Grafschafter Schulgeschichte

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Stadtflurschule
- 1970 Errichtung der Grundschule Stadtflurschule

Im August 1964 beauftragt der der Verwaltungs- und der Schulausschuss der Stadt die Verwaltung, die erforderlichen Verhandlungen zur Beschaffung des für den Schulbau in Stadtflur benötigten Geländes so zügig wie nur möglich voranzutreiben. Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, für die Übergangszeit die technischen Möglichkeiten und finanziellen Auswirkungen des Einsatzes eines Schulbusses in den Wintermonaten zu prüfen. Verschiedene Diskussionsveranstaltungen schließen sich an (GN, 21.8.und 16.9.: GT, 22.8., 11.9.nd 17.9.1964).
Im Dezember 1966 beschließt der Rat, dass im Stadtteil Stadtflur eine zweizügige Grundschule errichtet werden soll (GN, 2.12.1966). Um ihren Forderungen u.a. nach zügiger Durchführung der Baumaßnahme Nachdruck zu verleihen, führen die Eltern einen eintägigen Warnstreik durch (GN, 5. und 6.12. 1966).

Bild: Archiv Ragnitz

1966 - Im Jahre 1966 besuchen etwa 160 Schüler aus der Stadtflur und aus Teilen von Hesepe die Altendorfer Schule. Sie werden mit dem Bus zur Schule gefahren. Nachdem der Schulleiter Smoor von Bakelde mit etwa 40 Kindern der Jahrgänge 5 - 8 zur Altendorfer Schule übergegangen war, entsteht dort akute Raumnot, während die Volksschule Bakelde nur noch 2 kombinierte Klassen mit 35 Kindern in 1/2 und 28 Kindern in 3/4 beschult. Als vorübergehende Lösung wird deshalb vorgeschlagen, die Kinder aus der Stadtflur und aus Hesepe nach Bakelde einzuschulen, wodurch Jahrgangsklassen entstehen würden. Langfristig soll dann in der Stadtflur eine neue Grundschule errichtet werden, weil durch die schnelle Bebauung der Stadtflur ein Anstieg der Schülerzahlen in den nächsten fünf Jahren um etwa 50% zu erwarten sei (GN, 27.6.1966).

1968 - Die SPD-Ratsmitglieder setzen sich dafür ein, als Schwerpunkte der kommunalen Arbeit in den nächsten 4 Jahren u.a. den Ausbau des Schulwesens festzulegen. Dabei sei der Stadtteil Stadtflur vor allem zu berücksichtigen. Die Ratsmitglieder setzen sich dafür ein, dass die neue Schule eine Gemeinschaftsschule wird (GN, 4.3. und 15.3.1968). Im Rat der Stadt Nordhorn wird dies schließlich auch so beschlossen.

1970 - Nachdem Ende 1968 das Grundstück erworben wurde und im Mai 1969 mit dem Schulneubau begonnen werden konnte, kann am 11.3.1969 das Richtfest gefeiert werden. Das Gebäude hat 13 Klassenräume, einen Gruppenraum und einen größeren Mehrzweckraum. Der Kostenvoranschlag einschl. Grundstück beträgt 1,32 Mill. DM. (GN, 12.3.1970).
Am 1.8.1970 wird in der inzwischen fertig gestellten Grundschule Stadtflur der Unterricht aufgenommen. Aus der Altendorfer
Schule werden 84 Kinder umgeschult. Gleichzeitig wird die Grundschule Bakelde aufgelöst. Die Kinder gehen zum größten Teil in die Stadtflurschule, 35 in die Altendorfer Schule über. Schulleiter der Grundschule Stadtflur wird Georg Aldekamp.

 

1985 - Weil die Eltern kein Vertrauen mehr in die Lehrkraft haben, die ihre Kinder unterrichtet, bleibt eine Klasse für eine Woche dem Unterricht fern.

