Grafschafter Schulgeschichte

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Gerhart-Hauptmann-Realschule
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1966 Errichtung der Schule; 2010  Schulzweig der H/R Nordhorn-Süd

1966 - Nach der Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Nordhorn im August 1964 wird die Schule als "Blanke-Realschule" oder "2. Realschule" am 1.12.1966 gegründet. Die Schule umfasst 12 Klassen mit 381 Schülern, die bisher die Freiherr-vom-Stein-Realschule besuchten, und 13 Lehrkräfte. Der Unterricht wird zunächst weiter in der Freiherr-vom-Stein-Realschule erteilt, an der Schichtunterricht durchgeführt werden muss. Der Unterricht der neuen Schule wird vormittags am Montag, Mittwoch und Sonnabend und nachmittags am Dienstag, Donnertag und Freitag erteilt (GT, 22.11.1966).

Die Schule hat noch keinen Schulleiter und wird kommissarisch vom Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Realschule geleitet.
Nach einem Architektenwettbewerb im April 1965 (GN, 21.4.1965) erfolgt die Grundsteinlegung für das Schulgebäude an der Zamenhofstraße in der Blanke am 24.9.1966 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Jubiläum der Freiherr-vom-Stein-Realschule (GN, 26.9.1966). Das im ersten Bauabschnitt vorgesehene Raumprogramm umfasst 18 Klassenräume, 8 Fachräume, 2 kleine Klassenräume für Kursunterricht, 15 Neben- und Sonderräume, 7 Räume für Lehrer, Verwaltung und Hausmeister, 6 Wirtschaftsräume im Keller, eine Turnhalle (14 x 28 m), ein Gymnastikraum (12 x 12 m), ein Lehrschwimmbecken und eine Hausmeisterwohnung. Das Lehrschwimmbecken soll auch den Volksschulen zur Verfügung stehen. Der zweite Bauabschnitt sieht dann 6 Klassenräume und den Feierraum (Aula) vor (GN und GT, 25.2.1966).

1967 - Ab 15.4.1967 wird Harry Göring mit der Wahrnehmung der Amtsgeschäfte beauftragt und am 22.6.1967 zum Konrektor der Schule ernannt. Da der Leiter der Freiherr-vom-Stein-Realschule, Herr Schmitz, am 1.7.1967 nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand verabschiedet wird, ist die Schulleiterfrage an beiden Schulen ungelöst. Sie werden zunächst von den beiden Konrektoren geleitet.

In der gemeinsamen Elternversammlung überrascht Rektor Schmitz die Eltern der beiden Nordhorner Realschulen mit einem aufsehenerregenden Vorschlag: Im ersten Bauabschnitt der Blanke-Realschule würden nur zwölf Klassenräume geschaffen. Man rechne also mit einer Zweizügigkeit. Das bedeute aber, dass sofort nach Einweihung der neuen Schule jede vierte Klasse eine Wanderklasse sein werde. Wenn nicht alle Zeichen trügen, werde sich bereits in Kürze die Notwendigkeit einer vierzügigen Realschule aufdrängen und die berechtigte Frage wecken, ob man es nicht lieber auf der Blanke bei einem zweizügigen System belassen und dafür eine dritte, ebenfalls zweizügige Realschule in Bookholt oder Stadtflur bauen sollte. Das würde für den ganzen Nordteil der Stadt lange Schulwege unnötig machen (GT, 29.6.1967).

1968 - Die Schule bezieht am 15.1.1968 ihren Neubau mit 12 Klassenräumen, obwohl die Schule bereits 14 Klassen hat. Ein sechsklassiger Anbau wird zum Schuljahrsbeginn 1968/69 fertiggestellt. Der Konrektor Harry Göring, der die neue Schule zunächst kommissarisch geleitet hat, wird am 31.5.1968 zum Realschulrektor ernannt. Mit der offiziellen Übergabe am 3.9.1968 erhält die Schule den Namen "Gerhart-Hauptmann-Realschule". Am 7. und 8. 9. 1968 findet ein "Tag der offenen Tür" statt.

