Grafschafter Schulgeschichte

1978 - Zum 1. Februar 1978 wird die bisherige Volksschule Uelsen (siehe: VS ) in die Grundschule Uelsen und die Hauptschule Uelsen (siehe: HS ) geteilt. Rektor der Grundschule wird der Lehrer Hans-Joachim Meyer, der seit 1968 Lehrer der Grundschule Uelsen ist. Er ist der jüngste Rektor in der Niedergrafschaft und leitet die größte Grundschule in diesem Gebiet, die in 16 Klassen 445 Schüler unterrichtet. An der Schule sind 15 hauptamtliche und mehrere nebenamtliche Lehrkräfte tätig, die insgesamt wöchentlich 394 Unterrichtsstunden erteilen (GN, 22.7. 1978). Der Aufbau des Schulzentrums in Uelsen  ab 1974 ist unter Aufbau dargestellt.  

1988 - Die Einführung eines zweiten unterrichtsfreien Sonnabends wird von der Grundschule Uelsen beantragt. Hierzu muss der Schulträger eine Stellungnahme abgeben. Die Mehrheit des Schulausschusses der Samtgemeinde Uelsen lehnt dies jedoch ab. Ausschlaggebend für dieses "Nein" ist die Auffassung, ein zweiter schulfreier Sonnabend soll, wenn er eingeführt wird, für alle Grundschulen im Bereich der Samtgemeinde gelten (GN, 3.3.1988).

Erst im Juni 1989 stimmt der Schulträger zu, dass an allen Schulen im Schulzentrum der 2. unterrichtsfreie Sonnabend im Monat eingeführt wird. Auch Itterbeck und Wilsum wollen sich dem Antrag anschließen. Damit endet eine Diskussion, die mehrere Jahre anhielt. (GN, 10.6.1989).

1992-1993 - An der Grundschule Uelsen wird nach Informationsveranstaltungen und langen Diskussionen 1992 und 1993 jeweils eine Integrationsklasse eingeführt, in denen geistig behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam beschult werden. Voraussetzung für die Einrichtung solcher Klassen ist neben dem positiven Votum der Gesamtkonferenz auch die Zustimmung des Schulelternrates und des Schulträgers. In den Klassen mit etwa 15 Kindern unterrichtet zusätzlich ein Sonderschullehrer in Doppelbesetzung. Befürworter der Einrichtung solcher Klassen sehen hierin eine Chance für die Grundschule, auch mit der Integrationsklasse pädagogische Wege weiterzuentwickeln, mit denen versucht werden könne, durch neue pädagogische Konzepte auf eine veränderte Schülerschaft zu reagieren. Integrative Beschulung biete allen Kindern dieser Klasse die Möglichkeit, nach ihren individuellen Fähigkeiten zu lernen. Durch die äußere Struktur der Klasse werde zudem soziales Lernen im Schulalltag einen neuen Stellenwert erhalten.

Eine Schule, die sich zur Einrichtung einer Integrationsklasse entschieden hat, erhält pro Klasse in diesem Schülerjahrgang zwei Sonderschulstunden zusätzlich. Sie sind für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf vorgesehen, um eine mögliche Überweisung in eine Sonderschule zu vermeiden. Da die Grundschule Uelsen vierzügig ist, stehen der Schule neben den Sonderschullehrerstunden für die Integrationsklasse zusätzlich sechs Sonderschullehrerstunden pro Woche für die übrigen Klassen des Jahrgangs zur Verfügung (GN, 2.2.1993, ausführlicher Bericht: GN am Wochenende, 18.11.1995).

Aus Protest gegen eine mangelnde Unterrichtsversorgung machen Eltern und Schüler am 10. Juni 1993 die Grundschule Uelsen am Vormittag für kurze Zeit "dicht". Initiiert wird die Aktion von den Elternschaften der Grundschulen Uelsen, Itterbeck und Wilsum. Die Unterrichtsversorgung beträgt nur 93 % gegenüber einem Landsdurchschnitt von 96,7 %. Für das kommende Schuljahr ist zu erwarten, dass Itterbeck nur mit 81 % und Wilsum mit 87 % versorgt sein werden (GN, 11.6.; GWaS, 13.6. und GW, 16.6.1993). Mit Hilfe der Bezirksregierung wird eine Lösung gefunden (GN, 1.7.1993).