1990 - Mit Ablauf des 1. Schulhalbjahres 1989/90 wird der Rektor Georg Aldekamp in den Ruhestand verabschiedet (GN, 30.1.1990). Herr Aldekamp leitete die Schule vom Anbeginn der Schule seit 20 Jahren. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Schule einen guten Ruf erworben hat und bei Eltern und Schülern voll anerkannt wird. Herr Aldekamp stirbt im Alter von 85 Jahren am 10. Januar 2010. In einem Nachruf der Schulleitung, des Kollegiums und des Schulelternrates vom 13.1.2010 heißt es: "Durch seine Persönlichkeit hat er maßgebend den Charakter der Grundschule Stadtflur geprägt. Seine ruhige, gelassene und vor allem humorvolle Art werden wir in guter Erinnerung behalten".

Sein Nachfolger wird Gerhard Hartmann, bisher Lehrer an der Grund- und Hauptschule Gildehaus, der zu Beginn des Schuljahres 1990/91 nach halbjähriger Vakanzzeit in sein Amt eingeführt wird (GN, 25.9.1990).

1995 - Zwischen der Stadtflurschule und der Vechtetalschule in Nordhorn entwickelt sich eine kooperative Zusammenarbeit durch gegenseitige Besuche und gemeinsame Unterrichtsvorhaben.

1997 - Die Eltern der Grundschule Stadtflur sprechen sich fast einstimmig für die Einführung der Vollen Halbtagsschule aus. Für den Fall, dass eine Genehmigung nicht erfolgt, soll eine Randstundenbetreuung organisiert werden (GN, 6.12.1997).

2000 - Nachdem zunächst die Randstundenbetreuung eingeführt wurde, wird die Schule ab Sommer 2000 "Verlässliche Grundschule"
Die Zahl der Schüler in der Stadtflurschule nimmt wegen der Bautätigkeiten in den ausgewiesenen Baugebieten in der Stadtflur und in der Oorde stark zu. Seit 1997/98 werden jeweils über 90 Kinder eingeschult, so dass vier Einschulungsklassen gebildet werden müssen. Im Schuljahr 2000/01 hat die Schule erstmals 16 Klassen. Die Schule hat 373 Schüler. Es erfolgt der Neubau von zwei Klassenräumen und eines Computerraumes.

2001 - In einem Erfahrungsbericht des Rektors Gerhard Hartmann wird auf die positiven Erfahrungen mit der "Verlässlichen Grundschule" hingewiesen, die den Eltern und der Schule einen festen Zeitrahmen, in der Regel von 8 - 13 Uhr, bietet. Der Schulleiter plädiert allerdings für die Sicherung des Betreuungsangebotes auch in den Ferien und für die Schaffung geeigneter Räumlichkeiten angesichts der Bedürfnisse der Kinder in der Betreuungszeit (GN, 14.4.2001).

2002 - Schüler der Stadtflurschule führen eine Aktion "Staubengel" durch, in der sie kleine Arbeiten in Geschäften und Behörden durchführen und dafür eine kleine Spende für die Kindernothilfe erhalten (GN, 23.2.2002). Hierfür werden sie durch Christina Rau, der Frau des Bundespräsidenten, in Berlin geehrt (GN, 11.4.2002). Johanna Thier, die Projektleiterin, und der Schulleiter werden für ihr Engagement in der Schule vom CDU-Landesvorsitzenden Wulff geehrt (GN, 16.5.2002). In einer weiteren Projektwoche werden Schüler für die Verschönerung des Schulhofes aktiv (GN, 5.6.2002).

2003 - Auch in diesem Jahr sind die "Staubengel" wieder in der Stadt unterwegs. Mit der Aktion sammeln sie Spenden für die Kinder in der Dritten Welt, in diesem Jahr für die Straßenkinder in Indonesien (GN, 26.3.2003). Insgesamt bringt die Aktion, an der mehr als 300 Schüler teilnehmen, 4035 € (GN, 2.4.2003). Die Mädchen und Jungen werden in Berlin von der Schirmherrin der Kindernothilfe und Frau des Bundespräsidenten Christina Rau empfangen (GN, 12.5.2003).

Beim 5. Leichtathletik- Schulvergleich, an dem neun Nordhorner Grundschulen teilnehmen, gehen die Mädchen und Jungen als Sieger hervor (12.3.2003).