1970 - Die Turnhalle und das Lehrschwimmbecken werden in Betrieb genommen. Die offizielle Übergabe des Sportzentrums erfolgt am 5.5.1970.

1971 - An der Schule wird die Klasse 10s eingeführt, in der Hauptschulabsolventen mit qualifiziertem Hauptschulabschluss in
1 1/4 Jahren zum Realschulabschluss geführt werden.

1972 - Zur Ergänzung des Fremdsprachenunterrichts an den Schulen übergaben Vertreter der Stadt dem Gymnasium und der Gerhart-Hauptmann-Realschule komplett ausgerüstete Sprachlabors. Es sind die ersten Einrichtungen dieser Art im Landkreis Grafschaft Bentheim. Der Einsatz dieser für die damalige Zeit technischen Wunderwerke zielt dahin, den Sprachschatz der Schüler zu verbessern und das Lernen der Fremdsprachen zu aktivieren. Das Sprachlabor soll den Fremdsprachenunterricht nicht ersetzen, sondern ergänzend mitwirken, gewisse Sprachmuster "einzuschleifen". Der Leiter  des Schul- und Kulturamtes der Stadt, Winfried Funk, bezifferte die Kosten für die Labors mit 160000 bis 200000 DM (GN, 2.2.1972).

Die Schule beteiligt sich mit fünf Klassen am Großversuch Schulfernsehen, der in den Fächern Englisch, Mathematik und Arbeitslehre ausgestrahlt wird. Von 1966 bis 1972 ist die Schule größer geworden.

Schuljahr

Schüler

Klassen

Lehrer

1966/67

381

12

13

1969/70

608

19

23

1972/73

659

22

29

1979 - Durch die Einführung der Orientierungsstufe verliert die Schule die Schuljahrgänge 5 und 6, die in der Orientierungsstufe Blanke in der Klarastraße beschult werden.

1983 - Herr Realschulrektor Göring wird zum Schuljahresende 1982/83 in den Ruhestand versetzt. Er stirbt im Alter von 90 Jahren am 23. November 2011. Sein Nachfolger ist der bisherige Leiter der Orientierungsstufe, Lothar Floreck, der ab 1.8.1983 die Schule zunächst kommissarisch leitet und am 1.2.1984 zum Realschulrektor ernannt wird

1987 - Die Schule startet das  "grenzüberschreitende Schulprojekt Nordhorn- Oldenzaal". Neben der Vermittlung der Sprache des Nachbarlandes sind der Lehreraustausch und regelmäßige Schülertreffen mit der Nuts-Mavo in Oldenzaal vorgesehen.

1994 - Nach dem Ausbau eines Klassentraktes und dem Neubau des Verwaltungsbereiches zieht die Orientierungsstufe Blanke, die bisher gemeinsam mit der Grundschule Blanke in der Klarastraße untergebracht war, in das Gebäude um. Die Realschule hat im Schuljahr 1993/94 12 Klassen mit 297 Schülern.

1995 - Die Gerhart-Hauptmann-Realschule und die MAVO San Salvador im benachbarten Denekamp gehen auf "Schoolhopping"-Tour - sie wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Die Basis dafür wurde bereits in den vergangenen zwei Jahren bei verschiedenen Veranstaltungen gelegt, an denen beide Schulen beteiligt waren. In Zukunft sollen die Kontakte noch intensiver werden. Neben der Teilnahme von Schülern am Unterricht der anderen Schule ist mittelfristig an einen Austausch von Lehrkräften gedacht (GN, 21.12.1995 und 14.5.1996). Das grenzüberschreitende Schulprojekt Nordhorn-Oldenzaal  ist zwischenzeitlich ausgelaufen, weil die Nuts-Mavo in Oldenzaal mit einer anderen Schule vereinigt wurde und bei der neuen Schulleitung kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mehr bestand.