1994 - Das Dachgeschoss der Grundschule Uelsen wird mit einem Kapitaleinsatz von 465 000 DM ausgebaut. Mit zwei zusätzlichen Klassenräumen und einem Gruppenraum will die Schule dem derzeitigen Raummangel beikommen. Auch auf die Dauer werden sich infolge höherer Schülerzahlen Schul-Erweiterungsbauten nicht vermeiden lassen (GN, 16.7.1994). Die Fertigstellung erfolgt zum Jahresende (GN, 30.12.1994).

Aus Sicht des Elternrates ist die Unterrichtsversorgung an der Grundschule Uelsen nach wie vor unbefriedigend. Auf Handzetteln, die in der Schule kursieren, kritisieren die Eltern die aktuelle Situation an der Schule. Sie befürchten zudem mit Beginn des neuen Schuljahres weitere Verschlechterungen. So stünden ab September für die vier neuen ersten Klassen mit 88 Kindern nur drei Lehrkräfte zur Verfügung (GN, 16.7., GW, 20.7. und Leserbrief vom 21.7.1994). Aufgrund einer Kleinen Anfrage weist der Kultusminister darauf  hin, dass die Grundschule Uelsen ausreichend mit Lehrern versorgt sei (GN, 14.11.1994)

1995 - In einer 100-Jahr-Feier erinnert die Grundschule an den Neubau der zweiklassigen Schule an der Höcklenkamper Straße, der "Urzelle für das heutige moderne Schulzentrum". Den Festvortrag hält der ehemalige Schulrat Heinz Ragnitz (hier im Wortlaut). Es findet eine Ausstellung alter Schulutensilien und Fotos statt. An einem "Tag der offenen Tür" hat die Bevölkerung die Möglichkeit, die alte Schule zu besuchen (GN, 3.6. und 26.10.1995; Der Grafschafter Nr. 12/1995)

1997 - Mit Beginn des Schuljahres 1997/98 werden an der Grundschule Uelsen wieder Integrationsklassen eingerichtet, in denen Kinder mit einer Lernbehinderung am Unterricht teilnehmen. Während Integrationsklassen bisher Schulversuche waren, sind sie jetzt als besondere Organisation des Unterrichts ins Nds. Schulgesetz aufgenommen worden. Behinderten Kindern werden jetzt von der Bezirksregierung wöchentlich vier Sonderschullehrerstunden zusätzlich zugestanden. Da diese vier Stunden aber meistens nicht ausreichen, um den behinderten Kindern gerecht zu werden, werden für Doppelbesetzungen auch Grundschullehrer eingesetzt.

In einem Leserbrief fassen mehrere Elternpaare ihre Kritikpunkte an der Integrationsklasse zusammen:
- Doppelbesetzung in der Integrationsklasse, obwohl Lehrermangel in Niedersachsen besteht,
- Bevorzugung von lernschwachen Kindern in der Integrationsklasse bei der Erteilung von Förderunterricht gegenüber lernschwachen Kindern in normalen Klassen,
- Kein Vertrauen von Eltern lernbehinderter Kinder Kinder in die Fachkräfte der Vechtetalschule in Nordhorn,
- Bevorzugung von geistig behinderten Kindern gegenüber lernschwachen Kindern, die in die Sonderschule überwiesen werden.

Es wird vorgeschlagen, dass sich Integrationsklassen und Klassen aus den Regelschulen gegenseitig besuchen und gemeinschaftliche Aktivitäten planen und durchführen. Dies  sei eine der vielen Gelegenheiten des Zusammenlebens von Behinderten und Nichtbehinderten (Leserbrief in den GN vom 30.10.1997). Eine Vielzahl von Antworten hierzu werden in zahlreichen Leserbriefen in den Monaten November und Dezember 1997 veröffentlicht.