Nach 31-jähriger Dienstzeit wird der Rektor der Stadtflurschule Gerhard Hartmann in den Ruhestand verabschiedet. Er leitete die Schule 13 Jahre lang. Nach einer Schlosserlehre, Übernahme des elterlichen Betriebes und Abschluss der Landwirtschaftsschule 1960 und ab 1969 Studium an der PH Osnabrück wurde er Lehrer an der Mittelpunktschule Gildehaus, Fachkonferenzleiter Mathematik im Grundschulbereich und Fachseminarleiter Mathematik im Ausbildungsseminar Nordhorn, bevor er am 1.8.1990 die Leitung der Stadtflurschule übernahm (GN, 10.7.2003).

Die neue Schulleiterin der Stadtflurschule heißt Melanie Kausch. Sie tritt ihren Dienst zum Schuljahrsbeginn an und wird im Oktober 2003 offiziell als Rektorin eingeführt. Auf die Schulleiterin, die aus Speyer zugezogen ist, kommen gleich zwei neue Aufgaben zu. Zum einen wird der Sprachförderunterricht vor der Einschulung ab Februar neu eingerichtet. Zum anderen werden erstmalig am Ende des Schuljahres Empfehlungen für die weitere Schullaufbahn der Viertklässler abgegeben, die sofort in die Hauptschule, die Realschule oder in das Gymnasium wechseln und nicht mehr in die Orientierungsstufe übergehen (GN, 6.10.2003).

Über 50 Schüler der 3. und 4. Klassen führen das Musical "Der kleine Tag" von Rolf Zuckowski auf, das von insgesamt 500 Schülern an zwei Tagen besucht wird (GN, 23.12.2003).

2004 - Zum dritten Mal nacheinander haben die Schüler bei der landesweiten "Staubengel-Aktion" den ersten Platz belegt. Sie haben 4245 € gesammelt. 16 Schüler werden am 27. April von Frau Christina Rau im Schloss Bellevue empfangen und geehret (GN, 31.3. und 16.4.2004). Nach 33 Jahren tritt der Konrektor der Stadtflurschule, Reinhold Kleingers, in den Ruhestand (GN, 7.7.2004). Neuer Konrektor wird Heinz Scharf, der bislang Konrektor der OS Blanke war. Er wird im Oktober offiziell in sein Amt eingeführt (GN, 5.10.2004).

2005 - Die Stadtflurschule hat zum 2. Mal ind der 6-jährigen Geschichte der Nordhorner Stadtmeisterschaft im Schulfußball, an der 15 Teams beteiligt waren, gewonnen (GN, 26.1.2005).

Auch in diesem Schuljahr sind 390 Staubengel der Stadtflurschule wieder unterwegs, um durch ihre Arbeit die Situation der Kinder in Peru zu verbessern, die dort als Lastenträger, Straßenverkäufer oder Schuhputzer arbeiten, um ihren Familien zu helfen. Durch die Putzeinsätze kommen 4556 € Spendengelder zusammen, 300 € mehr als im Vorjahr  (GN, 1.4., 12.4. und 6.5.2005).  Die Schüler der Stadtflurschule werden erneut als Bundessieger zur Siegerehrung nach Berlin eingeladen (GN, 18.5.2005)

2006 - Zum fünften Mal gehören die Schüler der Stadtflurschule zu den fleißigsten Helfern bei der Aktion "Staubengel", die genau 4554,28 € sammeln. Bundesweit sind 165 Schulen beteiligt, die dabei 190 000 € zusammenbringen. Das Geld erhalten Bergwerkskinder in Bolivien (GN, 23.3. und 29.4.2006). Bei der 17. Auflage des Nordhorner Grundschulturniers "Johann Nyhuis-Cup 2006", bei dem 18 Grundschulmannschaften beteiligt sind, besiegt die Grundschule Stadtflur vor rund 500 Zuschauern den Vorjahressieger Grundschule Waldschule (GW, 25.6.2006).

2007 - Seit Beginn des Jahres versammeln sich jeden Morgen etwa 350 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof und treiben bei fetziger Musik Frühsport. Auf einer kleinen Bühne stehen zwei Kinder und machen die Übungen vor. Auch viele Lehrer turnen mit (GN, 20.3.2007).

Bei der sechsten Spendenaktion zugunsten der Kindernothilfe sind 360 Staubfänger der Stadtflurschule beteiligt. Die Spenden sind für Jungen und Mädchen auf Haiti bestimmt, die bis zu 16 Stunden täglich arbeiten müssen und keine Schule besuchen. Ziel des Hilfsprojektes ist es, den Kindern einen sicheren Ausweg aus dieser modernen Form der Sklaverei zu ermöglichen (GN, 12.10.2007).

