Es finden weitere Spendensammlungen statt, so am 13.9.1923  7,2 Mill. Mark (Inflation!) an den Bonifatiusverein Paderborn.

1924 - An den Reichsjugendwettkämpfen  auf dem Sportplatz bei Averes nehmen von der Schule 46 Kinder teil. Davon werden 15 mit Preisen ausgezeichnet. Es nehmen folgende Schulen teil: Brandlecht, ev. und kath., Bakelde ev., Bimolten ev., Frensdorferhaar ev., Bookholt, ev. und kath..

1925 - Durch die vollständige Geldentwertung in den Jahren 1922/23 wurde jedes Sparen unmöglich und der Glaube an den Wert des Geldes vernichtet. Auch als die neue Währung, die Rentenmark, eingeführt wird, denkt niemand mehr ans Sparen. Um die Schüler wieder zum Sparen zu erziehen, werden Schulsparkassen eingerichtet, so an der Kath. Volksschule Bookholt im Frühjahr 1925. Zunächst ist es schwer, bei den Eltern und Kindern das Vertrauen zur Wertbeständigkeit des Geldes zu festigen. Nur wenige Kinder bringen Spargroschen. Es geht nur langsam, aber beständig vorwärts. Nach zwei Jahren Sparen beträgt die gesamte Sparsumme dann rund 976 Mark, bei 85 Kindern je Kind über 10 Mark.

1927 - Nach einer Regierungsverfügung gelten folgende Zeugniszensuren: 1 = sehr gut; 2 = gut; 3 = genügend; 4 = mangelhaft; 5 = ungenügend.

1928 - Die Schülerschaft ist so groß geworden, dass es nötig wird, eine dritte Lehrkraft einzustellen. Die dritte Klasse wird ab Dezember nachmittags unterrichtet. Schulrat Egert stirbt am 4. Oktober 1928. Sein Nachfolger wird Schulrat Meyer.

1930 - Durch die Ausweitung der Textilindustrie und zahlreiche Zuzüge von außerhalb steigt die Schülerzahl auf über 120 an, so dass ein dritter Klassenraum angebaut werden muss.

1931 - Der Schulleiter, Herr Schönefeldt, teilt der Konferenz am 26. Juni 1931 mit, dass er zum Hauptlehrer ernannt worden ist.

1932 - Aus einem Konferenzprotokoll: Bei der Versetzung soll darauf geachtet werden, dass die zur Entlassung kommenden Kinder im letzten Jahr möglichst der Oberstufe zugeführt werden. Zur Förderung schwach befähigter Volksschüler durch Nachhilfeunterricht ist stets das Elternhaus zu verständnisvoller Mitarbeit heranzuziehen. Dabei ist vor allem der weit verbreiteten Ansicht des Nachsitzens entgegenzutreten.

In jeder Lehrerkonferenz wird ein Referat zu verschiedenen Themen gehalten und diskutiert.
Beispiele:
- Struktur des Hamburgischen Bildungs- und Erziehungswesens (Dr. Dauber, der von Hamburg hierher versetzt wurde);
- Bericht über eine Tagung der Schulamtsbewerber in Lingen mit Darstellung der Lektionen und einem Überblick über die Entwicklung der Lesemethoden;
-  Begabtenprüfung für den Übergang von der Grundschule zu weiterführenden Schulen;
- Anschauungsmittel im Religionsunterricht;
- Der Rechenunterricht auf der Unterstufe;
im Jahre 1933:- Neuorientierung der Erziehung und des Unterrichts;
- Über Zweck und Ausgestaltung der schulischen Feiern;
- Deutschunterricht auf der Mittelstufe.
In der Folgezeit werden neben unterrichtsdidaktischen Themen verstärkt nationalsozialistische Themenbereiche angesprochen.