1999 - Der Förderverein der Grundschule Uelsen bietet seit 1998 eine Rand- und Ausfallbetreuung an. Das bedeutet, dass Kinder mit Sicherheit zu vorher festgelegten Zeiten in der Schule betreut werden (GN, 12.6.1999).  Der Schulausschuss beschließt dann im Dezember 1999, dass ab Schuljahr 2000/01 die Grundschulen Uelsen, Itterbeck und Wilsum in Verlässliche Grundschulen umgewandelt werden. Danach werden die Kinder täglich fünf Stunden in der Schule unterrichtet oder betreut. Die Teilnahme an den Betreuungszeiten ist freiwillig. Ab Klasse 3 werden zwei Stunden Englisch pro Woche angeboten. Unterrichtsausfall soll es in Verlässlichen Grundschulen nicht mehr geben, weil die Schulen genügend Vertretungskräfte bereitstellen müssen (GN, 15.12.1999).

Zum 25-jährigen Bestehen der Samtgemeinde Uelsen ab 1974 werden die Leistungen des Schulträgers, der Samtgemeinde Uelsen, für seine Schulen in einem Aufsatz in den Grafschafter Nachrichten dargestellt (GN, 12.6.1999).

2003 - Nach zwei Wochen intensiven Trainings mit dem Fahrrad legen 333 Schüler der Grundschule ihre Prüfungen ab. Die geschicktesten Schüler erhalten Medaillen und Urkunden (GN, 5.6.2003).

Eine Reihe von Eltern beginnen unter Anleitung einer Gartenbaufirma mit der Umgestaltung des bisher tristen Schulhofes. So werden ein "offener Klassenraum" angelegt, eine Trockenmauer mit Sitzplätzen für die Schüler errichtet und einheimische Gehölze gepflanzt. Finanziell unterstützt werden die Arbeiten durch die Niedersächsische Lottostiftung. Vom Schulträger sind bisher schon 58 000 € für die Umgestaltung des Schulhofes bereitgestellt worden (GN, 6.11.2003).

2004 - In Zusammenarbeit mit der Polizei werden die 330 Schüler der Grundschule Uelsen mit verschiedenen Aktionen angeregt, auf dem Fahrrad künftig einen Helm zu tragen, um die Sicherheit im Verkehr zu verbessern. Für die vom Elternrat ins Leben gerufenen Aktion "Helm ist cool" haben etwa 40 Sponsoren mehr als 2700 € beigesteuert (GN, 29.5. und 30.6.2004). Das Dachgeschoss der Grundschule wird umgebaut. Dort entstehen zwei Gruppenräume für den Schulkindergarten und für die Betreuung der Schüler in der unterrichtsfreien Zeit (GN, 30.7.2004).

2005 - Bei dem Fahrradgeschicklichkeitsturnier bewältigen von 250 Schülern der Klassen 2 - 4  70 den Hindernisparcours ohne Fehler. Die Sieger können an der Qualifikation für das Regionalturnier nach den Sommerferien in Emlichheim teilnehmen, das am 26.9. in Schüttorf stattfindet. Von dort führt der Weg zur Deutschen Meisterschaft, die am 12.11. in Freiburg/Breisgau ausgerichtet wird (GN, 21.6.2005).

2006 - Der Leiter der Grundschule Uelsen, Hans-Joachim Meyer, wird am 20.1.2006 in den Ruhestand verabschiedet. Nach seinem Studium in Osnabrück trat Herr Meyer seinen Dienst 1968 an der Volksschule Uelsen an, die 1978 in eine Grundschule und eine Hauptschule geteilt wurde. Herr Meyer wurde mit 33 Jahren Schulleiter der Grundschule. Nach Aussagen von Schulrat Udo Tiemann war er ein kompetenter, erfahrener und sehr angesehener Schulleiter und Pädagoge, der mit seiner Persönlichkeit die Arbeit an der Schule "entscheidend geprägt" hat (GN, 21.01.2006).

Nach dem Ende ihrer dreimonatigen Probezeit wird Frau Cornelia Steggewentz zur Rektorin der Grundschule ernannt. Seit 1999 war sie Konrektorin der Schule. Dieses Amt übernimmt zunächst kommissarisch der Lehrer Manfred Ränsch (GN, 6.5.2006).