Obwohl der Schule signalisiert worden ist, dass ein Antrag auf Genehmigung einer offenen Ganztagsschule mit zusätzlichen Lehrerstunden nicht genehmigt wird, startet sie einen solchen Versuch. Denn ohne dieses mehr an Unterstützung sieht die Schulleiterin, Frau Melanie Kausch, große Probleme bei der Umsetzung ihres differenzierten Konzepts. 3000 € von der Stadt Nordhorn seien zu wenig. Bei der Landesschulbehörde habe man von einem Bedarf von 20000 bis 25000 € gesprochen (GN,28.11.2007).

Auf Antrag der Elternvertreter in der Gesamtkonferenz wird den Schülern empfohlen, eine einheitliche Kleidung zu tragen. Zur Auswahl stehen T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat- und Kapuzen-Shirts in den Farben Rot, Dunkel- und Hellblau. Obwohl kein Zwang besteht, tragen bereits 250 von 365 Kindern diese Kleidung. Auf Verlangen der Kinder sollen die Lehrer folgen (GN, 11.12.2007).

2008 - "Wer sich viel bewegt und sportlich betätigt, der lernt leichter!" Diese Erkenntnis hat die Grundschule Stadtflur in ein umfassendes "Bewegungskonzept" umgesetzt. Dafür wird sie nach dem Aktionsplan "Lernen braucht Bewegung" der Landesregierung und des Landessportbundes als besonders sportfreundliche Schule zertifiziert. Die Auszeichnung wird der Schule durch den Landessportbund und das Kultusministerium im Rahmen eines Schulfestes überreicht. Durch viele Maßnahmen hat sich die Schule ein sportliches Profil zugelegt. Das fängt beim Unterrichtsbeginn mit dem Frühsport an, führt über die Spielzeugausleihe weiter bis hin zu dem Sportangebot in Arbeitsgemeinschaften (GN, 7.6.2008).

Die Grundschule Stadtflur plant die Herausgabe einer Schülerzeitung, die "Flitzer Blitzer" heißen soll. Um Hinweise für die Gestaltung einer Zeitung zu bekommen, hat die Arbeitsgruppe einen GN-Redakteur eingeladen (GN, 7.10.2008).

2009 - Am Rüschenweg soll ein "Spielplatz für Jung und Alt" entstehen. Deswegen treffen sich etwa 20 Kinder der Stadtflurschule und sammeln Ideen und Vorschläge für den geplanten Platz. Sie besichtigen die Fläche und fertigen dazu Modelle im Werkraum an. Dann präsentieren sie den interessierten Bewohnern des Seniorenzentrums am Immenweg sowie weiteren Anwohnern, Eltern und Mitarbeitern der Stadt ihre Vorschläge. Die größte Priorität für die Kinder hat ein Trampolin, aber auch eine Seilbahn und eine Boulebahn für die Senioren ist auf fast allen Modellen zu finden (Vechte-Kurier, 7/2009).

Aus Mitteln des Bundes und des Landes fließen im Rahmen des Konjunkturpaketes II rund 3,4 Millionen Euro an Zuschüssen nach Nordhorn. Diese verteilen sich u. a. auch auf die Pauschalförderung für energetische Maßnahmen an den Schulen. Dabei geht es vor allem um Wärmedämmung, Austausch von alten Fenstern und Türen, Flachdachsanierungen oder Pumpenregulierungen. Davon profitieren folgende Schulen: die Grundschulen Blanke, Südblanke, Waldschule, Stadtflurschule sowie die Freiherr-vom-Stein-Realschule und die Gerhart-Hauptmann-Realschule. Ein großer Teil der Maßnahmen wird noch während der Sommerferien abgeschlossen, einige dauern noch bis zu den Herbstferien (GN, 28.7.2009).