1933 - Zur Machtübernahme durch Adolf Hitler heißt es in der Schulchronik: "Nachdem am 30. Januar Herr Adolf Hitler vom Reichspräsidenten Hindenburg zum Reichskanzler berufen wurde, fanden am 5.März d. J. die Neuwahlen zu dem Reichs- und Landtag statt. Am 21. März gab Herr Reichskanzler Adolf Hitler seine Programmerklärung im Reichstage ab. Da der Reichstag in Brand gesteckt war, fand dieser feierliche Akt in der Potsdamer Garnisonkirche statt. Auch hier in Nordhorn wurde dieser Tag des deutschen Volkes feierlich begangen. Am Morgen fand eine Schulfeier statt. Die Hakenkreuz-, schwarz-weiße und schwarz-weiß-rote Flagge wurden gehisst. Am Radio hörten wir die Übertragung aus Potsdam. Am Abend fand ein großer Fackelzug durch Nordhorn statt, an dem neben vielen Tausenden auch unsere Schule teilnahm. Die Osterferien wurden aus irgend einem Anlass bis zum 1. Mai verlängert. Am 1. Mai war der Tag der deutschen Einheit. Diesen Nationalfeiertag feierte auch unsere Schule. Die Klassen und das Schulgebäude waren mit frischem Maiengrün und Wimpeln und Fähnchen geschmückt. Die Hakenkreuzfahne, die schwarz-weiß-rote und die schwarz-weiße Flagge wurden gehisst. Von viertel vor 9 bis 10 Uhr fand eine Schulfeier statt. Die Feier der deutschen Jugend im Lustgarten zu Berlin wurde am Radio gehört und miterlebt. Nachmittags fand dann eine große Kundgebung der gesamten Bevölkerung Nordhorns statt. Die Teilnahme war noch größer als am 21.3.d.J."

1934 - Die Vereidigung der Lehrer auf den "Führer und Reichskanzler" findet am 28 August 1934 durch den Schulrat Kratz, den Nachfolger des 1933 abgesetzten Schulrats Meyer, statt. In einer Konferenz am 9. August wird der Erlass zum Staatsjugendtag besprochen. Der Schulleiter begrüßt diesen Erlass, da Schule und HJ jetzt erfolgreich ihre Aufgaben verwirklichen könnten. Er erwartet von den Lehrern, dass auf eine möglichst große Beteiligung der Schüler in der HJ-Bewegung  hingewirkt werde, da die Jugend von klein auf schon in den Kameradschaftsgeist des deutschen Jugendverbandes hineinwachsen müsse.

1938 - Für das Winterturnfest wird eine Fußballmannschaft gebildet. Bei den Fußball-Rundenspielen werden folgende Resultate erzielt: Bookholt - Altendorf 3:2, Bookholt - Burgschule 6:1, Bookholt - Marienschule 1:2, Bookholt - Frensdorf (2. Mannschaft) 6:3.

Die Schule wird in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt und erhält den Namen Pestalozzischule.
Die Schülerzahl beträgt im Oktober 165, davon in Klasse I  47, in Klasse II 60 und in Klasse III 58 Kinder.

Im Herbst 1938 wird folgende Zensurenskala eingeführt: 1 - sehr gut, 2 - gut, 3 - befriedigend, 4 - ausreichend, 5 - mangelhaft, 6 - ungenügend. Die Lehrer begrüßen, dass sie beim Zensieren einen weiteren Spielraum erhalten haben.

Im Herbst 1938 werden an den Schulen Luftschutzobleute berufen und Verhaltensregeln bekannt gegeben. Durch wiederholte Alarmübungen werden die Kinder an die ordnungsgemäße Durchführung gewöhnt.

1946 - Die Schule wird wieder katholische Bekenntnisschule, behält aber ihren Namen Pestalozzischule.
Nach Erreichen der Altersgrenze des Hauptlehrers Schönefeldt und seiner Pensionierung wird Hauptlehrer Casselius mit der Leitung der Schule beauftragt.

1949 - Die Schülerzahl steigt auf 290 an. Es erfolgt eine Erweiterung der Schule um 3 Klassenräume auf 6 Klassenräume. An ihr unterrichten 6 Lehrkräfte.

1952 - 1959 - Der Bau der gemeindeeigenen St. Josephskirche und die Verselbstständigung der Pfarre Bookholt gibt dem Schulleben neue Impulse. In den Folgejahren sinkt die Schülerzahl beträchtlich bis auf 139 im Jahre 1958, damit auch die Stellenzahl (wegen Lehrermangels) auf 4. Es erfolgen Modernisierungen des Schulhauses: 1954 Telefonanschluss, 1956 Elektrische Klingelanlage und Umstellung der Aborte auf Wasserspülung (im Zuge der Kanalisierung), 1957 Umfriedung des hinteren Hofteils mit einer Buchenhecke und Erstellung eines massiven Fahrradstandes, 1959 feste Asphaltdecke auf dem Schulhof.

1957 - Hauptlehrer Casselius wird Rektor der Marienschule. Sein Nachfolger an der Pestalozzischule wird Hauptlehrer Krömer.

1959 - Hauptlehrer Krömer wird Rektor der Burgschule. Hauptlehrer Helmuth Krieger übernimmt die Schulleitung.