Nachdem der 56jährige Manfred Ränsch das Amt bereits im Jahre 2000 und dann 2006 kommissarisch ausgeübt hat, wird ihm im Februar 2007 dieses Amt des Konrektors endgültig übertragen. An der Schule ist er seit 1979 tätig (GN, 20.2.2007).

2007 - Der Förderverein der Grundschule richtet erstmals in den Sommerferien eine Ferienbetreuung für Grundschüler aus der Samtgemeinde ein (GN, 17.3.2007).

Während der Sommerferien baut die Samtgemeinde für die Grundschule eine Mensa. Darin sollen die Grundschüler, die für die neuen Ganztagsangebote angemeldet sind, ihr Mittagessen einnehmen. Zwischen der Aula und der künftigen 32 qm großen Küche mit Essensausgabe wird ein neues, etwa 60 qm großes Foyer gebaut, das gleichzeitig als Mensa dienen soll.  Durch den Anbau eines 40 qm großen Wintergartens zum Schulhof der Hauptschule hin und eines 27 qm großen verglasten Eingangsbereich zur gegenüberliegenden Seite können hier auf fast 130 qm Gesamtfläche mindestens 60 Kinder ihr Mittagessen einnehmen.  Das Sonnenlicht fällt durch ein Lichtband im Dach des Foyers. Neben der Nutzung der Mensa erwartet man von der Vergrößerung des Foyers auch eine Aufwertung der kulturellen Veranstaltungen in der Aula. Insgesamt 420 000 € verbaut die Samtgemeinde in die neue Mensa mit Wintergarten und Eingangsbereich, die Essensausgabe, die Toiletten und den Schulhof. Die Ganztagsbetreuung startet nach den Sommerferien zunächst nur an der Grundschule. Es sind 63 Kinder für unterschiedlich viele Tage und Angebote angemeldet worden (GN, 2.8.2007). 

Erstmals ist die Grundschule Uelsen mit einem eigenen Stand auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt vertreten, wo selbst gemachte Dinge angeboten werden. In den letzten Wochen hat es in allen Klassen Bastelprojekte gegeben. Das eingenommene Geld soll zur Unterstützung der Kinder dienen, deren Eltern nicht die Kosten für das Mittagessen innerhalb der Ganztagsbetreuung (3 € pro Essen, im Monat etwa 48 €) aufbringen können. Dafür soll schulintern auch eine Knobelaktion stattfinden. Insgeamt nehmen von den 320 Kindern 62 das Ganztagsangebot wahr (GN, Dezember 2007).

2008 - Ingesamt haben sich 60 Kinder für die Nachmittagsangebote im Rahmen der Ganztagsschule, wie die Hausaufgabenbetreuung, den Chor, Tanz- und Gitarrenkurse angemeldet. 30 bis 45 Schüler nehmen zwischen Montag und Donnerstag ein warmes Mittagessen ein. Das Essen kostet zwei Euro. Die Ganztagsbetreuung endet um 15 Uhr. Vor dem Schulausschuss der Samtgemeinde zieht die Schulleiterin Cornelia Steggewentz eine positive Bilanz. Auch Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers bezeichnet das Projekt als eine Erfolgsgeschichte (GN,23.2. und 15.5.2008).

Die niederländische Stiftung NTCN (Nederlandse Taal en Cultur in Niedersachsen) sorgt dafür, dass niederländische Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien nach Deutschland gezogen sind und deutsche Schulen besuchen, Niederländischunterricht erhalten. Der Unterricht, dessen Teilnahme freiwillig ist und der von Honorarkräften gehalten wird, erfolgt nach den normalen Schulstunden in vier Wochenstunden und eignet sich besonders für Ganztagsangebote. Das Angebot wird von knapp 200 Schülern an 14 Grafschafter Schulen genutzt.  Der Unterricht steht unter der Aufsicht der niederländischen Schulinspektion und wird aus Mitteln der niederländischen Stiftung für niederländischen Unterricht im Ausland und der niederländischen Sprachunion finanziert. Die Stiftung NTCN hat die Grundschulen Laar, Ringe, Uelsen und Emlichheim mit einer Plakette ausgezeichnet, die darauf hinweist, dass in den Schulen niederländische Sprache und Kultur vermittelt werden (GN, 11.7.08).