2010 - Erkundung eines Teiches
Auf den ersten Blick wirkt der Teich in der Nähe des Vechtesees in Nordhorn ziemlich langweilig. Aber wenn man genauer hinsieht, so wie es die Klasse 4 d der Stadtflurschule getan hat, entdeckt man, dass er voller Leben steckt. (GN, 29.6.2010) 

Anmeldungen zum Stadtlauf
Für den Stadtlauf des Leichtathletik-Clubs Nordhorn  gibt es von der Grundschule Stadtflur 134 Online-Anmeldungen. Damit ist die Schule Sieger bei den Anmeldungen und erhält 100 Euro als Gewinn. (GN, 10.9.2010)

Landschaftspflege
Zwei Schulklassen der Grundschule Stadtflur unterstützen den Tierpark Nordhorn bei der Landschaftspflege im Naturschutzgebiet Tillenberge. Diese Zusammenarbeit besteht bereits seit fünf Jahren: Jährlich helfen Schüler, Lehrer und Eltern bei den Landschaftspflegearbeiten. Unter Anleitung der Tierparkmitarbeiter werden Baumsämlinge entfernt, Heide geplaggt und Müll gesammelt. Das Hauptziel im Naturschutzgebiet ist die Erhaltung der Kulturlandschaft Heide, die sich ohne Pflege und Schafbeweidung zu einem geschlossenen Wald entwickeln würde. Der Tierpark pflegt dieses Gebiet seit 1996. Beweidet werden die Flächen im Naturschutzgebiet von einer rund 100-köpfigen Herde Bentheimer Landschafe. (GN, 13.10.2010)

"Staubfänger"-Aktion
Mit Putzlappen und Staubwedel sind wieder 340 Schüler der Stadtflurschule in Grafschafter Firmen unterwegs. Der Spendenerlös aus der "Staubfänger"-Aktion kommt in diesem Jahr Projekten der Kindernothilfe in Haiti zugute. Ingesamt sind bei dieser Aktion 3314,95 Euro an Spenden zusammem gekommen. Schon zum siebten Mal hat die Schule an der "Aktion!Kids" teilgenommen. Deutschlandweit unterstützen 5800 Jungen und Mädchen die Aktion und sammeln mit kleineren Arbeiten in Familien und Firmen Geld für Kinderprojekte. (GN, 28.10. und 16.11.2010;)

2011 "Reinhold-Volken- Wanderpokal"
Mit einem knappen 1:0-Endspielsieg im Hallenfußball der Nordhorner Grundschulen über die starke Vertretung der GS Waldschule konnten die Schüler der Stadtflurschule nach 2000 und 2007 zum dritten Mal den "Reinhold-Volken- Wanderpokal" gewinnen. (SZ, 30.1.2011)

Kooperationsvertrag mit der HSG
Durch die Zusammenarbeit mit der HSG Nordhorn schärfen Nordhorner Grundschulen ihr Profil als "sportfreundliche Schule". Und der Handball-Zweitligist erfüllt eine Anforderung für das Jugendzertifikat des Deutschen Handball-Bundes. Der 21-jährige Liron Bergman, der seit September ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der HSG Nordhorn absolviert, leitet seit dem Herbst in vier Grundschulen sowie im Schulzentrum Deegfeld mehrere Handball- bzw. Fußball-AGs. Die gut angelaufene Kooperation von Verein und Grundschulen  wurde offiziell besiegelt. Vertreter der Grundschulen Stadtflur und Blumensiedlung, der Marienschule und der Waldschule sowie der HSG-Vorsitzende Thomas Kolde unterzeichneten entsprechende Kooperationsverträge. (GN, 10.2.2011)

Mit der Digitalkamera durch den Tierpark
Grundschüler der Stadtflurschule sind mit der Digitalkamera durch den Tierpark gestreift. Sie haben die Bilder anschließend am Computer nachbearbeitet und zu einen Collage zusammengefügt.