1996 - Am 21.8.1996 wird der Realschulrektor Lothar Floreck vorzeitig in den Ruhestand versetzt (GN, 24.8.1996). Sein Nachfolger wird Ewald Lamann, bisher Schulleiter der Realschule Uelsen.

2002 - Im Schuljahr 2001/02 besuchen die Schule 280 Schüler in 12 Klassen. Für die nächsten Jahre ist mit einem Anstieg der Schülerzahlen auf über 300 zu rechnen.

2005 - Unter dem Motto "Schule einmal anders" lädt der Förderverein der Schule zu einem Tag der offenen Tür ein, bei  dem ein breit gefächertes Programm geboten wird, das sich von Schulführungen über tänzerische Darbietungen bis hin zu einer "Cent Kirmes" erstreckt. Bei einer Tombola können wertvoll Preise gewonnen werden (GW, 15.6.2005).

Bei einem Schulwettbewerb der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) geht es darum, auf einem Fahrrad-Ergometer möglichst viele Meter in einer vorgegebenen Zeit von 3 Minuten zu schaffen. Die beste Kondition bei dieser Grafschafter Ausscheidung des landesweiten Wettbewerbs bewies die Klasse 9 c der Grafschafter Realschule. 5 Schüler schaffen in 1 Std. 15 Min. zusammen 60,4 km. Den Organisatoren des Ergometer-Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft des Nds. Kultusministers geht es vor allem um die Aufklärung über Übergewicht bei Kindern (GN, 25.6.2005).

2006 - Die Niederländisch-Gruppe der 7. Klassen startete im Dezember 2005 ein E-Mail-Projekt mit Partnerschülern des Pius X- College in Almelo. Nach einem halben Jahr, in dem E-Mails in der Fremdsprache ausgetauscht wurden, fanden jetzt am 15. Mai in Almelo und am 19. Juni in Nordhorn gegenseitige Besuche zum Kennenlernen statt  (GN, 19.7.2006).

2007 - Schüler der Klasse 10c erarbeiten eine Ausstellung im Rahmen des Medienprojekts "Zukunft braucht Herkunft - Medien und Kommunikation in Schule und Kultur im Raum Grafschaft Bentheim" über vier Jahrzehnte Grafschafter Nachkriegsgeschichte, die im Foyer der Kreisverwaltung gezeigt wird. Anschaulich werden Themen wie "Flucht und Vertreibung", das Lebensgefühl der 1950er und 1960er Jahre, Politik, Arbeitswelt und Freizeit einer Gesellschaft in raschen Wandel gezeigt. Allgemeine Entwicklungen spiegeln sich in Fotos aus Nordhorn: das Wohnlager von Flüchtlingen an der Tannenstraße, jugendliche Beatniks und Hippies am Baggersee, Friedensdemonstrationen gegen Nordhorn-Range oder die Eishockey-Spieler des ECN in den 80ern. Daneben gibt es weitere Präsentationsformen wie Audio- und Videoaufnahmen, Zeitzeugeninterviews, Reportagen und nachgestellte historische Szenen. Das Projekt "Zukunft braucht Herkunft" erfordert viel Eigeninitiative der Schüler, wird u.a. von Museumspädagogen und Medienexperten begleitet und vom Haus der Geschichte in Bonn, dem Land Niedersachsen, dem Landkreis, dem Heimatverein und der Sparkassenstiftung unterstützt. Ähnliche Projekte werden in Emlichheim und in Bad Bentheim von der Realschule erarbeitet (GN, 19.5., 5.6. und 9.6.; GW, 10.6.2007).

2008 - Der Schulleiter, Herr Realschulrektor Ewald Lamann, erhält die Urkunde zum 40-jährigen  Dienstjubiläum. Nach seinem Studium in Osnabrück war er ab 1971 Lehrer und ab 1979 Stufenleiter der angebundenen Orientierungsstufe an der Frensdorfer Schule, ab 1983  Schulleiter der OS Uelsen, ab 1990 der Realschule Uelsen. Seit dem 1. Februar 1997 ist er Schulleiter der Gerhart-Hauptmann-Realschule. Er war somit 29 Jahre in der Schulleitung tätig (GN, 21.11.2008).