Die Grundschule Uelsen erhält von der pädagogischen Hochschule, der "Katholieke Pabo" in Zwolle/ Niederlande 30 ausrangierte Multimedia-PCs mit Flachbildschirmen, die einen Gesamtwert von etwa 9000 € haben. Sie ersetzen zehn bis zwölf Jahre alte Geräte. Der Kontakt ist durch den Informatikdozenten der Hochschule zustande gekommen, dessen Sohn die Grundschule Uelsen besucht (GN, 16.10.2008).

2009 - In diesem Sommer scheiden etwa 15 Elternlotsen nach mehrjähriger Tätigkeit aus dem Lotsendienst aus, weil ihre Kinder die Grundschule verlassen. Zur Sicherung des Schulweges werden daher dringend neue Lotsen benötigt. Unterdessen werden 21 Schüler der künftigen 8. Klassen der Hauptschule von der Polizei als Lotsen ausgebildet. Nach den Sommerferien stehen sie ehrenamtlich als Verkehrshelfer zur Verfügung. An der Ampel an der Höcklenkamper Straße geben sie vor allem den Grundschülern Sicherheit beim Überqueren der Straße (GN, 2.7.2009).

Vor zehn Jahren wurde die Bücherei der Grundschule von mehreren Müttern ins Leben gerufen. Mittlerweile ist sie fester Bestandteil der Schule. Lehrer, Eltern und Schüler feierten im kleinen Rahmen das zehnjährige Bestehen. Rektorin Cornelia Steggewentz lobte vor allem das ehrenamtliche Engagement der so genannten Büchereifrauen. Sie sorgen für die Ausstattung der Bücherei und die Betreuung der Schüler während ihrer "Büchereistunde" alle zwei Wochen. Als Geschenk überreichte der Förderverein der Grundschule einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Die jährlichen Unterhaltskosten in Höhe von 500 Euro trägt die Gemeinde (GN, 23.12.2009).

Eine Spende in Höhe von 4000 Euro hat der Rotary-Club Uelsen/Coevorden an die Fördervereine der Grund-, der Haupt- und der Realschule sowie des Lise-Meitner-Gymnasiums übergeben. Das Geld stammt aus dem Erlös der "Uelser Musiknacht 2009", die der Rotary-Club im Januar veranstaltete. Das Geld dient zur Finanzierung verschiedener Projekte und für wichtige Anschaffungen in den Schulen (GN, 24.12.2009).

2010 - Handball-Cup
Sieger des 3. Grafschafter Handball-Cups für Grundschulen ist das Team der Grundschule Uelsen. Acht Schulen aus der Grafschaft mit zwölf Mannschaften nahmen am Turnier in Brandlecht teil. Die Jungen und Mädchen demonstrierten sehenswerten Ballsport vor einer begeisterten Kulisse aus Eltern, Lehrern und Fans. Die nächste Auflage im kommenden Jahr findet in Uelsen statt. (GN, 18.2.2010

Sammelaktion
Im Rahmen des Themas "Kinderarmut in Afrika"  startete die Grundschulklasse 4  a eine Sammelaktion bei Familien, Nachbarn und Freunden. Dabei kamen 255 Euro zusammen, die sie der Hilfsorganisation "Kindernothilfe" überwiesen. (GN, 17.9.2010)

Spende der Sammelaktion
Bereits seit fünf Jahren verschickt die Sammelaktion mit ihren Zweigstellen Uelsen und Wilsum keine vorweihnachtlichen Präsente mehr an Kunden und Geschäftspartner. Statt dessen haben die Mitarbeiter beschlossen, das eingesparte Geld einem guten Zweck zukommen zu lassen. Nutznießer sind in diesem Jahr die Grundschulen Laar, Uelsen und Wilsum, die im Geschäftsbereich der Grenzland-Märkte liegen. Es sind folgende Verwendungszwecke vorgesehen: Laar: Erweiterung des Pausenhofes, Uelsen: Erweiterung der Schülerbücherei, Wilsum: Beschaffung neuer Vitrinen im Mensabereich und neuer Schränke für die Ablage der Regenbekleidung der Schüler. (GN, 7.12.2010)