1962 - Das 9. Schuljahr wird eingeführt. Die Schülerzahl beträgt Ostern 1962 260 Schüler. Es sind jedoch nur 7 festangestellte Lehrkräfte an der Schule tätig. Hauptlehrer Krieger wir zum Rektor ernannt (GN, November 1962).

1963 - Die Pestalozzischule erhält einen neuen Trakt, in dem 2 Klassenräume, ein moderner Physikraum, ein Werkraum und zwei Nebenräume untergebracht sind. Eine Pausenhalle, in der auch die Toiletten untergebracht sind, verbindet Alt- und Neubau (Grafschafter Tagesspiegel, 28.11.1963).

1966 - Nachdem Rektor Krieger zur Domschule Osnabrück gegangen ist, wird der bisherige Konrektor, Hannsjoachim Klimas, zum Rektor der Schule ernannt (GN, März 1966).

1971 - Rektor Klimas wird Rektor im Ausbildungsdienst. Hans-Joachim Wackermann, der bisherige Konrektor der Burgschule, wird Rektor der Pestalozzischule.

1974 - Die Oberstufenklassen besuchen das Schulzentrum Deegfeld. Die Pestalozzischule wird eine Grundschule für Schüler katholischen Bekenntnisses.

1991 - Herr Wackermann wird in den Ruhestand versetzt (GN, 3.7.1991). Sein Nachfolger wird Josef Hoymann, der nach Wahrnehmung der Aufgaben in der Lehrerausbildung in Botswana (Afrika) zuletzt von 1980 bis 1990, mit einer zwischenzeitlichen Unterbrechung von drei Jahren, an der Grundschule Uelsen tätig war (GN, September 1991).

1999 - Nach einem Absinken der Schülerzahl unter 70 werden im Schuljahr 1993/94 wieder 80 Schüler in 4 Klassen unterrichtet.

1999 - Die Schule nimmt aus den benachbarten Neubaugebieten etwa 30 - 40 % nichtkatholische Kinder auf. Sie erhält hierzu nunmehr eine Ausnahmegenehmigung, die bis zum Schuljahr 2003/04 befristet ist. Die Schule hat derzeit 169 Schüler in 8 Klassen. An der Schule läuft ein Schulversuch bis zum Schuljahr 2001/02, nach dem die Schule als Volle Halbtagsschule geführt wird und keine Zurückstellungen vom Schulbesuch und keine Einweisungen in die Sonderschule vornimmt.

2002 - Zur Intensivierung der unterrichtlichen Arbeit strebt die Schule seit Jahren die Schaffung von zusätzlichen Gruppenräumen und weiteren Fachräumen an. Hierzu wird das Erdgeschoss des bisherigen Lehrerhauses umgebaut. Zusätzlich wird der Ausbau des Obergeschosses gewünscht.

Die Schule besuchen im Schuljahr 2001/02 161 Schüler in 8 Klassen. Nach Auslaufen der Ausnahmegenehmigung zur Aufnahme nichtkatholischer Schüler über 15 % der Gesamtschülerzahl hinaus besteht die Gefahr, dass die Schule auf eine Einzügigkeit absinkt.

Auf dem Grundstück der Schule werden Container aufgestellt, in denen Schüler der Vechtetalschule untergebracht sind. Eine Kooperation mit der Pestalozzischule wird angestrebt.

2003 - Ab Schuljahrsbeginn 2003/04 wird die Katholische Grundschule Pestalozzischule in eine Grundschule für Schüler aller Bekenntnisse umgewandelt. Bei einer Abstimmung sprechen sich von 101 kath. Elternpaaren 80 für eine Umwandlung und 21 dagegen aus, so dass die Voraussetzung Zweidrittelmehrheit erfüllt ist (GN, 2.12.2002).

Der Rat der Stadt legt für die Grundschule am Roggenkamp, die Pestalozzischule und die Grundschule Bookholt einen gemeinsamen Schulbezirk fest. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die beiden ersten Schulen langfristig zweizügig und die letztere Schule einzügig geführt werden und somit der Neubau von Klassenräumen vermieden werden kann (GN, 27.11.2002).

An der Pestalozzischule wird auf Beschluss des Rates der Stadt ab 1.8.2003 ein Montessori-Schulzweig als Angebotsschule eingerichtet. Einzugsbereich ist die Stadt Nordhorn (GN, 27.11. und 11.12.2002; 8.2.2003). 