2009 - Aus Mitteln des Bundes und des Landes fließen im Rahmen des Konjunkturpaketes II rund 3,4 Millionen Euro an Zuschüssen nach Nordhorn. Diese verteilen sich u. a. auch auf die Pauschalförderung für energetische Maßnahmen an den Schulen. Dabei geht es vor allem um Wärmedämmung, Austausch von alten Fenstern und Türen, Flachdachsanierungen oder Pumpenregulierungen. Davon profitieren folgende Schulen: die Grundschulen Blanke, Südblanke, Waldschule, Stadtflurschule sowie die Freiherr-vom-Stein-Realschule und die Gerhart-Hauptmann-Realschule. Ein großer Teil der Maßnahmen wird noch während der Sommerferien abgeschlossen, einige dauern noch bis zu den Herbstferien (GN, 28.7.2009).

Unabhängig von den Projekten im Rahmen des Konjunkturpaketes II investiert die Stadt auf eigene Kosten in größere Baumaßnahmen in Schulen. Diese Kosten belaufen sich auf rund 950 000 Euro aus dem städtischen Haushalt. Davon erhält die Gerhart-Hauptmann-Realschule einen neuen Chemie-Fachraum (GN, 28.7.2009).

Die Nordhorner Niederlassung der "Rheinischen Kunststoffwerke RKW" und die Gerhart-Hauptmann-Realschule besiegeln die 14. Kooperation im Rahmen des Projektes "Partnerschaft zwischen Schule und Unternehmen" der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung. Das Projekt gibt den Schülern Einblicke in betriebliche Abläufe in der Wirtschaft, unterstützt die Schüler bei der Auswahl ihres künftigen Ausbildungsberufs und erleichtet ihnen dadurch den Übergang von der Schule in die Berufswelt (GN, 14.8.2009).

Ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) der Nordhorner Versorgungsbetriebe (NVB) versorgt ab sofort die Gerhart-Hauptmann-Realschule mit Wärme und Strom. Das schallgedämmte „Kraftpaket“ im Keller des Schulgebäudes wurde in dieser Woche von NVB-Geschäftsführer Dr. Michael Angrick, Bürgermeister Meinhard Hüsemann und Schulleiter Ewald Lamann offiziell in Betrieb genommen. Das erdgasbetriebene Kraftwerk besteht im Prinzip aus einem Lastwagenmotor, der einen Generator antreibt. Der erzeugt Strom, der zunächt den Energiebedarf der Schule deckt. Überschüssige Elektroenergie wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die beim Betrieb entstehende Wärme wird zur Warmwasseraufbereitung genutzt. Damit wird insbesondere der Grundlastwärmebedarf des Schulschwimmbeckens und der Turnhalle gedeckt. Durch diese so genannte Kraft-Wärme-Kopplung sparen die NVB bei der Energieversorgung der Schule nach eigenen Angaben etwa 40 Prozent der bisher eingesetzten Primärenergie ein und stoßen etwa 30 bis 50 Prozent weniger Treibhausgase in die Umwelt aus.
Quelle: GN, 26.9.2009

Eine überaus stolze Summe haben die Schüler der Gerhart-Hauptmann-Realschule in einem Sponsorenlauf für eine gute Sache zusammengetragen: Die Realschüler liefen für die „Nordhorner Tafel“ und den schuleigenen Förderverein – und sammelten damit insgesamt 4200 Euro ein. Am Freitagnachmittag vergangener Woche erfolgte die offizielle Scheckübergabe durch Schulleiter Ewald Lamann an Uschi Vox, Leiterin der „Nordhorner Tafel“, und an Andrea Deters, die Vorsitzende des Fördervereins der Gerhart-Hauptmann-Realschule. Lamann konnte unter großem Beifall von Eltern, Schülern und Lehrern jeweils einen „dicken“ Scheck in Höhe von 2100 Euro überreichen.
Quelle: GN, 7.10.2009