2011 - Projekt "Schlaumäuse" des Diakonischen Werkes
Vorschulkinder aus dem Einzugsbereich der Grundschule Uelsen werden auf die Anforderungen des Schulalltags vorbereitet. Das Projekt "Schlaumäuse" des Diakonischen Werkes macht die Kinder selbstsicherer und erleichtert ihnen den Schulstart. Das auf drei Jahre angelegte Projekt "Erziehungs- und Bildungspartnerschaft" begann 2007 und wurde von der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung in Niedersachsen  getragen. Da sich das Projekt bewährt hatte, wird es seit Schuljahrsbeginn 2010 vom Ev.ref. Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim im Rahmen von "Gib 8!" (Freiwilligendienste aller Generationen) weiter geführt. (GN, 22.1.2010)

Thema Schulessen
Die Klasse 8U1 des Lise-Meitner-Gymnasiums, Außenstelle Uelsen, berichten zum Thema Schulessen:
Seit dem letzten Schuljahr sind wir zu Gast in der Mensa der benachbarten Grundschule. In der sechsten Stunde können wir dort essen. Die Mitarbeiterinnen der Mensa sind sehr bemüht, uns Schülern etwas Leckeres zu servieren. Viele Speisen werden von "Apetito" geliefert, darüber hinaus stellen die Mitarbeiterinnen aber regelmäßig Vor- und Nachspeisen selbst her, und das mit einem guten Ergebnis. Besonders die fruchtigen Salate, selbst gebackene Kuchen und verschiedene Quarkspeisen sind sehr beliebt.
Die engagierten Mitarbeiterinnen sind um einen geregelten und schnellen Ablauf bemüht. Sie betonen, dass besonders auf ausgewogene Ernährung geachtet wird. Trotzdem schmeckt das Essen meistens gut, wie uns auch die Grundschüler berichten. Zum Thema Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es unterschiedliche Meinungen. Viele Schüler finden drei Euro pro Mahlzeit zu viel, Eltern und Lehrer sind mit dem Preis zufrieden und freuen sich darüber, dass es überhaupt eine Mensa gibt, in der die Schüler eine Mahlzeit einnehmen können. Das Klima in der Mensa ist immer gut und alle können ihr Essen in entspannter Atmosphäre einnehmen. (GN-Szene.de, 31.3.2011)

Pater Beda mit Jugendlichen aus Brasilien
Die Schüler des Gymnasiums, der Realschule, der Hauptschule und der Grundschule  sowie einige Gäste aus dem Pflegeheim Niedergrafschaft erlebten die bunte Vielfalt Brasiliens. Pater Beda war mit einer Gruppe junger Brasilianer nach Uelsen gekommen. Die jungen Akteure begeisterten über 600 Personen in drei Veranstaltungen mit einem Feuerwerk aus Tanz, Akrobatik, Musik und Emotion, führten aber ebenso die drängenden sozialen Fragen vor Augen. Obwohl in Brasilien sich einiges zum Positiven gewandelt hat, sind es immer noch soziale Fragen wie Armut, Gewalt, Umweltschutz oder die soziale Ungleichheit, die in der brasilianischen Gesellschaft Ausmaße angenommen haben,die Angst, Unglaube und das Gefühl von Unsicherheit unter der Bevölkerung Brasiliens größer werden lassen. Mit einer kleinen Spende trug jeder Schüler dazu bei, das Lebenswerk von Pater Beda zu unterstützen. (GN, 11.10.2011)

2012 - Verkehrswacht zeichnet Elternlotsin aus
Mehr als fünf Jahre war Melanie Scholte-Meyerink aus Uelsen als Lotsenobfrau und -organisatorin ehrenamtlich für die Grundschule Uelsen im Einsatz. Für ihr Engagement erhielt sie jetzt während der Jahresversammlung der Verkehrswacht Grafschaft Bentheim eine Ehrennadel und eine Urkunde der Landesverkehrswacht. Die Auszeichnung überreichte  der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Erster Kreisrat Hans-Werner Schwarz. (GN, 7.5 2012)

Quellen:

  • Heinrich Eberhardt, Schule, Land und Leute der Samtgemeinde Uelsen, 1985

  • Artikel aus der örtlichen Presse, im Text angegeben