2004 - Nach Ansicht der SPD und der Grünen im Rat der Stadt Nordhorn soll aus dem im August 2003 eingerichteten Montessori-Schulzweig spätestens 2006 eine eigenständige Grundschule werden. Beide Parteien plädieren für den Aufbau einer zentralen zweizügigen Montessori-Grundschule im Gebäude der Frensdorfer Schule, die im Februar 2006 in das 3. Schulzentrum umziehen soll. Für das Schuljahr 2005/06 ist mit Anmeldung von 33 Kindern zu rechnen. Die Pestalozzischule ist aber nicht in der Lage, einen zweizügigen Montessori-Schulzweig und einen zweizügigen Regel-Schulzweig unterzubringen, da nur 8 Klassenräume vorhanden sind und 16 benötigt würden (GN, November 2004).

Nach Berechnungen der Jungen Union sinken die Schulanmeldungen in Nordhorn bis zum Jahre 2008 von zur Zeit 580 Kindern auf 490 pro Jahr. Eine neue Grundschule erübrige sich somit. Von der CDU werden die im Haushalt 2005 für Planungsarbeiten der Montessorischule in Höhe von 5000 € abgelehnt (GN, 10.12.2004).

Näheres zur Montessori-Pädagogik, die Errichtung des Montessorizweiges in Nordhorn und die Diskussionen über die weitere Entwicklung siehe unter: "Der Montessori-Schulzweig in Nordhorn".

2005 - Die Schüler der Pestalozzischule beschweren sich bei den Grafschafter Nachrichten darüber, dass die Schulhofbänke mit vielen Sprüchen und "ekligen Wörtern" verschmiert worden sind. Besonders wütend sind die Schüler, weil sie das Geld für die Bänke durch einen Sponsorenlauf selbst gesammelt haben (GN, 3.5.2005).

Mit einer ungewöhnlichen Malaktion sammeln die Kinder der Klasse 2 M des Montessori- Schulzweiges Spenden für die Flutopfer in Südostasien. Es entstehen dekorative Bilder auf Industriefilz, die in einer Vernissage verkauft werden und eine Spendensumme von 438,22 Euro einbringen (GN, 9.6. und Leserbrief vom 11.6.2005).

Die stetig zunehmenden Schülerzahlen im Montessori-Schulzweig stellen den Schulträger vor Probleme. Im Schuljahr 2005/06 ist eine Klasse mehr einzurichten. Mit der Schulleitung ist einvernehmlich geregelt, dass der bestehende Computerraum - zeitlich befristet - als weiterer Unterrichtsraum genutzt wird. Die Stadtverwaltung kündigt an, dass das Raumproblem ab Schuljahr 2006/07 nachhaltig gelöst werden muss. Es gibt jedoch noch keine Lösungsvorschläge (GN, 20.7.2005). In mehreren Leserbriefen werden die Montessori-Klassen sehr positiv dargestellt. So heißt es in einem Leserbrief: "Die Kinder profitieren ungemein von der Vielfalt des Lernens und den individuellen Entfaltungsmöglichkeiten. Der enge Austausch mit den Lehrkräften und die sehr engagierte Elternschaft, die den größten Teil des Materials finanziert hat, runden unser positives Bild des Montessorizweiges ab. Wir haben Kinder, die freudig und lernwillig morgens in die Schule gehen. Was gibt es Besseres?" (GN, 23.7.2005).

Vier Jahre lang haben eine Schulklasse der Pestalozzischule und eine Schulklasse der Vechtetalschule in den Fächern Sport, Kunst und Musik sowie in der Freiarbeit zusammengearbeitet. Klassenfeste und Ausflüge unternahmen die Kinder gemeinsam. Für dieses Projekt "Ein Stück des Weges gemeinsam" erhält eine Delegation der beiden Schulen in Hannover eine besondere Auszeichnung der "Stiftung Himmelsthür". Die Ehrung übernehmen für insgesamt 33 Kooperationsprojekte in Niedersachsen der Landtagspräsident Gansäuer und der Finanzminister Möllring (GN, 12.7.2005)

2007 - Der Montessori-Zweig bleibt weiterhin räumlich und organisatorisch an der Pestalozzischule bestehen. Die Empfehlung des Schulausschusses sieht vor, dass evtl. erforderliche Räumlichkeiten durch Umbauten im Baubestand oder durch die zeitlich begrenzte Aufstellung eines Containers geschaffen werden sollen. Allerdings wird nicht mit einer derartigen Notwendigkeit gerechnet. Nach den aktuellen Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr gibt es für den Regelschulzweig 19 und für den Montessori-Schulzweig 12 Anmeldungen. Damit wären beide Einschulungsjahrgänge lediglich einzügig (GN, 8.2.2007).