Wettbewerb zur politischen Bildung
Gleich zwei Schulen aus Nordhorn - die Gerhart-Hauptmann-Realschule und zweimal das Gymnasium Nordhorn - gehören zu den Preisträgern eines Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politsche Bildung. Der angesehene Wettbewerb wird seit vielen Jahren ausgelobt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel ist es, wichtige Themen in die Schule hinein zu tragen, methodische Anstöße zu geben und so die Arbeit der Lehrer zu unterstützen.
Mit einem ungewöhnlichen Thema haben sich zwölf Schüler der Gerhart-Hauptmann-Realschule aus unterschiedlichen Jahrgängen während einer Projektwoche im Herbst 2009 unter dem Motto "Afrika entdecken" auseinandergesetzt. In ihrer Arbeitsgruppe hat sich die ausgezeichnete Schülergruppe speziell mit Fragen der Hygiene und mit Hygieneprodukte wie Windeln in Afrika beschäftigt. Gibt es Kunststoffwindeln in Afrika? Wer kauft Windeln, was machen Menschen, die keine Windeln haben. Wie wird in Afrika mit Windeln umgegangen?  Das waren Fragen, denen die Schüler nachgegangen sind. Ihre Ergebnisse haben die Schüler zum Schluss der Projektwoche auf zahlreichen Schautafeln präsentiert und auf einer CD zusammengetragen. Für ihren Wettbewerbsbeitrag gibt es als Preis ein Bücherpaket. Die Idee zu ihrem Projekt entstand in Zusammenarbeit mit den Rheinischen Kunststoffwerken (RKW) Nordhorn, die seit einigen Monaten Kooperationspartner der Schule sind (GN, 17.3.2010).

2010 - Verabschiedung der Schulleitung
Der Schulleiter Ewald Lamann und sein Konrektor Klaus Ströning sowie die Lehrkräfte Rolf Onnen und Christel Frese werden zum Schulhalbjahreswechsel in den Ruhestand verabschiedet. Wie Schulrat Udo Tiemann bei der Abschiedsfeier ausführt, sei die Entwicklung der Schule nachhaltig durch Ströning und Lamann geprägt worden, die als Lehrer "nicht irgendwelche Moden der pädagogischen Theorie nachgejagt" seien, sondern "eine ausgewogene Mischung zwischen Theorie und Praxis gefunden" hätten.
Lamann war nach Abschluss seines Studiums in Osnabrück zunächst an der Frensdorfer Schule tätig. Ab 1983 leitete er die OS Uelsen und wurde sieben Jahre später Realschulrektor in Uelsen. 1997 übernahm er die Leitung der Gerhart-Hauptmann-Realschule. Ströning begann 1968 als Lehrer an der Elisabethschule und wechselte 1971 zur Gerhart-Hauptmann-Realschule, wo er 1987 Stellvertretender Schulleiter wurde.

Ende der selbstständigen Gerhart-Hauptmann-Realschule
Für die Gerhart-Hauptmann-Realschule ist nach den Worten von Schulrat Tiemann der Halbjahreswechsel ein denkwürdiger Tag in der Grafschafter Schulgeschichte. Für die Schule ende die Zeit als selbstständige Realschule. Auch als Haupt- und Realschule werde die Realschule als Schulzweig weiterhin ohne Einschränkung schulformspezifisch weiterarbeiten. Den Verlust der Selbstständigkeit habe nicht die Schule zu vertreten, die auf ihre Geschichte und ihre Leistungen stolz sein könne. (GN, 30.1.2010)
Zum 31.1.2010 endet die Geschichte der selbstständigen Gerhart-Hauptmann-Realschule. Sie wird ab 1.2.2010 zusammen mit der bisherigen Elisabeth-Hauptschule als Haupt- und Realschule weitergeführt.

Quellen:

  • Harri Göring, Jubiläumsschrift der Gerhart-Hauptmann-Realschule, 15.1.1973

  • Presseveröffentlichungen, im Text angegeben