"Spielplatz für Jung und Alt"
Während auf der einen Seite Kinder das Trampolin auf und ab hüpfen, spielen Senioren auf der anderen Seite Boule: Nordhorns erster "Spielplatz für Jung und Alt" an der Ecke Rüschenweg/ Immenweg in Stadtflur wurde von der stellvertretenden Bürgermeisterin Silvia Fries offiziell eröffnet. Der Spielplatz liegt direkt neben dem Seniorenzentrum Kotting, denn er soll nicht nur von Kindern genutzt werden: Es ist der erste Spielplatz in Nordhorn, der Menschen verschiedener Generationen ansprechen soll.
Hauptinitiator des Spielplatzes für Jung und Alt ist der ehemalige SPD-Ratsherr Georg Röttgers, der die Idee eines solchen Spielplatzes eingebracht und anfangs auch geplant hat. (GN,6.7.2077)

Verlängerung der Auszeichnung "Sportfreundliche Schule"
Mit der Verlängerung der Landesauszeichnung "Sportfreundliche Schule" erfüllen die Grundschulen Stadtflurschule und Waldschule  die Kriterien, welche das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund Niedersachsen aufgestellt haben, erfolgreich. In Zeiten der Entwicklung von vielfältigen Angeboten im Ganztagsbereich hat der Sport eine wichtige Funktion übernommen. Sportarbeitsgemeinschaften, Zusammenarbeit von Schule und Verein, Teilnahme an Schulwettkämpfen, Bewegungsangebote auf dem Schulgelände, Fortbildungen, gesunde Ernährung und eine Anerkennungskultur für Leistungen und Engagement im Sportbereich sind Bewerbungsbeiträge für die Auszeichnung einer Schule.
Nach der ersten Auszeichnung 2008 sind es die ersten beiden Schulen in der Grafschaft, die eine zweite Zertifizierung für weitere drei Jahre erhalten haben. Mit der Überreichung einer weiteren Plakette können die beiden Schulen sich für weitere drei Jahre als "sportfreundliche Schule" bezeichnen. (GW, 21.9.2011)

"Staubengel" = "Action!Kids"
24 Schüler der Klasse 3c besuchten die "Grafschafter Nachrichten", um für die Aktion "Action!Kids" (früher bekannt unter dem Namen "Staubengel") Spenden zu sammeln. Dafür mussten sie kräftig Hand anlegen: Einige Kinder putzten Vitrinen, Treppen und Türen in der Redaktion, andere kehrten Laub auf dem Parkplatz zusammen. In den vergangenen Jahren konnten die knapp 340 Schüler in Nordhorner Firmen oder bei Verwandten immer Summen zwischen 3000 und 5000 Euro sammeln. Nach Projekten in Indien oder Haiti kommt das Geld dieses Jahr einer Gemeindeschule in Sambia zugute. Der Preis für die höchste gesammelte Summe ist ein Treffen der Gewinner mit der Band "Culcha Candela" in ihrer Heimatstadt. (GN, 2.11,2011)

Sportabzeichen für fast alle Kinder
Beim Sportabzeichen-Wettbewerb der niedersächsischen Schulen hat es die GS Stadtflur in die Top 10 aller Grundschulen mit mehr als 100 Schülern der Jahrgänge 3 bis 4 geschafft. Mehr als 86 % aller Schüler haben die fünf Disziplinen Sprint, Langstreckenlauf, Schwimmen, Wurf und Sprung erfolgreich absolviert. Von den 146 Schülern wurde 126 Kindern das Sportabzeichen verliehen. Für diese Leistung erhielten stellvertretend die Schulleiterin Melanie Kausch, Sportlehrer Ralf Beitzel und die Schülerinnen Lea Klokkers und Mara Müller in Hannover eine Urkunde und ein Geldpräsent. (GW, 14.12. und GN, 16.12.2011)

2012 -  Grundschulstadtmeister
Zwölf Grundschulteams konnten Veranstaltungsleiter Dennis Dreiskämper und Altmeister Leo Engelhardt zum Leichtathletik-Wettkampf begrüßen. Der Leichtathletikclub Nordhorn mit seinem Helfertross begeisterte die Aktiven und ein großes Publikum durch perfekte Organisation und Ausführung.
Mit einem doppelten Triumph der Grundschule Stadtflur endete die 16. Nordhorner Stadtmeisterschaft im leichtathletischen Dreikampf aus 35-Meter-Sprint, Weitsprung und Schlagballweitwurf sowie dem Teamwettkampf. Beide Mannschaften der Schule belegten die ersten Plätze. Der Sieger stellte zudem eine höchste Punktzahl in der Wettkampfgeschichte auf. (GN,14.3.2012)

Quellen:

  • Zeitungsartikel aus der örtlichen Presse, im Text angegeben.