Mit Erleichterung haben die Montessori-Initiative und die Eltern der Schüler des Montessori-Zweiges die Entscheidung des Schulausschusses aufgenommen. Als Arbeitsschwerpunkte der Initiative werden die Intensivierung der Vorstellung der Pädagogik, die Einwerbung von Spenden zur optimalen Ausstattung der Klassen mit entsprechenden Unterrichtsmaterialien und die Verbesserung der Kommunikation durch den Aufbau einer Internetseite und die Wiedereinrichtung des Montessori-Stammtisches gesehen (GN, 14.2.2007; GW, 21.2.2007).

Nach gut einem Jahr der Bauarbeiten zur Umgestaltung des Schulhofes haben die Schüler jetzt wieder ausreichend Platz, um sich in den Pausen zu bewegen. Eine neue Pfasterung, Balancebalken und ein Fußballplatz mit gummiertem Boden verschönern nun das Außengelände. Außerdem hat der Förderverein die Errichtung eines Holzklettergerüstes ermöglicht. Mit einem großen Schulfest wird der Platz eröffnet und von den Pastoren der ansässigen Kirchengemeinden eingesegnet. Neben Spaß und Spiel nutzen der Regel- und der Montessori-Zweig den Anlass, um die Besucher mit zahlreichen Informationen zu versorgen. Ein Vortrag des Schulleiters Josef Hoymann zum Thema "Volle Halbtagsgrundschule - Verlässliche Grundschule" vervollständigt das Informationsangebot (GN,31.5., 6.6. und 25.7.2007)

2008 - Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ feiert die Pestalozzischule ihr Schulfest. Den ganzen Nachmittag über gibt es Spiel-, Spaß- und Zirkusangebote auf dem Schulhof. Unterstützung dabei leistet das Theaterpädagogische Zentrum aus Lingen (TPZ). Außerdem gibt es eine Hüpfburg, eine „rollende Spielkiste“, eine große Legosteine-Baustation und einen Kinderschminkstand. Der Sänger Christian Hüser nimmt die Besucher mit in sein Musik-Mitmach-Programm „Sommer find ich gut“. Außerdem findet eine Vorlese-Aktion mit Inge Lange und den Lesefüchsen von „Mentor“ statt. Eine Bücherausstellung der Buchhandlung Viola Taube rundet das Fest ab (GN, 3.7.2008).

2009 - Zum 1. August 2009 wollen vier weitere Grundschulen in Nordhorn Offene Ganztagsschulen werden: die Grundschule am Roggenkamp, die Pestalozzischule, die Marienschule und die Grundschule Blumensiedlung. Die Schulen stellen ihre Konzepte im Schulausschuss der Stadt vor.
Die Pestalozzischule bietet bereits jetzt nachmittägliche Aktivitäten sowie in Zusammenarbeit mit der AWO für rund 30 Kinder ein Mittagessen an. Bei Einrichtung einer offenen Ganztagsschule würde die finanzielle Beteiligung der Eltern an der Nachmittagsbetreuung entfallen. Entsprechend erwartet der Schulleiter Josef Hoymann noch eine weit höhere Akzeptanz der Angebote. Die volle Umsetzung der Pläne wird  allerdings erst möglich bei einem ausreichenden Personal, d.h. wenn die Schule den Status einer Ganztagsschule mit zusätzlicher Lehrerversorgung erhält. Auch die räumlichen Bedingungen bezeichnet Rektor Hoymann als unzureichend. Sie müssten den veränderten schulischen Bedingungen angepasst werden. Eine Bereicherung des Angebots erhofft sich der Schulleiter durch eine enge künftige Zusammenarbeit mit den beiden anderen Grundschulen im Schulbezirk Nord, der Grundschule Bookholt und der Roggenkampschule (GN, 5.2.2009).

