Grafschafter Schulgeschichte

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Landrat gegen Aufgabe der Landesschulbehörde in Nordhorn

In einem Schreiben an das Niedersächsische Kultusministerium appelliert Landrat Friedrich Kethorn, die Außenstelle Nordhorn der Landesschulbehörde zu erhalten. Der Landkreis und seine Kommunen seien als Schulträger auf eine enge Zusammenarbeit mit der Landesschulbehörde angewiesen. Gerade in Hinsicht auf die künftigen Herausforderungen, unter anderem den demographischen Wandel, seien nicht nur die Kenntnisse der regionalen Gegebenheiten, sondern auch eine gute Erreichbarkeit der Behörde unverzichtbar. Eine Auflösung der Außenstelle in Nordhorn stünde dem diametral entgegen.

Wie bereits in einem Schreiben vom November 2009 weist Landrat Kethorn ausdrücklich darauf hin, dass sich Nordhorn als Standort eines schulfachlichen Dezernates sehr gut eigne, da auch gut ausgestattete Dienstzimmer vorhanden seien. Kethorn weist weiter auf Probleme für die Arbeit der Schulpsychologin hin. Für die Grafschaft würde die Aufgabe des Standortes Nordhorn bedeuten, dass alle potenziellen Einsatzorte der Schulpsychologin mindestens eine halbe Autostunde von ihrem Büro entfernt liegen würden. Damit sei eine gute Erreichbarkeit nicht mehr gegeben.

"Wir haben in den vergangenen Jahren bereits den Verlust von bedeutsamen öffentlichen Einrichtungen wie der Polizeiinspektion, des Hauptzollamtes und der Katasterverwaltung hinnehmen müssen. Auch vor diesem Hintergrund wollen wir die Außenstelle der Landesschulbehörde in Nordhorn behalten", so Landrat Kethorn (GN, März 2010).