In Nordhorn besaßen seit den 90er Jahren fünf Grundschulen den Status als "Volle Halbtagsschulen": die Grundschulen Blanke (seit 1990) und Südblanke (seit 1990 bis 2007), Blumensiedlung (seit 1992), Marien (seit 1993) und Pestalozzi (seit 1999). In ihnen ist eine Unterrichtszeit von 8 bis 13 Uhr abgesichert. Sie verfügen über deutlich mehr Lehrerstunden. Der Vorteil ist, dass die Lehrer flexibel und nach pädagogischem Bedarf entscheiden können, wie und wann Förder- und Betreuungszeiten in den Unterricht eingebaut werden. Ursprünglich war die landesweite Einführung vorgesehen. Dies wurde jedoch aus Kostengründen gestoppt. Stattdessen wurde die Verlässliche Grundschule eingeführt. Auch hier gibt es feste Unterrichtszeiten, allerdings eine Randstundenbetreuung durch pädagogische Hilfskräfte. Nachdem noch 2003 durch die Landesregierung der Bestandsschutz der Vollen Halbtagsschulen bekräftigt wurde, ist jetzt die Umwandlung der bisher noch bestehenden etwa 90 Vollen Halbtagsschulen in Niedersachsen in Verlässliche Grundschulen zum Ende des Schuljahres 2009/10 vorgesehen. Die Schulleiter und die Eltern protestieren gegen die vorgesehene Maßnahme, die zunächst schon zum Schuljahrsbeginn 2009/10 geplant war, da dies zu einer Reduzierung der Lehrerstunden (mit Versetzungen von Lehrern an andere Schulen) und somit zu einer Verschlechterung der bisherigen Unterrichtssituation führen wird (GN, 16. und 18. 3. 2009).

Kinder aus der Grundschule Wilsum und der Pestalozzi-Schule Nordhorn haben einen Ernährungsführerschein erhalten. Sie haben in einem sechswöchigen Schulprojekt gesunde und leckere Knabbereien zubereitet und gemeinsam gegessen. Die Kinder aus der Klasse 4 e der Pestalozzi-Schule  haben dabei unter Anleitung  von Fenni Harink und ihrer Klassenlehrerin Helen Elbeshausen eine Fruchtpyramide, lustige Pausenbrote, bunten Nudelsalat, Knabbergemüse, Kräutercreme, erfrischende Fruchtmilchgetränke sowie "coole Kartoffeln" - so hat Thomas die knusprigen Backofenkartoffeln genannt - zubereitet (GN, 20.10.2009).

2010 - Sieger im Malwettbewerb
Bei einem Malwettbewerb der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim gewinnt die Klasse 4 c mit einer Bildergeschichte über einen schwer kranken Jungen den Grundschulpreis im Kunstwettbewerb zu "Oscar und die Dame in Rosa". (GN, 4.5.2010)

Standorttausch
- Die Astrid-Lindgren-Schule (Förderschule Sprache) zieht vom Gildkamp in der Innenstadt  in die Pestalozzischule um und zwar in die Räume des bisher dort angesiedelten Montessorizweiges. Der wird während der Sommerferien das Schulgebäude der Astrid-Lindgren-Schule beziehen.
Große Hoffnungen auf die Zusammenarbeit beider Schulen setzt der Schulleiter der Astrid-Lindgren-Schule, Thomas Schwerdt. Bereits seit einigen Monaten trifft sich regelmäßig ein Arbeitskreis aus Schulleitern, Lehrern und Elternvertretern beider Schulen, um die Einzelheiten des Zusammenziehens zu planen und umzusetzen. Zur Vorbereitung gehört auch ein Kennenlerntag mit einer Begrüßungsfeier auf dem Schulhof und dem Austausch von Gastgeschenken.

Beschlussvorschlag des Schulausschusses
Im Schulausschuss wird zur Sitzung am 1.6.2010 folgender Beschlussvorschlag vorgelegt und verabschiedet: "Die Verwaltung wird beauftragt, folgende Varianten unter Beteiligung der zuständigen Gremien zu prüfen und im Herbst 2010 den zuständigen politischen Ausschüssen zur Beschlussfassung vorzulegen:
a) Ab dem Schuljahresbeginn 2011/12 erfolgen in der Grundschule Pestalozzischule keine Einschulungen mehr. Die verbleibenden Klassen laufen aus und werden als Außenstelle der Grundschule Am Roggenkamp geführt. Sobald die letzte Klasse die Schule verlässt, wird selbige geschlossen. Gleichzeitig werden ab dem Schuljahr 2011/12 für die verbleibenden Grundschulen Am Roggenkamp und Bookholt Schulbezirke eingerichtet, die derart zu gestalten sind, dass eine optimale Auslastung der beiden verbleibenden Grundschulen unter Berücksichtigung der vorhandenen Räumlichkeiten gewährleistet ist. Falls erforderlich, sind die angrenzenden Schulbezirke bei den Überlegungen zu berücksichtigen.
b) Die Grundschule Pestalozzischule wird aufgelöst, sobald die Schülerzahlen sich durch den demografischen Wandel derart reduziert haben, dass die räumlichen Kapazitäten in der Grundschule Am Roggenkamp und in der Grundschule Bookholt für die Schülerzahlen im Schulbezirk Nord ausreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Grundschule Pestalozzi als eigenständige Schule geführt. Für alle drei Grundschulen werden eigenständige Schulbezirke eingeführt." (Protokoll der Schulausschusssitzung vom 1.6.2010)

Wechsel der Schulleiters
Zum nächsten Schuljahr wechselt der bisherige Schulleiter, Josef Hoymann, zu einer Schule im Emsland. Die Lehrerin Susanne Lammel wird kommissarische Schulleiterin der Pestalozzischule. Die 31-jährige stammt gebürtig aus Lingen und ist seit sechs Jahren Lehrerin an der Pestalozzischule. (GN, 22.6.2010)

Projekt in der Jugendbildungsstätte Emlichheim
Die Klasse 4 W der Pestalozzischule war vier Tage lang in der Jugendbildungsstätte in Emlichheim. Dort haben sie sich mit dem Leben der Indianer beschäftigt und entsprechende Ausrüstungen gebastelt. Die Klassenlehrerin Anne Wewel ist zufrieden mit dem Projekt. (GN, 12.10.2010)

2011 - "Bio-Schulgarten-Projekt"
Als gemeinsames "Bio-Schulgarten-Projekt" der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschulen am Roggenkamp und Pestalozzischule entsteht ein neuer Schulgarten an der Pestalozzistrasse, das von Förderschullehrer Klaus Salbeck betreut wird. Die Grafschafter Sparkassenstiftung  fördert das gemeinsame Schulprojekt mit 7000 Euro. Der Schulgarten soll die Schüler für die Vielfalt und Eigenart der Natur begeistern und einen veranwortngsvollen Umgang mit der Umwelt fördern, betont der Stiftungsratsvorsitzende der Grafschafter Sparkassenstiftung, Hubert Winter.(GW, 6.4.; GN., 8.4. und SZ,10.4.2011)

"Klasse! Wir singen": Grafschafter beim großen Liederfest in Lingen

"Hab ne Tante aus Marokko und die kommt - hipp hopp" schallt es über den Pausenhof der Pestalozzi-Grundschule. Mehr als 80 Schülern schmettern das bekannte Kinderlied aus voller Kehle, unter der Leitung der Lehrerin Ingeborg Frenking-Gehring. Die Kinder üben für das Liederfest "Klasse! Wir singen" in den Emslandhallen in Lingen. Insgesamt sind 15 Konzerte geplant. Neben den Pestalozzi-Kindern treten viele andere Kinder aus der Grafschaft und dem Emsland auf. Jedes Kind hat zur Vorbereitung ein Liederbuch, eine CD und ein T-Shirt bekommen. An der Pestalozzischule hat der Förderverein diese Materialien bezahlt. Die Kinder haben in den vergangenen Wochen täglich geprobt. (GN 5.4.2011)

Besuch einer Buchhandlung
Die Kinder der Klasse 4 W besuchen die Buchhandlung von Viola Taube in der Fußgängerzone, um dort ihre Gutscheine einzulösen, die sie am "Welttag des Buches" erhalten hatten. Viele vierte und fünfte Klassen aus der Grafschaft haben diese Gutscheine bekommen. Jedes Kind erhielt ein Exemplar des Buches "Ich schenk dir eine Geschichte - Mutgeschichten". (GN, 10.5.2011)

Aktionstag "Bewegte Kinder - Schlaue Köpfe"
Die Pestalozzischule veranstaltet den Aktionstag "Bewegte Kinder - Schlaue Köpfe", um den sich die Schule zusammen mit der Astrid-Lindgren-Schule beim Nds. Kultusminister beworben hat. Der Aktionstag ist angelehnt an den Aktionsplan "Lernen braucht Bewegung - Niedersachsen setzt Akzente" des Kultusministeriums und besteht aus bewegtem Unterricht, einer Lehrerfortbildung am Nachmittag und einem Elterinformationsabend. Bereits im Vorfeld gab es an der Grundschule einen "Schulranzen-TÜV", der die Kinder für das richtige Gewicht ihrer Schulranzen sensibilisieren sollte. (GN, 3.6.2011)

2012 - Amtseinführung der Schulleiterin
Nach 18 Monaten kommissarischer Tätigkeit wird Susanne Lammel in ihr Amt als Schulleiterin der Pestalozzischule eingeführt. Die offizielle Urkunde überreicht Frau Rita Feldkamp von der Landesschulbehörde. Die Ansprachen der einzelnen Redner zeichnen sich durch viele anerkennende Worte aus. So wird vor allem die Flexibilität  der neuen Schulleiterin hervorgehoben, mit der sie sich stets auf die gegebenen Situationen der Vergangenheit eingestellt habe. Ruhe und Besonnenheit seien u.a. die Eigenschaften gewesen, die es Lammel ermöglicht haben, die Schule aus dem unruhigen Fahrwasser herauszumanövrieren, wie mehrmals während der Ansprachen erklärt wird. Thomas Schwerdt, Leiter der Astrid-Lindgren-Schule geht auf das von beiden Schulen angestrebte Zusammenwachsen ein. Bei der Zusammenarbeit habe er Lammel als zurückhaltend, jedoch zielführend erlebt. Für Susanne Lammel waren die letzten 18 Monate eine Möglichkeit, sich bewusst für die Aufabe als Schulleiterin zu entscheiden. Ihr Amt tritt sie nach eigenen Worten daher optimistisch an. Für die Zukunft hat sie zahlreiche Pläne: "Wir möchten vor allem die Zusammenarbeit mit der Astrid-Lindgren-Schule weiter vertiefen. Außerdem werden wir verschiedene Projekte in Angriff nehmen, wie die Bewerbung um die Auszeichnung als sportfreundliche Schule". (GN, 24.3.2012)

Gemüse aus dem eigenen Schulgarten
Das eigene Gemüse zu essen, ist schon etwas Besonderes. Das dies aber auch viel Arbeit bedeutet, haben die Mädchen und Jungen schnell gemerkt. Seit Sommer 2011 haben die Kinder der Grundschule am Roggenkamp, der Grundschule Pestalozzischule und der Förderschule Astrid-Lindgren-Schule ihren eigenen Garten. Fleißig haben die Schüler Beete angelegt, gepflanzt und gegossen. Das Besondere an ihrem Schulgarten ist, dass alles "bio" ist. "Wir arbeiten ohne Gift und Kunstdünger", erklärt AG-Leiter Klaus Salbeck. Stattdessen verteilen Lea und ihre Kameraden zum Beispiel Grasschnitt auf den Sträucherbeeten. Anderthalb Stunden werkeln die Mädchen und Jungen jeden Diensttagnachmittag in ihrem Garten. Am Ende jeder AG gibt es Kleinigkeiten aus den selbst bearbeiteten Beeten. Dann lassen es sich die Schüler schmecken und beißen herzhaft in Karotten und Co.. An diesem Tag stehen sogar eßbare Blumen auf dem Speiseplan. (GN, 29.5.2012)

Projekttag zum Thema Gesunde Ernährung
"Gesunde Ernährung: Obst und Gemüse" hieß das Motto eines Projekttages, den die Astrid-Lindgren-Schule und die Pestalozzischule  gemeinsam durchführten. Als Projektpartner konnte der Nordhorner Rewe-Markt gewonnen werden.  Marktleiter Brinkmann erklärte sich bereit, Obst und Gemüse für beide Schulen zu spenden, so dass an diesem Tag mit allen Kindern verschiedene Aktionen durchgeführt werden konnten wie zum Beispiel das Herstellen von bunten Obstspießen. Hintergrund dieses Aktionstages ist, dass sich viele Kinder in der heutigen Zeit immer öfter ungesund ernähren und auch einige Obst- und Gemüsesorten nicht mehr kennen bzw. essen. Die beiden Schulleiter Susanne Lammel (Pestalozzischule)und Thomas Schwerdt (Astrid Lindgren-Schule) haben es sich zum Ziel gesetzt, die Neugierde der Kinder auf die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu wecken und sie zu motivieren, auf eine gesunde Ernährung zu achten.(GW, 27.6.und 24.7.2012)

Zwei Schulen "sportfreundlich"
Als "Sportfreundliche Schulen" sind die Pestalozzischule und die Astrid-Lindgren-Schule ausgezeichnet worden, nachdem diese sich zuvor gemeinsam beworben hatten. Für die seit zwei Jahren unter einem Dach arbeitenden Schulen im Stadtteil Bookholt ist dies ein weiterer Beleg für die gute Zusammenarbeit. (GN, 21.7. 2012)

Quellen:

  • Die katholischen Volksschulen der Pfarre Nordhorn, Gedenkblatt an die feierliche Einweihung der neuen kath. Pfarrkirche zu Nordhorn, 11.9.1913

  • Schulchronik der Schule Frenswegen und der Kath. Schule Bookholt, 1908 - 1939, Stadtarchiv Nordhorn

  • Protokollbuch der Kath. Volksschule Bookholt, 1931 - 1939 und 1946, Stadtarchiv Nordhorn

  • Helmut Krieger, Auszüge aus der Schulchronik der Pestalozzischule, 1962

  • Artikel aus der örtliche Presse sind im Text gekennzeichnet.